Startseite   Platzangebot, freie Stellen   Suche
 
Der Weg zum Zivildienst
Formulare
Platzangebot, freie Stellen
Finanzielles, Beihilfen
Aufschub, Befreiung vom Zivildienst
Ausbildung und Einsatz
Dienstabzeichen
Dienstzeit
Urlaub
Krankenstand
Beschwerden
Vertrauensperson
Dienstpflichtverletzung
Versetzung
Zeugnisse
Waffenverbot, Widerruf Erlöschen ZD-Pflicht
Freiwilligendienste im In- und Ausland
Neue Zivildienst-Einrichtung werden
Zivildiener des Jahres
Häufige Fragen
Gesetze, ZDG, VO
Berichte
Suche
Kontakt
Impressum
Preisträger 2008 Preisträger 2009 Preisträger 2010 Preisträger 2011 Preisträger 2012  
  Preisträger 2013 Preisträger 2014 Preisträger 2015 Preisträger 2016 Zivildiener des Jahres
 

Die Preisträger 2008

Landessieger von Oberösterreich von Expertenjury zum
Zivildiener des Jahres der Republik Österreich ernannt

Innenministerin Dr. Maria Fekter mit Bundessieger Markus Herndler, Bezirksrettungskommandant Franz Leisch und Dr. Werner Kerschbaum; Foto: BM.I

Die noch von Günther Platter ins Leben gerufene Initiative "Zivildienstaward" fand am 16. Dezember 2008 mit der Kür des Bundessiegers ihren Abschluss.

Innenministerin Dr. Maria Fekter ehrte den Oberösterreicher Markus Herndler zum Zivildiener des Jahres 2008. Nachdem bereits in allen Bundesländern im Jahr 2008 die Landessieger ausgezeichnet wurden, ermittelte eine Expertenjury den Oberösterreicher zum Bundessieger.

Ausschlaggebend für seine Ernennung war die Lebensrettung eines 59-jährigen Mannes. Nachdem dessen Gattin besorgt bei der Rettung angerufen hatte, machten sich die Sanitäter aus Kirchdorf auf die Suche nach dem Mann. Sie fanden ihn schließlich treibend im Wasser des Stausees Klaus. Ohne zu zögern sprang Markus Herndler in das sechs Grad kalte Wasser und schwamm 50 Meter, bis er den noch lebenden, aber bewusstlosen Mann erreichen konnte.

"Unklare Notfälle sind immer etwas nicht so alltägliches und man fragt sich, was einen an einem Gewässer so erwarten wird", so Markus Herndler. Im Rettungsgriff brachte er den Mann in Ufernähe, wo seine Kollegen Alexander Kaineder und Georg Hunger bereits die Bergung vorbereitet hatten. Mit Hilfe eines Seils und der Anhängekupplung des Rettungswagens gelang es, den Patienten über einen Felsvorsprung zu bergen. Als dieser an Land war, schwamm der Zivildiener zurück ans Ufer und kümmerte sich gemeinsam mit Notarzt und Feuerwehr um den Patienten, der anschließend vom Rettungshelikopter ins Krankenhaus geflogen wurde.

„Markus Herndler hat einen Mann vor dem Ertrinken bewahrt und darf sich zu Recht Zivildiener des Jahres 2008 nennen", gab die Ministerin bekannt und betonte, dass die Auszeichnung auch stellvertretend für Tausende Zivildiener steht, die in Österreich Tag für Tag im Einsatz sind.

Markus Herndler leistete von 1. Juni 2006 bis 28. Februar 2007 seinen Zivildienst beim Österreichischen Roten Kreuz, Ortsstelle Kirchdorf an der Krems. Der 21-jährige gelernte KFZ-Techniker war schon vor seiner Zivildienstzeit einer von rund 100 freiwilligen Mitarbeitern der Rotkreuz-Ortsstelle und ist auch nach dem Zivildienst dort als Freiwilliger tätig.

