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Österreich bietet Schweiz nach Brandkatastrophe Unterstützung an
Nach dem folgenschweren Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei dem nach aktuellen Angaben rund vierzig Menschen ums Leben gekommen und mehrere hundert verletzt worden sein dürften, hat die Schweiz um internationale Unterstützung bei der Versorgung der Betroffenen ersucht.
Österreich reagierte im Rahmen der internationalen Katastrophenhilfe umgehend und bot über das Innenministerium die medizinische Versorgung von vorerst fünf schwer verletzten Personen an. Weitere medizinische Kapazitäten werden derzeit geprüft und bei Bedarf den zuständigen Schweizer Behörden gemeldet.
Darüber hinaus bietet Österreich seinem Nachbarland bei Bedarf auch kriminalpolizeiliche Unterstützung an. Diese könnte unter anderem Spezialleistungen wie DVI (Disaster Victim Identification – Katastrophenopferidentifizierung) umfassen, ein Bereich, in dem die österreichische Polizei über langjährige internationale Erfahrung verfügt und regelmäßig bei Großschadensereignissen wie Naturkatastrophen oder Flugzeugunglücken eingesetzt wird.