Sportgroßveranstaltungen

Task Force für Olympia 2020 eingerichtet

Im Rahmen der Task Force werden spezielle Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit der österreichischen Delegation bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 zu gewährleisten. Es nehmen auch drei Polizei-Spitzensportlerinnen und -sportler bei Olympia 2020 teil.

"Wie schon bei der EURO 2020 wurde auch für die Olympischen Spiele in Tokio eine spezielle Task Force eingerichtet, die bestes Beispiel dafür ist, wie gut die Zusammenarbeit in- und ausländischer Behörden und Organisationen funktioniert", sagt Innenminister Karl Nehammer.

Diese Task Force wurde speziell für die Olympischen Spiele in Tokio vom Bundesministerium für Inneres (BMI) gemeinsam mit dem österreichischen Außenministerium (BMEIA), dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC), dem Paralympischen Comité (ÖPC) und der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) etabliert.

Die Task Force unterstützt das Veranstalterland bei allen sicherheitspolizeilichen Schritten. Es wurden Arbeitspakete zu sechs Themen geschnürt: Maßnahmen für die österreichische Delegation, internationale Angelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, polizeiliche Maßnahmen, Notfalls- und COVID-19-Konzept sowie Informationsmanagement und Lagebilddarstellung für die Ressortleitung.

"Ziel der Task Force ist, alle präventiven und polizeilichen Vorkehrungen zu treffen und Maßnahmen zu setzen, um die Sicherheit der österreichischen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Sponsoren, Medien und sonstigen akkreditierten Personen bestmöglich zu gewährleisten." Geleitet wird die Taskforce von Dr. Günther Marek, Gruppenleiter im Innenministerium, und General Reinhard Schnakl, stellvertretender Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit.

"Die schwierige Ausgangslage macht diese Olympischen Spiele für Athletinnen und Athleten, Veranstalter und alle Teilnehmenden zu einem logistischen Kraftakt. Die aufwendigen COVID-konformen Anforderungen erforderten über Monate eine enge Abstimmung unserer Botschaft in Tokio mit lokalen Veranstaltern und Sicherheitsbehörden," sagt Außenminister Alexander Schallenberg. "Das BMEIA-Team in Tokio wird auch während der Spiele unser Nationales Olympisches Komitee und Paralympisches Komitee vor Ort bestmöglich unterstützen."

Enge Zusammenarbeit in gewohnter Effizienz

"Die Olympia-Task Force ist für das Österreichische Olympische Comité eine nicht mehr wegzudenkende Plattform zur täglichen Abstimmung mit den relevanten Behörden. Es geht darum, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, um die Sicherheit des Olympic Team Austria während der Olympischen Spiele bestmöglich gewährleisten zu können", betont ÖOC-Präsident Karl Stoss.

"Wir stehen im ständigen Austausch. Die Zusammenarbeit läuft gewohnt effizient ab. Wir haben schon in Rio und Pyeongchang sehr positive Erfahrungen gemacht", so ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

Eigene COVID-19-Task Force mit Vertreterin aus Innenministerium

Eine besondere Herausforderung stellt der Umgang mit COVID-19 dar. Zur Vorbereitung auf diese spezielle Situation wurde von Seiten des ÖOC eine eigene COVID-19-Task Force eingerichtet, wo das Innenministerium durch Dr. Patricia Fous-Zeiner vertreten ist.

Die Olympischen Spiele werden vom 23. Juli bis 8. August 2021 in Tokio ausgetragen. 339 Wettkämpfe stehen in 33 Sportarten auf dem Programm. 11.300 Athleteninnen und Athleten aus 206 Nationen werden erwartet. Aufgrund steigender Infektionszahlen wurde Anfang Juli 2021 erneut der COVID-19-Notstand für Japans Hauptstadt verhängt. Die Olympia-Organisation hat beschlossen, die Spiele unter Ausschluss von Zuseherinnen und Zusehern abzuhalten. Nur bei wenigen Wettkämpfen an Orten außerhalb der Metropolregion, die keinen verschärften COVID-19-Regeln unterliegen, werden Sportfans in begrenztem Rahmen dabei sein dürfen.

Drei Polizei-Spitzensportlerinnen und -sportler bei Olympia

39 Sportlerinnen und 36 Sportler vertreten Österreich bei den Olympischen Spielen. Darunter sind die zwei Polizei-Spitzensportlerinnen Sabrina Filzmoser und Bernadette Graf im Judo sowie der Polizei-Spitzensportler Christopher Rothbauer im Schwimmen. Außerdem werden 25 paralympische Sportlerinnen und Sportler aus Österreich in Tokio teilnehmen.

Artikelfoto # 1
Foto: ©  tokyo 2020

Artikel Nr: 18849 vom Donnerstag, 22. Juli 2021, 08:43 Uhr
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