Landespolizeidirektion Steiermark

"Schnelle Reaktionskräfte" verbessern Sicherheitslage in der Steiermark

Innenminister Karl Nehammer, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landespolizeidirektor Gerald Ortner präsentierten am 23. Juli 2021 bei einer Pressekonferenz in Graz die "Schnellen Reaktionskräfte" (SRK) für die Steiermark.

"Die zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft des polizeilichen Gegenübers, Hotspots im öffentlichen Raum und die Gefahr von terroristischen Anschlägen erfordern eine ständige Weiterentwicklung unserer Sicherheitskräfte", sagte Innenminister Karl Nehammer anlässlich der Präsentation der "Schnellen Reaktionskräfte" (SRK) am 23. Juli 2021 in Graz. Bei dem gemeinsamen Pressetermin mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landespolizeidirektor Gerald Ortner wurde die Etablierung der SRK in der Steiermark vorgestellt.

Die neue Einheit SRK, die sukzessive in allen Bundesländern errichtet wird, bestehend aus der Bereitschaftseinheit (BE) und den Schnellen Interventionsgruppen (SIG), wird künftig – je nach Einsatzlage – die Regeldienstkräfte der Polizei mittels hoher Interventionsgeschwindigkeit sowie besonderer Ausbildung und Ausrüstung unterstützen.

"Die Steiermark ist ein sicheres Land – das verdanken wir nicht zuletzt unseren gut ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten. Mit der neuen Einheit wird sich die Sicherheitslage in der Steiermark durch eine erhöhte Einsatzgeschwindigkeit und die bessere Ausrüstung weiter erhöhen. Die rasche Reaktion auf Bedrohungen kann oftmals Leben retten", sagte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. "Ich danke allen, die Tag für Tag ihr Leben für den Schutz ihrer Mitmenschen aufs Spiel setzen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass niemand in unserem Land – egal ob zu Hause, am Heimweg oder auch im Internet – schutzlos Gewalt ausgesetzt ist", sagte Schützenhöfer.

"Die SRK sorgen für mehr polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum und vor allem für mehr Sicherheit für die Steirerinnen und Steirer. Doch auch immer wieder stattfindende, gewaltsame Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten zeigen eine erhöhte Gewaltbereitschaft gegenüber jenen, die die Grund- und Freiheitsrechte an der Seite der Bevölkerung schützen", sagte Landespolizeidirektor Gerald Ortner. "Ein positiver Aspekt in der Einführung der SRK ist daher auch die rasche Unterstützungsleistung der Regeldienststreifen im Sinne der Eigensicherung. Die SRK sind in Summe die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen der Polizei."

Zusammensetzung der "Schnellen Reaktionskräfte" (SRK)

Ziel der SRK ist, als bedarfsbezogene Einheit wesentliche Aufgaben des Exekutivdienstes im gesamten Bundesland zu professionalisieren. Ermöglichen werden dies zwei Säulen, nämlich die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) und die Bereitschaftseinheit (BE).

Die Schnelle Interventionsgruppe ist für höhere Gefährdungslagen als unterstützende Einheit mit spezieller Ausbildung gedacht. Bei Einsätzen mit hohem Gefährdungspotenzial wird sie Kollegen sowie Unbeteiligte schützen, Zwangsmittel qualifiziert anwenden und so Dynamiken bremsen und entschleunigen, bis eine Sondereinheit eintrifft.

Die Bereitschaftseinheit wird bedarfsbezogen, kurzfristig und in hoher Mannstärke wesentliche Aufgaben des Exekutivdienstes im gesamten Bundesland unter einheitlicher Führung verstärken. Der Fokus gilt Hot-Spot-Bereichen, Hilfs- und Suchaktionen sowie Alarmfahndungen.

"Die praktischen Erfahrungen aus Wien haben gezeigt, dass man mit Hilfe der SRK die Sicherheitslage entscheidend verbessern kann. Deshalb werden die neuen SRK auch für die Menschen in der Steiermark jedenfalls einen Sicherheits-Mehrwert bringen", sagte Innenminister Karl Nehammer.

Landespolizeidirektor Gerald Ortner, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Innenminister Karl Nehammer präsentierten die "Schnellen Reaktionskräfte" (SRK) für die Steiermark.
Foto: ©  BMI/Schober

Artikel Nr: 18852 vom Freitag, 23. Juli 2021, 14:47 Uhr
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