In seinen Dankesworten bedankte er sich nochmals bei seinen Kollegen für die Hilfe: "Ohne euch hätte dieser Tag wohl ein anderes Ende gefunden" meinte der junge Mann und richtete einen Appell für ein hilfsbereites Österreich an die Festgäste. (Artikel: 16.12.2008)

 

Landessieger Burgenland

Innenminister a. D. Günther Platter, Landessieger Sebastian Maar; Foto: BM.I/ E.Weissheimer

Preisträger: Sebastian MAAR aus Nickelsdorf
Zivildienst geleistet: Pflegeheim Kittsee, Haus Batthyani
Preisverleihung: 15.04.2008

Der 21-jährige Sebastian Maar überzeugte die Jury durch seinen besonderen Einsatz und sein außerordentliches Engagement während seiner Zivildienstzeit im Pflegeheim "Haus Batthyany" in Kittsee. Er meisterte nicht nur seine Arbeit zur vollen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, auch die Heimbewohner fühlten sich durch die Mithilfe und unter seiner Obhut sehr wohl. "Er war bei den Heimbewohnern außerordentlich beliebt, genauso wie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", sagte Minister Platter.

"Der Zivildienst ist ein ist ein unverzichtbarer Teil des gemeinnützigen Handelns und ein wichtiger Garant für die soziale Sicherheit", würdigte Innenminister Platter den Wert des Zivildienstes in der Gesellschaft. "Die ausgezeichneten Zivildiener tragen wesentlich zur Steigerung des Ansehens und zur Betonung der Notwendigkeit und Bedeutung des Zivildienstes bei." (Artikel: 16.04.2008)

 

Landessieger Kärnten

Innenminister a. D. Günther Platter, Landessieger André Plankensteiner; Foto: BM.I

Preisträger: André PLANKENSTEINER aus Villach
Zivildienst geleistet: Kärntner Landesfeuerwehrverband, Bezirksfeuerwehrkommando Villach Stadt
Preisverleihung: 07.04.2008

Der 21-jährige André Plankensteiner leistete seinen Zivildienst vom 2. Oktober 2006 bis 30. Juni 2007 beim Bezirksfeuerwehrkommando Villach Stadt ab, ist jedoch bereits seit vielen Jahren mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Der ausgezeichnete Zivildiener über seine Leidenschaft für das Ehrenamt Feuerwehr: "Für mich ist das eine Lebensphilosophie. Ich durfte durch den Zivildienst neun Monate mein Hobby zum Beruf machen." Innenminister Platter freute so viel Engagement: "André Plankensteiner qualifizierte sich durch Einsatz und Zivilcourage. Er zeichnete sich insbesondere dadurch aus, dass er am 28. Juni 2007, zwei Tage vor Beendigung seines Zivildienstes, gemeinsam mit einem weiteren Zivildiener einer 84-jährigen Pensionistin das Leben rettete. Es gelang ihm in einer völlig verqualmten Wohnung die betagte Dame zu lokalisieren und in weiterer Folge zu retten. Während seines Zivildienstes leistete Plankensteiner rund 200 Feuerwehreinsätze als Mitglied einer taktischen Feuerwehreinheit. So viel Engagement gehört gewürdigt, die Jury hat mit Herrn Plankensteiner eine ausgezeichnete Wahl getroffen."

Der Landesbranddirektor Josef Meschik war über die Auszeichnung sehr erfreut: "Die Vorbildwirkung von Andre Plankensteiner ist unübertroffen: Nicht nur, weil er ein Leben rettete, sondern auch auf Grund seines persönlichen Engagements, seiner Freundlichkeit und Kollegialität. Zivildiener sind gerade auch für die Feuerwehr eine sehr wertvolle Unterstützung geworden", erklärte Meschik.

"Durch seinen Einsatz, seine Kompetenz und auch seinen Erfolg ist Andre Plankensteiner Vorbild für viele Zivildiener, für viele Jugendliche", so Platter abschließend. (Artikel: 08.04.2008)

 

Landessieger Niederösterreich

Alexander Janda, Gunnar Prokop, Landessieger Georg Karlovits, Innenminister a. D. Günther Platter, Hans Stefan Hintner; Foto: BM.I/E. Weissheimer

Preisträger: Hubert Georg KARLOVITS aus Mödling
Zivildienst geleistet: Österreichischer Integrationsfonds, Mödling
Preisverleihung: 25.04.2008

