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Achtung Falle: Werbefahrten und Verkaufsveranstaltungen

Frühlingszeit ist Ausflugzeit. Unter dem Vorwand eines kostenlosen Ausflugs werden Seniorinnen und Senioren oft zu Verkaufsveranstaltungen und Werbefahrten in ein Gasthaus oder zu einem Tagesausflug mit Produktvorführung gelockt. Damit Sie nicht Opfer von Betrügern werden gibt die Polizei einige wertvolle Tipps.

Der Ausflug zum Glück entpuppt sich meist als Werbefahrt, bei dem überteuerte Produkte an die vermeintlichen Gewinner verkauft werden. Neben "unglaublich günstigen" und "zweckmäßigen" Produkten werden beispielweise gratis Mittagessen, Geselligkeit mit Gleichaltrigen oder andere verlockende Angebote versprochen. Bei den vorgeführten Waren handelt es sich oft um Decken, Polster, Matratzen, Geschirrsets und dergleichen. Meist kann deren Qualität vor Ort nicht überprüft werden. Geschultes Verkaufspersonal preist die angebotenen Waren an und übt Druck auf die potentiellen Käufer aus.

Vorgehen der Täter
Zu Beginn der Veranstaltung werden die Produkte meistens zu übertrieben hohen Preisen angeboten, nach dem Motto "Gutes ist teuer". Im Laufe der Veranstaltung werden diese aber immer günstiger oder es werden verlockende Gratiszugaben zu größeren Bestellungen beigegeben, wobei der Verkaufston immer dramatischer und der Druck erhöht wird. Dies kann sich beispielsweise so äußern, dass Ihnen der Verkäufer oder die Verkäuferin ein schlechtes Gewissen machen will, indem Sie Ihnen vorhält, die Produkte seien für die Gesundheit unerlässlich, Sie hätten ja schon gratis zu Mittag gegessen oder sie würden den Job verlieren, falls nichts verkauft wird.

Die Kriminalprävention ersucht um Vorsicht und gibt folgende Tipps:

• Besprechen Sie sich mit Verwandten oder Bekannten, bevor Sie einen Ausflug planen. Hinterfragen Sie die Seriosität des Unternehmens, besonders wenn mit Gratisangeboten gelockt wird.
• Kein Unternehmen hat etwas zu verschenken. Lassen Sie sich nicht von den professionell geschulten Verkäufern unter Druck setzten. Lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen einreden. Die Täter haben schließlich auch keines.
• Fühlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet. Sie haben vor Ort keine Möglichkeit, Preis und Qualität der Ware zu prüfen oder zu vergleichen. Spätere Reklamationen sind oftmals schwierig bis unmöglich.
• Wenn Sie das Gefühl haben betrogen worden zu sein, Informieren Sie sich beim Konsumentenschutz und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


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Artikel Nr: 14657 vom Mittwoch, 03. Mai 2017, 09:00 Uhr.
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