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Kriminalitätsbekämpfung

Internationaler Schlepperring gesprengt

Dank weitreichender Ermittlungen des Landekriminalamtes (LKA) Steiermark konnten in Kooperation mit der kroatischen Polizei unter der Koordination des Bundeskriminalamtes (BK) 11 Schlepper festgenommen werden.

In den Sommermonaten des Jahres 2016 wurden von Beamten des LKA Steiermark Ermittlungen gegen eine Schlepperorganisation geführt. Anschließend wurden die Erhebungen über das BK und den Attaché des Bundesministeriums für Inneres für die Republik Kroatien und Slowenien ausgedehnt. Somit setzt Innenminister Sobotka seine Ankündigungen bei der Bekämpfung der Schlepperkriminalität auch weiterhin konsequent um. "Wir werden die Schlepperei mit aller Kraft bekämpfen. Jedem muss klar sein, dass es künftig keinen illegalen Weg nach Österreich gibt und man mit dem Leben von Menschen nicht länger spielen wird können."

Vorgehen der Bande
Die Schlepperbande brachte die illegal einreisenden Personen mit Sattelfahrzeugen über die klassische Balkanroute nach Österreich und Deutschland. Die Personen wurden bei den kroatischen Autobahnraststationen Kriz und Popovaca nach Durchtrennung der Zollschnur im hinteren Bereich auf die Sattelaufleger der Lastkraftwägen gebracht und dort versteckt. Von Ende Mai bis zum 9. Februar 2017 wurden alleine in der Steiermark bei acht Schleppungen insgesamt 40 illegal eingereiste Personen aufgegriffen.

Als Zielland der Schleusungen waren in erster Line Österreich und Deutschland vorgesehen. Im Zuge der Ermittlungen konnten dieser Schlepperorganisation in Österreich bis dato zumindest 18 Schleusungen und ein Gewinn von mindestens 20.000 Euro nachgewiesen werden. Wie viele Schleppungen tatsächlich geplant und durchgeführt worden sind und wie viel Geld die Bande dadurch eingenommen hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen


Foto

Joint Operational Office (JOO) des BK


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(Foto KI Halm BK Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 14438 vom Samstag, 18. Februar 2017, 09:30 Uhr.
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