Hubert Georg Karlovits leistete von Juli 2007 bis März 2008 seinen Zivildienst beim Österreichischen Integrationsfonds, im "Liese Prokop Integrationswohnhaus" in Mödling. Er brachte vor allem seine hohe soziale Kompetenz ein und half Kindern, Jugendlichen als auch Erwachsenen beim Erlernen von Computer-Grundkenntnissen. Karlovits organisierte auch Sachspenden wie Kleidung für Migranten und Geldspenden für die Nachmittagsbetreuung von Kindern und Jugendlichen im Integrationswohnhaus und unterstützte die Verwaltung bei der Büroarbeit. "In seiner Tätigkeit im Integrationswohnhaus, das sich der Integration von asylberechtigen Personen widmet, hat er große soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und sowohl fachliche als auch menschliche Kompetenz bewiesen", so der Innenminister.

"Hubert Georg Karlovits hat voll und ganz im Sinne von Liese Prokop gehandelt und seine Leistungen gingen weit über die normale Pflichterfüllung hinaus", so Platter. "Liese Prokop war stets um die Integration bemüht. Ihre Besuche im Integrationswohnhaus waren keine Routine: Sie nahm sich viel Zeit, besuchte die Teilnehmer der Deutschkurse und suchte das Gespräch mit den vom Österreichischen Integrationsfonds betreuten Personen." (Artikel: 26.04.2008)

 

Landessieger Oberösterreich

Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl, Landessieger Markus Herndler; Foto: Franz Neumayr

Preisträger: Markus HERNDLER aus Leonstein
Zivildienst geleistet: Österr. Rotes Kreuz, Ortsstelle Kirchdorf/Krems
Ehrung zum Landessieger: 06.05.2008

Markus Herndler wurde am 16. Dezember 2008 als Bundessieger geehrt.
Details siehe oben. 

 

Landessieger Salzburg

Innenminister a. D. Günther Platter, Landessieger Ali Cem Deniz; Foto: Franz Neumayr/www.neumayr.cc

Preisträger: Ali Cem DENIZ aus Salzburg
Zivildienst geleistet: St. Johanns-Spital – Landeskrankenhaus Salzburg
Preisverleihung: 28.03.2008

Ali Cem Deniz, 1988 in der Türkei geboren, lebt seit 1996 in Österreich und leistete seinen Zivildienst von 1. August 2007 bis 30. April 2008 an der Privaten Medizinischen Universitätsklinik in Salzburg.

"Ali Cem Deniz qualifizierte sich durch seinen sensiblen Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Dieser ist geprägt von seiner besonderen Freundlichkeit im Kontakt mit den Patienten. Insgesamt legt Ali Cem Deniz ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein an den Tag", würdigte Platter den Zivildiener im Rahmen der Auszeichnungsfeier im Universitätsklinikum Salzburg. Die Aufgaben des Geehrten beinhalteten vielfältige Bereiche: das Ein- und Ausschleusen der Patienten, die Vor- und Nachbereitung der OP-Tische, die Versorgung von sterilen Depotwaren, Desinfektionstätigkeiten, Telefon- und Botendienste und die Kontrolle angelieferter Waren.

In seinen Dankesworten hob Ali Cem Deniz hervor, dass er diese Ehre dem OP-Team der Chirurgie West weitergeben wolle, das ihn von Beginn an als einen ihrer Kollegen aufgenommen habe. "Mein Zivildienst ist eine großartige Erfahrung für mein Leben. Und ich danke dem Innenministerium für die Initiative, nun jährlich den besten Zivildiener auszeichnen zu wollen", sagte der Landessieger.

Die Leiterin des Servicebereichs Personal für das Universitätsklinikum Salzburg, Mag. Waltraud Weissengruber, zeigte sich erfreut und stolz über die Auszeichnung eines "ihrer" Zivildiener: "Ali Cem Deniz zeichnet sich dadurch aus, dass er seine Tätigkeiten verantwortungsvoll und vor allem mit großer sozialer Kompetenz und einer Reife wahrnimmt, die bei Achtzehnjährigen nicht selbstverständlich ist." Zudem hoffe sie auf eine Vorbildwirkung im Landeskrankenhaus, die dazu führen könne, "dass vielleicht der nächste Zivildiener des Jahres wieder aus dem Universitätsklinikum Salzburg kommen wird".

