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Gemeinsame Aktion gegen Schlepperbanden

Am 1. Februar 2017 kam es in fünf europäischen Staaten zu einem konzertierten Schlag gegen Schlepperbanden. In Österreich wurden unter der Leitung des Bundeskriminalamtes (BK) Grenzübergänge, internationale Transportmittel und Unterkünfte kontrolliert. Dabei wurde ein Schlepper verhaftet und 58 Personen aufgegriffen.

Die illegale Migration in die Europäische Union (EU) und in Zielländer wie Österreich und Deutschland liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Das BK stellt anhaltende Schleusertätigkeiten entlang der sogenannten Balkanroute fest. Daher wurde am Mittwoch eine gemeinsame Aktion gegen die internationale Schlepperkriminalität entlang der Balkanroute durchgeführt. Dabei wurden auch die Verstecke mehrerer Schleppernetzwerke in Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien und Bulgarien durchsucht.

Erfolge an Grenzübergängen
In Nickelsdorf wurden insgesamt 25 Personen aus Afghanistan und Pakistan aufgegriffen, die von Ungarn kommend zu Fuß die grüne Grenze überquerten. Bei den durchgeführten Ermittlungen und Auswertungen der Mobiltelefone konnten Überschneidungen zu einem Aufgriff im Jänner 2017 sowie Hinweise auf Geldtransfers vorgefunden werden.

Weiters wurde in den Morgenstunden des 1. Februar 2017 in Spielfeld von Slowenien kommend, ein kroatischer Staatsbürger an der ehemaligen Grenzkontrollstelle festgenommen, der zwei kosovarische Staatsbürger in seinem Fahrzeug schleppte.

Aufgriffe in internationalen Reisezügen und Unterkünften
In internationalen Reisezügen sowohl von Wien als auch von Salzburg kommend mit dem Ziel Italien konnten 20 illegal eingereiste Personen aufgegriffen werden, davon vier nigerianische, ein somalischer, drei gambische, ein algerischer, vier afghanische und sieben pakistanische Staatsangehörige.

In Tirol wurde in einem Linienbus ein tunesischer Staatsbürger, der sich mit einem gefälschten italienischen Aufenthaltstitel auswies, und je fünf pakistanische und irakische Staatsbürger in einem Zug von Italien Richtung Deutschland fahrend aufgegriffen.

Weiters wurden in Wien und Kärnten Befragungen von illegal eingereisten Personen durchgeführt, um mögliche Unterkünfte der Geschleppten zu eruieren.

"Dieser Schlag gegen die Schlepperkriminalität ist der hervorragenden Ermittlungsarbeit unserer Beamten geschuldet", so Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka. "Wir werden auch weiterhin alles unternehmen, um dieser menschenverachtenden Art der Kriminalität Einhalt zu gebieten."


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Artikel Nr: 14404 vom Donnerstag, 02. Februar 2017, 14:20 Uhr.
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