﻿TY  - JOUR
AB  - Mit "Profiling" und dem Erstellen von Täterprofilen war scheinbar Mitte der neunziger Jahre die neue Wunderwaffe gefunden. "Psychocops", die sich mit traumwandlerischer Sicherheit in den Kopf von Gewaltverbrechern hinein versetzen konnten, eroberten nicht nur die kriminalpolizeilichen Amtsstuben, sondern nach dem Vorbild von Clarice Starling im Film "Das Schweigen der Lämmer" gleich auch alle TV-Kanäle. Dass eine fundierte kriminalpsychologische Tatortanalyse mit allen sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen immer nur ein zusätzliches Hilfsmittel für die kriminalpolizeiliche Bearbeitung und auch nur ganz bestimmter Deliktskategorien darstellt, wurde von vielen Autoren und Publizisten übersehen, welche sich im zusammenführenden Rezitieren von Grundhypothesen teilweise gegenseitig im Wege standen. Aber genauso interdisziplinär wie eine fundierte Ausbildung für einen kriminalpsychologisch tätigen Verbrechensanalytiker sein sollte, so multikausal sind Verhaltensweisen, welche bei fast allen Tatorten festgestellt werden – sofern bestimmte, der Tatortanalyse innewohnende Gesetzmäßigkeiten beachtet werden. Im ersten Teil dieser 4-teiligen Serie versucht der Autor die historische Entwicklung vom Beginn der angloamerikanischen Forschung bis Ende 2000 darzustellen und die internationalen Zusammenhänge zu erläutern.
AU  - Müller, Thomas
DO  - 10.7396/2006_1_B
KW  - Kriminalpsychologie
kriminalpsychologische Tatortanalyse
L1  - http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_SIAK/4/2/1/2006/ausgabe_1/files/Mueller_1_2006.pdf
LA  - ger
IS  - 1
PY  - 2006
SN  - 1813-3495
SP  - 14-21
ST  - Einführung in die kriminalpsychologische Tatortanalyse (Teil 1)
T2  - SIAK-Journal − Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis
TI  - Einführung in die kriminalpsychologische Tatortanalyse (Teil 1)
UR  - http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_SIAK/4/2/1/2006/ausgabe_1/files/Mueller_1_2006.pdf
VL  - 3
ID  - 353
ER  - 