"Der Einsatz von Zivildienern wie Ali Cem Deniz und seine Tätigkeit in und für ein professionelles Team trägt zum positiven Bild des Zivildienstes in der Öffentlichkeit bei", betonte Platter. "Der Geehrte zeigt vorbildlich, was Zivildienst für unsere Bürger heute bedeutet." (Artikel: 29.03.2008)

 

Landessieger Steiermark

Landessieger Stephan Brunnmair, Innenministerin Dr. Maria Fekter; Foto: BM.I/E. Weissheimer

Preisträger: Stephan BRUNNMAIR aus Graz
Zivildienst geleistet: SINN Residenz Ragnitz
Preisverleihung: 08.08.2008

Stephan Brunnmair leistete seinen Zivildienst ab Mai 2007 in der Sinn-Seniorenresidenz Ragnitz (Graz). Besonders beeindruckt hat die Jury, „dass der junge Mann sich auch außerhalb seiner Dienstzeit um das Wohl der Seniorinnen und Senioren gekümmert hat, indem er etwa Ausflüge gestaltete und Feste organisierte. Durch sein vorbildliches Engagement und sein vorbildliches Verhalten, insbesondere seine sozialen Kompetenz, hat sich Stephan Brunnmair besondere Anerkennung und Wertschätzung innerhalb seiner Dienststelle erarbeitet“.

„Sie haben durch Ihr Engagement, für das ich mich herzlich bedanken darf, zu einem mehr als nur positiven Bild des Zivildienstes in der Öffentlichkeit beigetragen. Ihr Einsatz und Ihre Kompetenz hat Vorbildwirkung für viele Zivildiener und festigt zugleich den positiven Ruf des Zivildienstes in Österreich als sinnvolle Dienstleistung für unsere Bürger. Es freut mich besonders, dass ich Ihnen die Auszeichnung für den Zivildiener des Jahres 2008 des Bundeslandes Steiermark übergeben darf“, würdigte Innenministerin Dr. Fekter den Einsatz von Stephan Brunnmair.

Gudrun Khom, pädagogische Leiterin der Residenz, lobte den 21-jährigen als leisen Alltagshelden mit hohem Maß an sozialem Engagement. „Egal, wo der Hut brennt – Stephan lächelt, steht zur Seite und hilft. Das ist seine Art.“ (Artikel: 09.08.2008)

 

Landessieger Tirol

Innenminister a. D. Günther Platter, Landessieger Peter Niederwieser; Foto: Bezirksblätter anon

Preisträger: Peter NIEDERWIESER aus Obertillach
Zivildienst geleistet: Wohn- und Pflegeheim Lienz
Preisverleihung: 10.03.2008

Der 20-jährige Peter Niederwieser aus Obertilliach engagierte sich besonders in der Betreuung alter Menschen im Wohn- und Pflegeheim Lienz. Seine ausgeprägte soziale Kompetenz, sein Einfühlungsvermögen, seine Ehrlichkeit und seine Gewissenhaftigkeit machten ihn rasch zu einem gleichwertigen Mitglied im Pflege- und Betreuungsteam, würdigte die Jury. Während seines Zivildienstes, den er vom 1. November 2006 bis zum 31. Juli 2007 leistete, legte er besonderes Augenmerk darauf, dass die ihm anvertrauten SeniorInnen sich wohl fühlten.

"Der Wert des Zivildienstes für die Allgemeinheit, seine Akzeptanz in der Bevölkerung sowie seine Tätigkeitsfelder sind stets gewachsen", so Platter. "Diese Entwicklung war und ist nur durch den persönlichen Einsatz jener Zivildienstleistenden möglich, die ihren Dienst nicht nur als Pflicht verstehen, sondern mit beherztem Einsatz, Einfühlungsvermögen und Zivilcourage dem Zivildienst seine angemessene Bedeutung verleihen."

