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Warnung vor zwei neuen Betrugsmails

Seit 6. Februar ist sind zwei neue Betrugsschreiben im Umlauf. Via E-Mail werden Firmen angeschrieben und zur Zahlung von "Office365-Paketes" aufgefordert. In einer weiteren kursierenden Mail wird die Bezahlung von Werbeeinträgen nach einer Kündigung verlangt. Die Polizei informiert.

Das Bundeskriminalamt verzeichnet seit dem 6. Februar zwei Wellen an betrügerischen Mails. Im einen werden die Adressaten aufgefordert eine Rechnung für das "Premium Office Package 365" in der Höhe von 1.280 Euro zu begleichen. Die Rechnung tarnt sich mit dem kaum leserlichen Zusatz, dass es sich dabei um ein "Angebot" handeln würde. Ein Vertrag ohne entsprechende Leistung würde somit erst nach Einzahlung des Rechnungsbetrages bestehen. Die Nachrichten werden von der Adresse info@365officedocs.com versendet.

Die zweite betrügerische Mail wird ebenfalls in Form einer Rechnung verschickt. Die Firma "Mega Medien" mit der E-Mail-Adresse megamedienmarketing@gmail.com fordert dabei in zwei unterschiedlichen PDF´s den Zahlungsbetrag von 997 Euro. In einem PDF ist die schlicht gehaltene Rechnung enthalten, welche neben der Kostenaufstellung und dem Zahlungsbetrag dem Empfänger keinen Hinweis auf die erbrachten Leistungen zulässt. Im zweiten PDF wird die Auftragslöschung und Kündigung bestätigt, das firmenmäßig zu zeichnende Formular soll im Anschluss an eine FAX-Nummer weiter versendet werden.

Richtiges Verhalten

Das Bundeskriminalamt rät allen Empfängern dieser Schreiben diese nicht zu beantworten und auf keinen Fall zu bezahlen. Weitere Tipps:
• Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, insbesondere wenn diese mit Zahlungs- und Buchungsaufgaben betraut sind, über diese Art der Betrugsmöglichkeit.
• Sollten Sie dieses Schreiben erhalten haben und bereits Kontakt zu den Absendern aufgenommen haben, so brechen Sie diesen sofort ab.
• Sollten Sie bereits eine Zahlung geleistet haben, so nehmen Sie bitte sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und versuchen Sie schnellst möglich mit Ihrer Bank eine Rückforderung des Geldes bei der Empfängerbank zu erwirken. Im Falle einer bereits geleisteten Zahlung erstatten Sie bitte eine Anzeige auf der nächstgelegenen Polizeiinspektion. Dafür nehmen Sie bitte alle relevanten Dokumente mit.

Weiterführende Links:

Artikel Nr: 14417 vom Dienstag, 07. Februar 2017, 10:23 Uhr.
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