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Polizei und SKKM

Herausforderungen bei Anschlägen und Katastrophen

Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Innenministerium, Rettung und Feuerwehr diskutierten bei einer Table-Top-Exercise am 10. Feber 2017 beim EKO Cobra in Wr. Neustadt die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen nach einem fiktiven Terroranschlag.

Auf Betreiben des Innenministeriums wurde vergangenes Jahr die Initiative "Polizei und SKKM (Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement)" gestartet. Ziel dieser Initiative ist, die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen von Polizei, Rettung und Feuerwehr auf die neuen Bedrohungsszenarien bei Großschadenslagen abzustimmen und dabei auch bestmögliche Sicherheitsvorkehrungen für die Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Vor dem Hintergrund der Aufgabenbereiche von EKO Cobra/DSE sowie des Krisen- und Katastrophenschutzmanagements wurden seit dem Frühjahr 2016 bereits mehrere Fachveranstaltungen durchgeführt. Wichtig war dabei, internationale Erfahrungen zu reflektieren, das Zusammenspiel der Einsatzorganisationen am Einsatzort zu optimieren und eine Sensibilisierung hinsichtlich der Gefahrenpotenziale für ersteintreffende Kräfte zu bewirken.

Vertreterinnen und Vertreter von Österreichischem Roten Kreuz (ÖRK), Arbeiter-Samariterbund (ASBÖ), Malteser, Johanniter, Österreichischem Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV), Landesfeuerwehrorganisationen, Höhlenretter, Bergretter, der Ämter der Landesregierungen sowie des Innenministeriums (EKO Cobra/DSE, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, EKC, BVT, BK, Öffentlichkeitsarbeit, Chefärztlicher Dienst und LPD Wien) trafen einander am 10. Feber 2017 beim EKO Cobra in Wr. Neustadt zu einer Table-Top-Exercise. Annahme war ein fiktiver Terroranschlag im städtischen Bereich mit zahlreichen Todesopfern und Schwerverletzten.

Bei der Table-Top-Exercise wurden gemeinsam Herausforderungen verschiedener Gefahren, die Abstimmung der Einsatzkräfte unter polizeilicher bzw. sicherheitsbehördlicher Führung sowie verfügbare personelle und technische Qualifikationen und Ressourcen beraten. Dabei bestand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Qualitäten und Quantitäten zu überprüfen, Expertisen und Einschätzungen auszutauschen, Gefahrenpotenziale zu konkretisieren und Eigensicherungsbedürfnisse zu schärfen.

Weiters konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuelle gesamteuropäische Sicherheitslage sowie die hierzu adaptierten Einsatzpläne austauschen. Die Erkenntnisse der Table-Top-Exercise werden in einer Checkliste für ersteintreffende Kräfte zusammengefasst.

Die nächsten Schritte der Initiative "Polizei und SKKM" werden eine Konferenz mit internationalem Erfahrungsaustausch sowie die Erstellung eines gemeinsamen Leitfadens mit dem Schwerpunkt internationaler Gefahren für Einsatzkräfte sein.

Weiterführende Links:


Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Innenministerium, Rettung und Feuerwehr nahmen an der Table-Top-Exercise in Wr. Neustadt teil.

Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Innenministerium, Rettung und Feuerwehr nahmen an der Table-Top-Exercise in Wr. Neustadt teil.


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(BMI/Thomas Csengel Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 14432 vom Dienstag, 14. Februar 2017, 13:14 Uhr.
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