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GEMEINSAM.SICHER in Österreich

Fachtagung über Bürgerbeteiligung

Verantwortliche der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" tauschten bei der Fachtagung am 20. und 21. April 2017 in Wien Erfahrungen mit internationalen Fachexperten aus und formulierten Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Initiative.

"Der gesellschaftliche Wandel stellt uns vor Herausforderungen, auf die wir angemessen reagieren müssen", sagte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka beim Auftakt der Tagung Schweizer, deutscher und österreichischer Experten zur Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" am 20. und 21. April 2017 in Wien. "Der Erfolg von Polizeiarbeit misst sich unter anderem auch daran, wie auf aktuelle Probleme reagiert wird." Entscheidend sei, dass die Initiative bei den Menschen langfristig ankomme, denn "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" lebe nur dann, wenn alle davon überzeugt seien, betonte der Innenminister.

"Herausforderungen, vor denen die Polizei und die Gesellschaft als Ganzes stehen, werden wir nur durch die Beteiligung möglichst vieler Akteure bewältigen", sagte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler. Eine dieser Herausforderungen sei die stark steigende Cyber-Kriminalität. "Im Internet lösen sich Raum und Zeit nahezu vollständig auf. Cyber-Angriffe sind von jedem Ort aus und zu jedem Zeitpunkt möglich." Teil der modernen Polizeiarbeit sei es, für die Menschen in diesem Land ansprechbar zu sein und so das Vertrauen in die Polizei aufrecht zu erhalten beziehungsweise wo nötig zu stärken.

"So, wie sich die Welt, unsere Umgebung und unsere Gesellschaft geändert hat, so müssen auch wir uns als Polizei ändern und mitentwickeln", sagte der Leiter der Gruppe II/A (Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz) im Innenministerium, General Reinhard Schnakl, MA. "Es sind heute nicht immer wir und es können auch nicht immer wir als Polizei sein, die die beste Lösung parat haben. Wir lassen die Adressaten unseres Produkts Sicherheit an der Gestaltung dieses Produkts mitreden, mitdiskutieren und mitentscheiden."

"Bürgerbeteiligung geht nicht auf Knopfdruck, sondern braucht Zeit, die man sich nehmen muss", sagte Generalmajor Gerhard Lang, MA vom Bundeskriminalamt, Leiter der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich". "Es funktioniert nur dann, wenn die Menschen wissen, was zu tun ist." Es bedürfe permanenten "Lernens" und regelmäßiger "Schulungen" aller Beteiligten, damit die Initiative zu einem nachhaltigen Erfolg führen könne, ergänzte Lang.

Internationale Experten

Bürgernahe Polizeiarbeit sei keine Methode, sondern eine Haltung, eine Philosophie polizeilichen Tätigwerdens, die von der gesamten Polizei getragen werden müsse, sagte die ehemalige Vorsitzende der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (KPK) in Deutschland, Dr. Wiebke Steffen. Community Policing sei nicht nur polizeiliche Strategie mit Außenwirkung, sie müsse sich in der gesamten Polizei widerspiegeln und als Unternehmenskultur gelebt werden, erklärte Feldweibel Othmar Rudolf Spaar, Leiter des Community Policings im Bezirk Gross-Basel in der Schweiz. Dipl.-Päd. Frank Buchheit, M.Eval., vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg betonte, dass Prävention langfristig wirksam sein müsse und die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bedürfe.

München habe seit Jahren den Ruf als sicherste Stadt in Deutschland, sagte Kriminalhauptkommissar Harry Bräuer vom Kommissariat 105 für Prävention und Opferberatung München, das liege unter anderem am traditionell engen Zusammenspiel der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Polizei. Die Sicht- und Ansprechbarkeit der Polizei sei ein essenzieller Faktor für die Sicherheit im öffentlichen Raum, sagte Thomas-Gabriel Rüdiger, MA, Kriminologe am Institut für Polizeiwissenschaft in Brandenburg. Soziale Medien würden Lebensbereiche vieler Menschen öffentlich machen, daher sei es die Aufgabe der Polizei, auch hier präsent und für die Sicherheit der Menschen da zu sein, sagte AdjmBA Michael Wirz, MAS, von der Stadtpolizei Zürich.

GEMEINSAM.SICHER in ganz Österreich

Personalvertreter und die Verantwortlichen der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich einigten sich, dass die Initiative auf ganz Österreich ausgeweitet und umgesetzt werden soll. Das wurde am 20. April 2017 im Zentralausschuss so beschlossen.
Die internationale Fachtagung war ein Meilenstein zur Übergabe der Initiative vom Projektteam in die Linie. Mit 1. Juni 2017 beginnt die österreichweite Umsetzung.


"GEMEINSAM.SICHER in Österreich lebt nur dann, wenn alle davon überzeugt sind", sagt Innenminister Wolfgang Sobotka.

"GEMEINSAM.SICHER in Österreich lebt nur dann, wenn alle davon überzeugt sind", sagt Innenminister Wolfgang Sobotka.


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(BMI, Alexander Tuma Abdruck honorarfrei)

"Bürgerbeteiligung ist eine Methode, Herausforderungen zu bewältigen, vor denen die Polizei und die Gesellschaft als Ganzes steht", sagt Generaldirektor Konrad Kogler.

"Bürgerbeteiligung ist eine Methode, Herausforderungen zu bewältigen, vor denen die Polizei und die Gesellschaft als Ganzes steht", sagt Generaldirektor Konrad Kogler.


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Gruppenleiter Reinhard Schnakl und Gerhard Lang, der Leiter der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich".

Gruppenleiter Reinhard Schnakl und Gerhard Lang, der Leiter der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich".


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Internationale Fachexpertinnen und -experten bei der Tagung in Wien.

Internationale Fachexpertinnen und -experten bei der Tagung in Wien.


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Artikel Nr: 14634 vom Freitag, 21. April 2017, 14:22 Uhr.
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