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Zivilschutz in Österreich

Warnung und Alarmierung

EDV im der Bundeswarnzentrale

Zivilschutzalarm

Ein zentrales Anliegen des Zivil- und Katastrophenschutzes ist die rasche Warnung und Alarmierung der Bevölkerung im Katastrophen- oder Krisenfall.
 
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit ist Österreich eines von wenigen Ländern, das über eine flächendeckende Sirenenwarnung verfügt.
 
Die Signale können derzeit über rund 8000 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. In Wien wurden in den vergangenen Jahren 165 Zivilschutzsirenen installiert. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres, von den Landeswarnzentralen der Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
 
An jedem ersten Samstag im Oktober wird zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung dadurch mit den Zivilschutzsignalen vertraut gemacht werden.
 
Siehe auch unter: Alarmsignale

 

Strahlenfrühwarnsystem

Strahlenfrühwarnsystem

Für die rasche Erkennung von großräumigen radioaktiven Kontaminationen steht in Österreich ein vom BMLFUW betriebenes Strahlenfrühwarnsystem mit 336 Messstationen zur Verfügung. Mit einer durchschnittlichen Entfernung zwischen den Dosisleistungsmessstellen von 15 Kilometern sind alle Siedlungen gut erfasst. Ballungszentren sind mehrfach bestückt. Zur noch besseren Überwachung der grenznahen Gebiete in der Hauptwindrichtung ausländischer Kernkraftwerke wurden 10 weitere automatische Luftmonitore zur Bestimmung von radioaktiven Stoffen in der bodennahen Luft aufgebaut.
 
Über ein Datenübertragungsnetz werden die Dosisleistungswerte permanent sowohl in die betreffende Landeszentrale als auch in die Bundesstrahlenwarnzentrale des für Überwachung der Umwelt auf radioaktive Kontamination zuständigen BMLFUW übermittelt. Die Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres ist ebenfalls in dieses Datenübertragungsnetz eingebunden, sodass auch dort die einzelnen Messergebnisse jederzeit ablesbar sind.
 
Auch über den Teletext des ORF (Seite 784) sind die Messdaten des Strahlenfrühwarnsystems abrufbar.
 
Siehe auch unter:
www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/strahlenfruehwarnsys/

BM.I Bundesministerium für Inneres, Abteilung II/4 (Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement), Postfach 100, A-1014 Wien,Telefon: +43-(0)1-53126-3657  Kontakt

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