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Die Preisträger 2016

Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka ehrte am 7. Dezember 2016 in Wien die Zivildiener des Jahres. Neben Engagement, Sozialkompetenz und Zivilcourage wurde dabei auch der Beitrag zum besseren Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft bewertet. Bundessieger wurde Christian Renelt aus Wien.

 

Seit 1975 können sich junge Österreicher für den Zivildienst entscheiden. Jedes Jahr leisten über 14.000 Zivildiener in verschiedenen Einrichtungen Dienst. Die wesentlichsten Einsatzbereiche sind dabei das Rettungswesen, die Sozial- und Behindertenhilfe, Altenbetreuung, Krankenanstalten, Katastrophenhilfe und der Zivilschutz. Neben 1.500 Zivildiensteinrichtungen bestehen rund weitere 2.000 kleinere Einsatzstellen (Bezirksstellen, kleinere Werkstätten). Innenminister Wolfgang Sobotka holte nun die besten Zivildiener des Landes vor den Vorhang, um ihnen für ihr besonderes Engagement zu danken und sie mit der Auszeichnung „Zivildiener des Jahres“ zu ehren. Christian Renelt aus Wien ging dabei als Bundessieger hervor. Er versah seinen Dienst im Bundes-Blinden-Institut (BBI), einer Schule für junge Menschen mit Blindheit oder Sehbeeinträchtigung in Wien und war dabei durch seine Herzlichkeit und sein außerordentliches Engagement aufgefallen. In seiner Ansprache würdigte der Innenminister alle Preisträger und unterstrich deren Leistungen im Dienste der Allgemeinheit. „Die Werte Nächstenliebe, Solidarität und Zivilcourage sind eng mit dem Zivildienst verbunden. Die Zivildiener leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Sie sammeln Erfahrungen, die weitere berufliche Entscheidungen beeinflussen. Viele ehemalige Zivildiener unterstützen ihre Zivildiensteinrichtung auch weiterhin ehrenamtlich“, so Sobotka.

 

 

BMI/Jürgen Makowecz Abdruck honorarfrei

Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka ehrte am 7. Dezember 2016 in Wien die Zivildiener des Jahres.

 
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Bundessieger und Landessieger Wien

 

Christian Renelt war im Bundes-Blinden-Institut (BBI), einer Schule für junge Menschen mit Blindheit oder Sehbeeinträchtigung in Wien tätig. Er unterstützte das Team bei der Betreuung der Klassen, insbesondere half er bei Deutschkursen für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen mit Migrationshintergrund. Innerhalb kurzer Zeit erlernte er die Brailleschrift. Er brachte viele neue Ideen ein, förderte und motivierte die Kinder und verhalf ihnen dadurch zu persönlichen Lernerfolgen. Im Musikunterricht konnte er den Schülerinnen und Schülern mit rhythmischen und gesanglichen Übungen seine eigene Begeisterung für Musik vermitteln. Herr Renelt bewies auch Kreativität. Er hat zum Beispiel spezielle Schreibunterlagen aus Karton gebastelt, um blinden und sehbeeinträchtigten Menschen das Üben ihrer Unterschrift in normaler Schwarzschrift zu erleichtern.

 
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Landessieger Burgenland

 

Alexander Anderl verrichtete seinen Zivildienst beim Roten Kreuz Burgenland in der Bezirksstelle Oberpullendorf. Er zeichnete sich im täglichen Dienstbetrieb durch Einsatz, Eigeninitiative und Arbeitsfreude aus. Dazu kamen seine ausgeprägte soziale Kompetenz und seine Fröhlichkeit, die ihn zu einem beliebten Kollegen machten. Unter anderem konnte er mit einem Defibrillator einem Notfallpatienten das Leben retten.

 
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Landesssieger Kärnten

 

Alessandro Waltl absolvierte den Zivildienst im Integrationszentrum „Rettet das Kind-Seebach“ in Seeboden am Millstättersee, wo junge Menschen mit Beeinträchtigungen betreut werden. Er unterstützte das Team bei Ausflügen und begeisterte die Kinder mit vielen neuen Ideen und Spielen. Besonders ein autistisches Kind konnte er beim gemeinsamen Spielen und Basteln anspornen. Auch in Krisensituationen zeichnete er sich im Umgang mit den jungen Menschen durch seine gefestigte Persönlichkeit und durch Respekt aus. Mit seinem Humor konnte er die Herzen der Kinder gewinnen.

