SKKM

SKKM-Tagung der EU-Spitzenbeamten in Wien

Auf Einladung der Abteilung II/13 (Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit) fand Ende September 2018 in Wien die 41. Konferenz der Generaldirektoren für den Katastrophenschutz der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Kandidatenländer statt.

Dieses Treffen bringt halbjährlich die höchsten Beamtinnen und Beamte im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz an einen Tisch, um Impulse für das europäische Katastrophenschutzsystem zu setzen und um aktuelle Themen zu erörtern. In seinen Eröffnungsworten betonte BMI-Generalsekretär Peter Goldgruber, dass "der Europäische Katastrophenschutz ein anschauliches Beispiel gelebter europäischer Solidarität ist und somit auch Ausfluss des Leitbildes des österreichischen Ratsvorsitzes – ein Europa, das schützt – darstellt".

An der Konferenz nahmen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Serbien, Türkei, Montenegro und FYROM sowie der Europäischen Kommission und des Ratssekretärs teil. Die Europäische Kommission war vertreten durch den Österreicher Johannes Luchner in seiner Eigenschaft als Abteilungsleiter der Emergency Management Abteilung der GD Echo.

Ein Schwerpunktthema der Konferenz stellte die Erweiterung des europäischen Katastrophenhilfemechanismus dar. Mit "rescEU" sollen insbesondere Kapazitätserweiterungen bei staatenübergreifenden Katastrophenszenarien sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Sinne von "last resort" geschaffen werden.

Die unter österreichischen Vorsitz dazu geführten Verhandlungen, für die Karin Zettelmann und ihr Team des Referats II/13/b (Internationale Krisen- und Katastrophenschutzangelegenheiten) verantwortlich sind, waren bisher sehr erfolgreich und befinden sich derzeit in Abstimmung mit dem europäischen Parlament.

"Wir sind sehr stolz, dass es Österreich gelungen ist, zu 'rescEU' im europäischen Rat einen guten, einhelligen Kompromiss zu erzielen, und dass das österreichische Engagement sehr positiv auf europäischer Ebene wahrgenommen wird", sagte der Leiter der Abteilung II/13 (Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit), Robert Stocker.

41. Konferenz der Generaldirektoren für den Katastrophenschutz der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Kandidatenländer in Wien.
Foto: ©  BMI/Eugénie Berger

Artikel Nr: 16309 vom Montag, 8. Oktober 2018, 19:00 Uhr
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