Geschichte einer Ausstellung

"Als Wien in großer Gefahr war"

Wenn Grauen eines einzigen Tages eine Wandlung in den Köpfen und Herzen von Menschen bewirkt: Sektionschef Hermann Feiner in der Ausstellung "15. JULI 27: Ursachen – Ereignis – Folgen" im Innenministerium.

"Diese Ausstellung gibt Einblicke in die Ereignisse, als Menschen protestierten und es zwei Tage lang zu gewalttätigen Ausschreitungen mit 89 Toten und hunderten Schwerverletzten kam", sagte Hermann Feiner, Leiter der Sektion IV (Service und Kontrolle) im Bundesministerium für Inneres beim Besuch der Ausstellung in der Sala terrena im Innenministerium.

Durch verschiedene Ausstellungsobjekte würden sich Besucherinnen und Besucher gezielt mit einer Zeit auseinandersetzen können, als Wien in großer Gefahr war, betonte der Sektionschef. "Die Ausstellung ist ein Muss für jeden, der an der Geschichte Österreichs interessiert ist." Unter dem Titel "15. JULI 27: Ursachen – Ereignis – Folgen" blickt die Ausstellung auf die Geschehnisse in der Zeit des Juli 1927 zurück und spannt einen Bogen von den Ursachen hin zu den Folgen, die die gewaltsamen Ausschreitungen und der Brand des Justizpalastes mit sich brachten.

Die "Schreckenstage von Wien" – beleuchtet im Bundesministerium für Inneres anhand von Filmdokumenten, Fotografien und Plakaten in der Ausstellung "15. JULI 27: Ursachen – Ereignis – Folgen" bei freiem Eintritt noch bis 3. Dezember 2017 dienstags bis freitags und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Führungen sind jeweils um 10 und 15:30 Uhr.

Text: Reinhard Leprich

Sektionschef Hermann Feiner: "Die Ausstellung ist ein Muss für jeden, der an der Geschichte Österreichs interessiert ist."
©  BMI/Alexander Tuma

Artikel Nr: 15239 vom Dienstag, 31. Oktober 2017, 15:22 Uhr
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