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Kriminalitätsbekämpfung

"Operation Archimedes": Europol koordiniert Schlag gegen die organisierte Kriminalität in Europa

Zwischen 15. und 23. September 2014 wurden in ganz Europa hunderte Aktionen auf Flughäfen, Grenzstationen, Häfen und Kriminalitäts-Hot-Spots in Städten durchgeführt. In Österreich wurden die Schwerpunkte auf die illegale Migration gelegt.

Unter dem Decknamen "Operation Archimedes" hat Europol die größte je stattgefundene europäische Aktion gegen die Organisierte Kriminalität (OK) koordiniert. Polizistinnen und Polizisten in 34 Ländern waren im Einsatz.
Dabei wurden 1027 Personen festgenommen, 599 Kilogramm Kokain, 200 Kilogramm Heroin und 1,3 Tonnen Cannabis beschlagnahmt. Im Bereich des Menschenhandels konnten 30 rumänische Kinder aus den Fängen ihrer Peiniger befreit werden.

Diese sogenannten action-days gegen die OK hatten ihren Focus auf verschiedene Kriminalitätsfelder, wie zum Beispiel Cybercrime, Drogenhandel, Waffenschmuggel, Betrug und vieles mehr.

In Österreich wurden die Schwerpunkte auf die illegale Migration gelegt. Durch die Fahndungsmaßnahmen konnten 13 Schlepper festgenommen werden. Dabei wurden 65 geschleppte Personen aufgegriffen. Die Menschen wurden in PKWs transportiert und kamen über die Balkanroute nach Österreich. Sie stammen vorwiegend aus Krisengebieten wie Syrien und Afghanistan, aber auch Menschen dem Kosovo waren in den Schlepperfahrzeugen. Bei der Aktion wurden 122 Mobiltelefone und 3 Navigationsgeräte sichergestellt und ausgewertet, sowie 3 Schlepperfahrzeuge und ca. 8.000.- Euro zwecks Vermögenssicherung beschlagnahmt.

In ganz Europa wurden rund 10.000 illegale Einwanderer überprüft und dabei 170 Verdächtige festgenommen.

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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 11562 vom Mittwoch, 24. September 2014, 13:29 Uhr.
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