 
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Landessieger Niederösterreich

 

In Niederösterreich gibt es ausnahmsweise zwei Landessieger, weil beide Kandidaten die Jury gleichermaßen überzeugen konnten.

 

Felix Parsch leistete seinen Zivildienst im Klinikum Malcherhof in Baden. Im Umgang mit den Patientinnen und Patienten zeigte er Hingabe, Wärme und vor allem Menschlichkeit und hatte stets ein offenes Ohr für ihre Wünsche und Sorgen. Kleinigkeiten wie ein leeres Wasserglas fielen ihm sofort auf. Ihm war es ein Anliegen, den Menschen den Aufenthalt im Klinikum so angenehm wie möglich zu gestalten.

 
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Landessieger Niederösterreich

Fatih Saka war in der Caritas-Flüchtlingshilfe St. Gabriel in Maria Enzersdorf  tätig. Er begleitete unter anderem die Bewohnerinnen und Bewohner zu Arztterminen und Rechtsberatungen. Seine türkischen Sprachkenntnisse waren dabei oft hilfreich, da viele Personen auf der Flucht längere Aufenthalte in der Türkei hatten. Saka zeichnete sich durch seine Verlässlichkeit, Warmherzigkeit und seinen Sinn für Gerechtigkeit aus. Er schlichtete Auseinandersetzungen und war Vertrauensperson für Jung und Alt.

 
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Landessieger Oberösterreich

 

Christian Ecker leistete seinen Zivildienst im Kindergarten der Marktgemeinde Saxen in Oberösterreich. Er zeichnete sich durch sein Einfühlungsvermögen aus und konnte rasch eine enge Bindung zu den Kindern aufbauen. Er zeigte nicht nur pädagogisches, sondern auch kreatives und handwerkliches Geschick, zum Beispiel hat er eine Kulisse für die Theatergruppe gebaut.

 
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Landessieger Salzburg

 

Alexander Roth verrichtete seinen Zivildienst in der „Werkstatt Kleingmainerhof“, die von der Lebenshilfe Salzburg betrieben wird. Hier arbeiten Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Herr Roth hat die Beschäftigten nach ihren individuellen Fähigkeiten bestmöglich gefördert und ihre Stärken ausgebaut, dabei hat er auch viele neue Ideen eingebracht.  Durch seine freundliche Art konnte er schnell das Vertrauen der Klientinnen und Klienten gewinnen.

 
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Landessieger Steiermark

 

Nosakhare Osagiede war während seines Zivildienstes im Caritas-Familienhaus St. Christoph der Diözese Graz-Seckau tätig, wo Familien, insbesondere alleinerziehende Elternteile, bei der Betreuung ihrer Kinder unterstützt werden. Durch seine eigene Erfahrung als Vater von zwei Kindern und seine Offenheit war er eine große Bereicherung für die Organisation. Er stand den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite und brachte ihnen die afrikanische Kultur näher, indem er z.B. landestypische Gerichte kochte.

 
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Landessieger Tirol

 

Bernhard Hager absolvierte seinen Zivildienst im Sonderpädagogischen Zentrum für Kinder mit Blindheit und Sehbehinderung des Landes Tirol. Er unterstützte die Kinder beim Lernen, beim Sport und bei besonderen Anlässen und arbeitete in der Bibliothek – innerhalb kurzer Zeit lernte er die Brailleschrift und tätigte sogar Übersetzungen. Die Schülerinnen und Schüler schlossen den 20-Jährigen insbesondere wegen seines liebevollen und geduldigen Wesens ins Herz.

 
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Landessieger Vorarlberg

 

Dieter Reumiller war in der „Werkstatt Ecopark“ in Hörbranz eingesetzt, die von der Lebenshilfe Vorarlberg betrieben wird. Hier arbeiten Menschen mit Beeinträchtigungen, für die Dieter durch seine einfühlsame, klare und verantwortungsbewusste Art zu einem guten Freund wurde. Reumiller initiierte unter anderem Fußballtrainings und studierte für die Faschingsfeier eine Tanzeinlage mit den Kolleginnen ein.

 
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