Staatliches Krisenmanagement

SKKM-Jahrestagung in Hall/Tirol

Die Jahrestagung zum Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM) fand vom 21. bis 23. November 2018 in Hall in Tirol statt. Der Generalsekretär des Innenministeriums, Peter Goldgruber, betonte dabei die Bedeutung der gesamtstaatlichen Koordination des BMI.

Die diesjährige Tagung zum Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM) fand vom 21. bis 23. November 2018 in Hall/Tirol statt. An der von der Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination, Zivile Sicherheit) des Innenministeriums organisierten Veranstaltung nahmen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aller Ministerien, aller Bundesländer, aller Einsatzorganisationen und von sensiblen Infrastrukturbetreibern wie Strom- und Energieproduzenten teil.

"Bei Katastrophen ist es essenziell, dass alle Verantwortlichen im Rahmen des SKKM an einem Strang ziehen, um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein", sagte Goldgruber. "Das Innenministerium lebt hier eine partnerschaftliche Koordination mit allen Akteuren, wodurch sich auch der Begriff der 'SKKM-Familie' zu Recht etabliert hat. Dieser Begriff drückt aus, dass es sich hier nicht um ein starres System, sondern vielmehr um ein erfolgreiches Modell des Miteinanders handelt. Es spiegelt sozusagen den 'österreichischen Weg' wieder, der jedem seine Rolle im gemeinsamen Miteinander gibt und viel Flexibilität zulässt", sagte Goldgruber.

Im Mittelpunkt der heurigen Jahreskonferenz standen unter anderem die Aufgabenstellungen zum Zivilschutzwesen in der aktuellen österreichischen EU-Präsidentschaft, aktuelle Entwicklungen wie das neue Koordinationsformat "SKKM Penta++", die Reflexion von Übungen und Ausbildungen sowie die Etablierung von zwei neuer SKKM-Fachgruppen zur Strommangellage und zur akademischen Fortbildung.

"Das Innenministerium ist sich seiner Verantwortung zum SKKM und zur Koordination der zivilen Sicherheit bewusst und wird diese zukünftig noch intensiver – etwa auch zur Resilienz und zur Hervorhebung multipler Szenarien – wahrnehmen", sagte Generalsekretär Goldgruber.

EU-weite Hybridübung "PACE"

Bei der SKKM-Jahreskonferenz erfolgte auch die Einberufung des SKKM-Koordinationsausschusses anlässlich der zeitgleich stattfindenden EU-weiten Hybridübung "PACE", bei der multiple Bedrohungen in den Bereichen Terror, Cyber, fake news, maritime Ereignisse, Gesundheit, Energieversorgung und CBRN simuliert wurden.

Die von Abteilungsleiter Robert Stocker geleitete SKKM-Ausschusssitzung wurde in Videokonferenz zwischen Hall/Tirol und dem Innenministerium in Wien, wo im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) ein interministerieller Koordinierungsstab eingerichtet worden war, abgehalten und machte mit Übungseinspielungen behördliche Herausforderungen auf verschiedensten Verantwortungsebenen (Ministerien, Länder, lokale Ebene) deutlich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrestagung zum Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement in Hall in Tirol.
Foto: ©  BMI
"Das Innenministerium ist sich seiner Verantwortung zum SKKM und zur Koordination der zivilen Sicherheit bewusst", sagte Generalsekretär Peter Goldgruber.
Foto: ©  BMI

Artikel Nr: 16455 vom Samstag, 24. November 2018, 09:00 Uhr
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