Verkehrssicherheit

Start der Kampagne "Sehen und gesehen werden"

Der Autofahrerclub ÖAMTC startete am 8. November 2017 gemeinsam mit der Landesverkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Wien die Kampagne "Sehen und gesehen werden". Mit dabei auch TV-Stars der Fernsehserie "SOKO Donau".

Die Unfallstatistik belegt, dass mit der kalten Jahreszeit die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer begonnen haben. Insbesondere für Fußgänger ist das Unfallrisiko im Herbst und Winter stark erhöht. Aus diesem Grund rief der Autofahrerclub ÖAMTC gemeinsam mit der Landesverkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Wien am 8. November 2017 die Verkehrssicherheitskampagne "Sehen und gesehen werden" ins Leben. Die Kampagne soll Bewusstsein schaffen, dass Sichtbarkeit die Sicherheit auf der Straße erhöht. Unterstützung holten sich die Initiatoren der Kampagne von TV-Polizisten der Fernsehserie "SOKO Donau", die die Botschaft mittragen.

"Zwei Drittel der tödlichen Fußgängerunfälle ereigneten sich in den vergangenen fünf Jahren laut Statistik Austria zwischen Oktober und März", sagte ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. Daher sei vor allem die dunkle Jahreszeit gefährlich für Fußgänger. In der Befragung gaben 1.000 Personen nach ihrer eigenen Erfahrung an, Fußgänger seien im Straßenverkehr die am schlechtesten sichtbare Gruppe. Nur vier Prozent der Fußgänger setzen auf reflektierendes Material, um sich sichtbar zu machen. Das Problem sei vor allem dunkle Kleidung.

Kinder seien besser mit Reflektoren an der Kleidung ausgestattet als Erwachsene, denn mit zunehmendem Alter ließen diese Vorsichtsmaßnahmen nach. In den Augen der Befragten ist allerdings auch nur jedes zweite Kind in der kalten Jahreszeit gut sichtbar unterwegs. "Als Autofahrerin muss ich immer irrsinnig aufpassen, weil man viele Menschen durch die dunkle Kleidung auf den Straßen nicht sehen kann", sagte Schauspielerin Katharina Strasser.

"Auch die Polizei begrüßt jede Kampagne, in der präventiv die Verkehrssicherheit geschützt wird", sagte der Leiter der Landesverkehrsabteilung Wien, Michael Takacs. "Viele Verkehrsteilnehmer fahren nicht dem Wetter entsprechend, sind zudem durch technische Geräte abgelenkt und haben dadurch eine schlechtere Wahrnehmung, was eben zu Verkehrsunfällen führt", sagte Takacs.

Eine Kollegin der Polizeiinspektion Matrei, Manuela Wilhelmer, nahm sich des Themas an und häkelte eine Haube mit reflektierendem Garn. Die Hauben sollen zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr führen und werden an allen ÖAMTC-Stützpunkten verkauft.

Links:

ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold und der Leiter der Landesverkehrsabteilung Wien, Michael Takacs, präsentierten die Verkehrssicherheitskampagne.
©  BMI/Gerd Pachauer
Schauspieler Gregor Seberg und Schauspielerin Katharina Strasser unterstützen die Kampagne.
©  BMI/Gerd Pachauer
Die Kinder zeigten sich von den reflektierenden Hauben begeistert.
©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 15283 vom Mittwoch, 08. November 2017, 15:30 Uhr
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