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SOKO-Kfz des Bundeskriminalamtes und Landeskriminalamt Burgenland nehmen zwei Autodiebe fest

Gefährliche Verfolgungsjagd auf der Autobahn A6

Zwei professionell agierende und bereits seit längerer Zeit gesuchte Autoeinbrecher aus Ungarn konnte gestern nach einer wilden Verfolgungsjagd von Beamten des Landeskriminalamtes Burgenland das Handwerk gelegt werden. Die beiden Männer, 33 und 40 Jahre, hatten in Wien einen hochpreisigen PKW gestohlen und wollten über die A6 nach Bratislava flüchten. Nachdem sie mehrere Polizeiautos abgedrängt hatten, wurde am Grenzübergang Kittsee eine Straßensperre errichtet, wo die Handschellen klickten.

Die SOKO-KFZ des Bundeskriminalamtes führt seit geraumer Zeit mit dem Landeskriminalamt Burgenland Ermittlungen gegen eine international agierende Autoschieberbande, der mehrere PKW-Diebstähle im Raum Wien zur Last gelegt werden. Als zwei Täter gestern über Nickelsdorf einreisten, um in Wien einen neuerlichen PKW-Diebstahl zu begehen, wurden sie durch mehrere Einsatzkräfte, zu denen für einen möglichen Zugriff auch Beamte der Sondereinsatzgruppe WEGA hinzugezogen wurden, oberserviert. Da die Täter bei der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug äußerst professionell vorgingen, musste die Observation gelockert und auf die Ausfahrtsstraße konzentriert werden.

Nach etwa zwei Stunden sichteten die Fahnder jenes Fahrzeug, mit dem die Täter nach Österreich eingereist waren. Dahinter fuhr der zweite Täter mit einem gestohlenen Audi. Als sich die Beamten dem Audi mit einem Zivilfahrzeug näherten, erkannte der Ungar diesen PKW als Polizeiauto, beschleunigte und flüchtete mit mehr als 200 km/h über die A 4 und A 6 in Richtung Bratislava. Der zweite Täter konnte sofort angehalten und verhaftet werden.

Während der Verfolgung wich der Flüchtende auch auf den Pannenstreif en aus und versuchte das mit Blaulicht und Folgetonhorn hinterherfahrende Polizeifahrzeug mehrmals abzudrängen. Um dem Täter habhaft zu werden und unbeteiligte Straßenbenützer nicht zu gefährden, wurde beim Grenzübergang Kittsee durch mehrere Dienstfahrzeuge der Ausreiseverkehr aufgestaut, wodurch auch der Täter anhalten musste. Er sprang aus dem gestohlenen Audi, flüchtete zu Fuß, die Beamten verfolgten ihn und konnten ihn dann im freien Gelände verhaften.

Bei der Einvernahme gab er zu, bereits am 27.9.2013 in Wien einen Audi A3 gestohlen zu haben. Dieses Fahrzeug konnte noch gestern in Budapest sichergestellt werden.
Über beide Täter wird die Untersuchungshaft verhängt werden. Derzeit geht man davon aus, dass sie noch für weitere Straftaten in Frage kommen. Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen.


Foto

Zündschloss des gestohlenen Autos


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 10551 vom Dienstag, 01. Oktober 2013, 11:59 Uhr.
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