Der Landessieger für Salzburg, Peter Niederwieser, bedankte sich und betonte, es sei eines der schönsten Aspekte des Zivildienstes gewesen, zu erkennen, dass man einen kleinen Beitrag für das Wohl der Allgemeinheit leisten darf. "Mein Zivildienst war eine wertvolle Zeit mit vielen tiefgreifenden Erfahrungen" so Niederwieser abschließend. (Artikel: 11.03.2008)

 

Landessieger Vorarlberg

Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Innenministerin Dr. Maria Fekter, Landessieger Patrick Summer; Foto: Christian Grass

Preisträger: Patrick SUMMER aus Götzis
Zivildienst geleistet: Krankenhaus und Sanatorium Mehrerau
Preisverleihung: 14.08.2008

Patrick Summer leistete seinen Zivildienst im Sanatorium Mehrerau. Die Aufgaben des gelernten Elektrikers reichten vom Patiententransport bis hin zum Ein- und Ausschleusen in den OP. Nach Ende des OP-Programms half er bei der Reinigung des OPs und entsorgte Müll und Schmutzwäsche. Der 21-Jährige Götzner hat sich für die Patientinnen und Patienten, für das Team und den Ruf des Krankenhauses stets verantwortlich gefühlt, würdigte die Jury. Durch sein ruhiges und souveränes Arbeiten war er auch eine große Hilfe, als das Sanatorium wegen Umbau vorübergehend ins alte Unfallkrankenhaus Böckle in Bregenz umziehen musste.

"Ihr Einsatz und Ihre Kompetenz haben Vorbildwirkung für viele Zivildiener und festigen zugleich den positiven Ruf des Zivildienstes in Österreich als sinnvolle Dienstleistung für unsere Bürger. Und ich denke, dass – gerade auf Grund der Leistungsbeschreibung Ihrer einstigen Vorgesetzten – diese neun Monate des Zivildienstes auch für Sie ganz persönlich eine Bereicherung dargestellt haben, die Ihnen im weiteren Leben hilft. Es freut mich besonders, dass ich Ihnen die Auszeichnung für den Zivildiener des Jahres 2008 des Bundeslandes Vorarlberg übergeben kann", sagte Innenministerin Dr. Fekter bei der Preisverleihung. (Artikel: 15.08.2008)

 

Landessieger Wien

Innenminister a. D. Günther Platter, Landessieger Manuel Araci, Caritasdirektor Dr. Michael Landau; Foto: BM.I/ E. Weissheimer

Preisträger: Manuel ARACI aus Wien
Zivildienst geleistet: Caritas Wien - JUCA - Haus für junge Erwachsene
Preisverleihung: 15.04.2008

Der 23-jährige Manuel Araci wurde für seine hervorragende Arbeit bei der Caritas der Erzdiözese Wien, vor allem beim mobilen Obdachlosen-Hilfsprojekt "Canisibus" ausgezeichnet. Araci half unter anderem täglich bei der Ausgabe von Suppe und Brot an Obdachlose aus Kleinbussen an acht Stationen in Wien aus. Er unterstützte das hauptamtliche Team und leistete wertvolle Hilfe in der Küchenarbeit, bei der Lagerbetreuung und Einkaufsplanung. Vor allem der respekt- und liebevolle Umgang mit den Obdachlosen zeichnete Araci aus. "Herzlichen Dank für dieses Engagement. Ich freue mich sehr, dass Sie auch nach Beendigung Ihres Zivildienstes ehrenamtlich für den Canisibus tätig sein werden. Das ist wahrer Einsatz und wahre Vorbildwirkung für unsere Jugend", bedankte sich Innenminister Platter.

Auch die Leiter der Zivildiensteinrichtungen lobten die Zivildiener für ihre außergewöhnlich gute Arbeit. Caritasdirektor Michael Landau betonte in seiner Dankesrede die Bedeutung des Zivildienstes: "Der Beitrag, den Zivildiener für Menschen in Not leisten, ist wichtig. Der Zivildienst ist im Idealfall ein Gewinn für alle Beteiligten - für die Republik, für den jeweiligen Träger, für die Menschen, denen die Arbeit in den Einrichtungen und Diensten gilt. Unsere Gesellschaft braucht aktive Bürger, Menschen, die hinsehen und spüren, dass es auch auf ihren Einsatz ankommt." (Artikel: 16.04.2008)
 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
  Zivildienstserviceagentur, Paulanergasse 7-9,
1040 Wien, Telefon: +43-(0)1-585 47 09-0