Kooperation

BMI und JOANNEUM RESEARCH intensivieren Zusammenarbeit

Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministerium für Inneres und der "JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH" unterschrieben am 8. März 2018 in Graz eine Kooperationsvereinbarung zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit.

Die Kooperationsvereinbarung wurde für fünf Jahre abgeschlossen, die Option auf Verlängerung ist gegeben. "Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung stärken wir die seit langem bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem BMI und der JOANNEUM RESEARCH. Wir arbeiten in einigen Bereichen bereits sehr gut und intensiv zusammen, wie beispielsweise in der Entwicklung von Technologien zur Verbesserung der digitalen Sicherheit", erklärte Mag. Michael Kloibmüller, Sektionschef im Innenministerium.

Im Fokus der Kooperation steht das Thema Sicherheitsforschung. Bei DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, ist dieser Themenbereich fest verankert. Anfang 2018 wurde die Kompetenzgruppe "Cyber Security & Defence" gegründet. Geforscht wird aber nicht nur im Cyber Space, sondern auch in Fragen des Sicherheits- und Katastrophenmanagements sowie der Luftraumsicherheit. "Wir forschen nicht zum Selbstzweck, sondern wir wollen das Leben der Menschen verbessern. Daher ist das Thema Sicherheit ein zentrales innerhalb unseres Forschungsportfolios. Es freut mich sehr, dass wir die langjährige Zusammenarbeit mit dem Innenministerium heute mit der Unterzeichnung eines dauerhaften Kooperationsvertrags bekräftigen können", erklärt JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, MBA.

Themen, die gemeinsam oder im Auftrag des Innenministeriums beforscht werden, sind Cyber-Risikoanalysen, Entwicklung von Schutzkonzepten und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Konzepte, Entwicklung von Cyber-Sicherheitsmodellen für kritische Infrastrukturen, Erstellung von Studien für die Prävention von Cyberkriminalität sowie die Gefahren ausgehend von der Digitalisierung in den Bereichen "Smart Home", vernetzten Energie-, Produktions- und Verkehrssystemen, Security by Design und Cloud Security. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Konzeption und Entwicklung von Softwarewerkzeugen und Informationssystemen zur Unterstützung der Behörden bei der Kriminalitätsbekämpfung sowie zur Prävention und Medienkompetenzbildung im Umfeld von Social Media.

Im Forschungsfeld des Katastrophen- und Sicherheitsmanagements werden folgende Themen bearbeitet: Luftgestützte Assistenzsysteme zur Unterstützung des Katastrophenmanagements bei Naturkatastrophen, Multi-Sensor Monitoring-Lösungen zur Unterstützung des Sicherheitsmanagements bei Großveranstaltungen, Konzeptentwicklung für eine mobile Multi-Sensor-Lösung für Sicherheits- und Risikomanagementaufgaben zum Schutz kritischer Infrastruktur sowie flexible und mobile Informations- und Kommunikationslösungen für eine zeitoptimierte Koordination von Einsatzkräften. Aktuell läuft auch das Projekt "AMBOS" (Abwehr von unbemannten Flugobjekten für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und weitere sind geplant.

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH entwickelt Lösungen und Technologien für Wirtschaft und Industrie in einem breiten Branchenspektrum und betreibt Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Mit dem Fokus auf angewandte Forschung und Technologieentwicklung nimmt die INNOVATION COMPANY eine Schlüsselfunktion im Technologie- und Wissenstransfer ein.

DIGITAL – Institut für informations- und Kommunikationstechnologien ist ein zuverlässiger Partner auf dem Gebiet der Digitalen Innovation und Transformation und entwickelt praxisorientierte High-Tech-Lösungen für die Märkte Mobility, Space, Industry, Safety & Security, Energy & Environment, Lifestyle & Health sowie Culture & Creative Industries.

Gerald Ortner, Landespolizeidirektor Steiermark, Kurt Hager, Wolfgang Pribyl und Michaela Kohlweiß, Landespolizeidirektorin Kärnten.
Foto: ©  JOANNEUM RESEARCH

Artikel Nr: 15664 vom Donnerstag, 8. März 2018, 19:00 Uhr
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