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InnenministeriumEhrung von PolizistenInnenministerin Dr. Maria Fekter ehrte Polizisten für die Aufdeckung eines systematischen Sozial- und Asylbetrugs in Salzburg, weitere Beamte für ihr Einschreiten bei einer Störaktion gegen eine Veranstaltung von Wirtschaftsfachleuten in Salzburg und weitere Beamte für ihr Engagement bei der Erstellung eines "kriminalistischen Leitfadens". "Ein Teamgeist, wie er für eine moderne Polizei unverzichtbar ist – das ist es, was die drei Fälle gemeinsam haben, für die wir heute Beamtinnen und Beamte ehren", sagte Bundesministerin Dr. Maria Fekter bei der Ehrung von Polizisten am 25. Jänner 2010 im Innenministerium in Wien.
Identitätsbetrug
In einem Fall hatten Salzburger Polizisten einen systematischen Sozial- und Asylbetrug aufgedeckt, bei dem die Täter mit zwei unterschiedlichen Identitäten lebten: einer Identität als Asylwerber, samt Bundesbetreuung und einer zweiten Identität als Beschäftigter, samt allen damit verbundenen sozialen Möglichkeiten. Allein in Salzburg wurden 31 Personen angezeigt. Im Bundeskriminalamt wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, deren Mitarbeiter sich mit dem Problem österreichweit beschäftigen.
Einschreiten gegen eine Störaktion
Im zweiten Fall ehrte Dr. Maria Fekter Polizisten, die am 14. Jänner 2010 im Wifi-Salzburg Ausschreitungen verhindert hatten. Aktivisten hatten in einer Störaktion versucht, Besucher einer Veranstaltung des Wirtschaftsbundes und der Innenministerin am Zutritt zu einem Vortragssaal zu hindern. Nach Verlassen des Gebäudes warf einer der Demonstranten Schweizer Kracher in die Menge. Als ihn ein Polizist zur Rede stellte, griff einer der Aktivisten den Beamten von hinten an. Es kam zu einem Handgemenge. Zwei Personen wurden festgenommen, ein Polizist verletzt.
Kriminalistischer Leitfaden
Im dritten Fall zeichnete Innenministerin Fekter Beamte aus, die gemeinsam mit anderen einen "kriminalistischen Leitfaden" erstellt hatten. Dabei handelt es sich um eine Sammlung aller relevanten Materialien zur Aufarbeitung von Strafdelikten – mit Checklisten, Formularen und Informationen auf insgesamt 400 Internetseiten, die ausgedruckt 10.000 A4-Seiten umfassen. An dem Projekt arbeiteten zwischen Anfang 2007 und Ende 2009 rund 200 Beamtinnen und Beamte mit.  v.l.n.r.: Bernhard RAUSCH, Franz RUF, Wolf RETTENBACHER, Maria FEKTER, Gottfried GAMSJÄGER, Richard HRIBERNIGG, Udo LEGAT, Manfred OTTENBACHER, Dekretverleihung "Identitätsbetrug" Vergrössern Druckansicht
(BM.I - A. Tuma Abdruck honorarfrei)
Artikel Nr: 6230 vom
Montag, 25. Jänner 2010,
13:30 Uhr.
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