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Prävention

Verantwortungsvoller Umgang mit dem Smartphone

Eine Welt ohne PC und Smartphone ist nicht mehr vorstellbar. Sie können den Alltag erleichtern, aber auch eine Abhängigkeit verursachen. Daher gewinnt ein gesunder Umgang mit dieser Technik an Bedeutung. Das Bundeskriminalamt (BK) hat Tipps zur Vermeidung dieser Form der Abhängigkeit erstellt.

Für Jugendliche wie Erwachsene ist der ständige Griff nach dem Smartphone selbstverständlich geworden. Meist beginnt der Tag mit dem Handywecker. Noch bevor man das Bett verlässt, werden die sozialen Netzwerke und E-Mails nach den neuesten Nachrichten gecheckt. Eine exzessive Nutzung des Smartphone kann negative Auswirkungen auf das Sozialleben, die beruflichen oder schulischen Leistungen haben. Aus einem Schweizer Forschungsbericht von Wallner und Süss geht sogar hervor, dass "Handysüchtige impulsiver sind. Sie können Gefühlsausbrüche weniger gut kontrollieren oder tun spontan Dinge, die sie später bereuen." Dies deutet darauf hin, dass die Betroffenen ein höheres Risiko haben, gesellschaftliche und auch rechtliche Grenzen zu überschreiten. Durch dieses Verhalten und dessen Konsequenzen verursachen diese Personen Nachteile und Schäden für sich und ihre Umwelt. Um dies zu vermeiden finden Sie hier Tipps zur Vermeidung und Informationen zu den Präventionsprogrammen der Polizei.

Tipps der Kriminalprävention:
• Gehen sie öfter mal Offline oder legen ganz bewusst ihr Smartphone beiseite. Durch den Verzicht auf das Smartphone können sie ein Bewusstsein für die erleichternden und belastenden Seiten des "Onlinelebens" schaffen und der Verzicht soll auch das Genießen von verfügbarer Zeit ermöglichen und fördern.
• Wenn sie sich mit ihren Freunden oder Familien treffen, schalten sie ihr Smartphone aus oder zumindest auf lautlos. Dadurch können Sie ihnen ihre volle Aufmerksamkeit schenken.
• Deaktivieren sie die Push-Benachrichtigungen auf ihrem Smartphone und entscheiden sie somit selbst wann sie ihre Nachrichten und E-Mails checken möchten.

Präventionsprogramme:
Für Schulen bietet die Kriminalprävention in diesem Bereich das bundesweite Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm Look@your.Life an. Das darin enthaltene Modul Look@your.Web soll den reflektierten und gesunden Umgang mit Onlinemedien, insbesondere mit Smartphones, aufzeigen und fördern. In Look@your.Web werden unter anderem Selbstbeherrschung und das Durchhaltevermögen im Zuge eines Verzichtsprojekts behandelt. Dieses Präventionsangebot ist auf Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Eltern in ganz Österreich ausgerichtet.

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Artikel Nr: 14038 vom Mittwoch, 05. Oktober 2016, 09:00 Uhr.
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