Sportgroßveranstaltungen

Kickl: Sicherheit bei Olympia in Pyeongchang durch Task Force gewährleistet

Unter der Leitung des Innenministeriums wurde eine Task Force zur Gewährleistung der Sicherheit der österreichischen Athletinnen und Athleten sowie der österreichischen Delegation und Besucherinnen und Besucher eingesetzt.

Im Zeichen der Sicherheit stehen die Olympischen Winterspiele von 9. bis 25. Feber 2018 und die anschließend von 9. bis 18. März stattfindenden Paralympischen Winterspiele in Südkorea. Unter der Leitung des Innenministeriums wurde in Kooperation mit dem "Österreichischen Olympischen Comité" (ÖOC), dem "Österreichischen Paralympischen Comitee" (ÖPC), dem Außenministerium (BMEIA) und "Sports Media Austria" (SMA) eine Task Force zur Gewährleistung der Sicherheit der österreichischen Athletinnen und Athleten sowie der österreichischen Delegation und Besucherinnen und Besucher eingesetzt.

"Unter der Federführung des BMI ist die Task Force eine gute Absicherung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Wir sind sehr gut vorbereitet und können im Fall einer Krise auf ein starkes Netzwerk vertrauen", sagte Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees, Karl Stoss. Auch die Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Komitees, Maria Rauch-Kallat, zeigt sich zuversichtlich: "Ich freue mich sehr, dass das Österreichische Paralympische Komitee erstmals der Task Force angehört. Zusammen mit dem BMI, BMEIA, dem ÖOC und SMA setzen wir Maßnahmen um, um die Sicherheit der österreichischen Athleten, Trainer, Sponsoren, Medienvertreter und Besucher der olympischen und paralympischen Spiele bestmöglich zu gewährleisten – damit die Spiele zu einem Fest des Sports werden."

Im Oktober 2017 wurde der Auftrag zur Einrichtung einer "Task Force Olympische & Paralympische Winterspiele 2018" erteilt. Zwei Experten des Innenministeriums sind mit der Leitung betraut: Günther Marek, Leiter der Gruppe I/C (Gesundheit, Psychologie und Sport), war bereits bei den Fußball-EMs 2008 und 2016 als Sicherheitsverantwortlicher im Einsatz, und General Reinhard Schnakl, Leiter der Gruppe II/A (Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz).

Im Sinne einer transparenten Zusammenarbeit ist die Arbeit der Task Force geprägt von:
• Laufendem Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern der Task Force.
• Zusammenarbeit mit dem Internationalen Olympischen Comité und dem Veranstaltungsland.
• Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen, die für den öffentlichen Reiseverkehr zuständig sind (zum Beispiel diverse Reiseveranstalter, Fluglinien).
• Verstärkter Zusammenarbeit mit den Fachverbänden der teilnehmenden Athletinnen und Athleten.
• Laufender Versorgung mit sicherheitsrelevanten Informationen auf Grundlage von Kooperationsvereinbarungen.

"Die Olympischen Winterspiele sind das sportliche Highlight 2018. Gerade der Bereich Sicherheit trägt maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Daher freut es mich, dass auch das österreichische Innenministerium dazu einen Beitrag leistet. Als Innenminister ist es mir wichtig, dass die Sportlerinnen und Sportler, die Delegationen sowie die Besucherinnen und Besucher die Spiele in Sicherheit genießen können. Die Task Force des Innenministeriums leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Denn die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen, die Entsendung von zwei Verbindungsbeamten des BMI und zwei Beamten des EKO Cobra/DSE in die Republik Korea sowie weitere Maßnahmen der Task Force sorgen dafür, dass sich die österreichischen Athletinnen und Athleten und Fans sicher fühlen können. Ich wünsche allen erfolgreiche, unterhaltsame und sichere Spiele", sagte Innenminister Herbert Kickl. Auch Gesandter Werner Brandstetter vom Außenministerium wünscht gutes Gelingen, viele Medaillen und möchte erneut an die Reiseregistrierung erinnern: "Wir stehen auch bei den Olympischen Spielen, wie üblich weltweit, jederzeit zur Verfügung."

Die gesetzten Maßnahmen der Task Force wurden in folgenden Bereichen in Arbeitspaketen abgearbeitet: Maßnahmen für die österreichische Delegation, Internationale Angelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Sicherheitspolizeiliche und fremdenpolizeiliche Maßnahmen gegen Terrorismus, Extremismus, sowie Präventionsmaßnahmen, Berichterstattung und Lagebilderstellung, Notfalls-Konzept und Informationsstelle für Sicherheitsfragen. Die Reiseregistrierung über die Website des BMEIA sowie der ORF-SMS-Service, der Lageberichte an einen ausgewählten Verteiler versendet, sind ebenfalls Teil des Maßnahmenpakets. Mag. Hans Peter Trost von Sports Media Austria freute sich über die Projektarbeit: "Für uns Journalisten und Mitarbeiter des Produktionsteams ist es eine besonders positive Erfahrung, dass wir transparent und mit großem Engagement an diesem Konzept mitarbeiten konnten."

Skifahrer Max Franz und Innenminister Herbert Kickl bei der Verabschiedung der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler.
Foto: ©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 15535 vom Donnerstag, 1. Februar 2018, 12:51 Uhr
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