Innenministerium

Ehrungen anlässlich Digitalfunk "BOS Oberösterreich"

Innenminister Karl Nehammer ehrte anlässlich des Ausbaues mit dem Digitalfunk "BOS Oberösterreich" stellvertretend für alle am Projekt Beteiligten drei Personen am 19. Oktober 2021 in Wien. Der neue Digitalfunk wird mit mehr als 102.000 Funkgeräten an knapp 1.600 Basisstandorten betrieben.

"Der Digitalfunk ‚BOS Austria‘ macht es möglich, dass Behörden und Organisationen wie Feuerwehr, Rettung, Polizei, Bundesheer und andere Akteure mit Sicherheitsaufgaben untereinander und landesübergreifend kommunizieren können", sagte Innenminister Karl Nehammer bei einer Ehrung anlässlich des Ausbaus mit dem Digitalfunk "BOS Austria" am 19. Oktober 2021 in Wien. "Diese Kommunikation kann gesichert und abhörsicher erfolgen und ist unter anderem bei Routine- und Katastropheneinsätzen sowie bei Großveranstaltungen wichtig." Das Teilprojekt im Bundesland Oberösterreich wurde mit Mai 2021 abgeschlossen – alle Beteiligten Organisationen funken jetzt im gesamten Landesgebiet digital.

102.552 Funkgeräte an 1.593 Basisstandorten

Der Digitalfunk BOS Austria werde mit mehr als 102.000 Funkgeräten an knapp 1.600 Basisstandorten von Behörden und Organisation genutzt, ergänzte der Innenminister. "Die Eigensicherung von Polizistinnen und Polizisten wird mit einer Alarmtaste sowie mit der GPS-Erfassung der Positionsdaten für eine rasche Unterstützung deutlich erhöht", sagte Nehammer.

Mag. Carmen Breitwieser, Leiterin der Direktion Inneres und Kommunales (IKD) in Oberösterreich, Dipl. Ing. Albert Schauer, Geschäftsführer der Firma "Tetron" und Wolfgang Müller, Leiter der Abteilung IV/8 (Design und Betrieb kritischer Kommunikationsinfrastrukturen) im Innenministerium, erhielten stellvertretend für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Dank für die Initiative und deren Leistung Dekrete verliehen.

"Es wurde eine großartige Arbeit geleistet, bedenkt man, dass bundesweit unter anderem bisher mehr als 10.000 mögliche Lokationen auf deren Eignung und Realisierbarkeit überprüft sowie vier Rechenzentren für die zentrale Systemtechnik errichtet worden sind, und ein Datennetzwerk geschaffen wurde, dass alle Lokationen erreicht und genügend Kapazität für alle BMI-Dienste schafft", sagte der Innenminister. "Ich danke allen Personen ganz herzlich, die an diesem Projekt mitgewirkt haben."

Abteilungsleiter Wolfgang Müller, Sektionschef Hermann Feiner,  Geschäftsführer Albert Schauer, Innenminister Karl Nehammer, Gruppenleiter Markus Popolari und Direktorin Carmen Breitwieser.
Foto: ©  BMI/Jürgen Makowecz

Artikel Nr: 19053 vom Dienstag, 19. Oktober 2021, 16:19 Uhr
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