Internationale Zusammenarbeit

Kooperation auf dem Westbalkan erweitert

Das Innenministerium verstärkte in den letzten Jahren Polizeikooperationen mit Ländern des Westbalkan. Mit mehr als einjähriger Verspätung auf Grund der Reisebeschränkungen in die Republik Bosnien und Herzegowina wurde im Oktober 2021 die Ausbildungskooperation auf dem Gebiet des Alpinen Rettungswesens umgesetzt.

Die Ausbildung wurde von der EU-Agentur TAIEX finanziert. Neben drei Experten der Österreichischen Alpinpolizei waren zwei Bergführer der Französischen Gendarmerie bzw. Polizei mit dabei.
Elf Teilnehmer von verschiedenen staatlichen und zivilen Organisationen in Bosnien und Herzegowina hatten die Möglichkeit, ihr Wissen und Können von alpinen Rettungstechniken zu erlernen bzw. zu vertiefen. Die Ausbildung fand in einem Klettergebiet Blagaj, wenige Kilometer südlich von Mostar statt. Die Abschlussübung zu Kursende stieß auf reges Interesse, schließlich hatte die Ausbildung auch zum Ziel, die verschiedenen Organisationen in Bosnien einander näher zu bringen und die Zusammenarbeit zu forcieren. Das brachte auch die Österreichische Botschafterin Dr. Ulrike Hartmann bei ihrem Statement im Zuge der Abschlusszeremonie zum Ausdruck.
Neben ihr waren die Französische Botschafterin und ranghohe Vertreter der EU-Agentur TAIEX und des Sicherheitsministeriums von BiH anwesend. Die Ausbildung soll im Jahr 2022 mit einem weiteren Training in Chamonix fortgesetzt werden.

Kursabschluss in Blagaj südlich von Mostar ua mit der Österr. Botschafterin Dr. Ulrike Hartmann
Foto: ©  Alpinpolizei, BM.I

Artikel Nr: 19206 vom Freitag, 3. Dezember 2021, 07:59 Uhr
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