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.SIAK - Sicherheitsakademie

Mittel- und osteuropäische Länder (MOEL)

Symbolfoto MOEL

Geschichte:
Seit 2001 beschäftigt sich die .SIAK mit dem Aufbau eines Bereiches für Mittel und Osteuropäische Länder (MOEL), dessen Hauptzielsetzung, als sicherheitspolitische Ideenplattform, vor allem die Förderung der demokratischen Strukturen in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern ist, mit Schwerpunkt „Polizei und Ausbildung“. Der geografische Zuständigkeitsbereich soll dabei aber auch die südosteuropäischen Staaten (Balkan sowie Ukraine und Weißrussland) umfassen und bis hin zur Türkei reichen.

Organisation:
Die Arbeitsweise des Bereiches MOEL ist darauf ausgerichtet, dass anfangs im Rahmen  „bilateraler Gespräche“ der Bedarf der Zielländer festgestellt wird. Darauf aufbauend werden, wo dies sinnvoll scheint und auch gewünscht wird, gemeinsam österreichische Unterstützungsaktivitäten erarbeitet.
Durch die Aktivitäten soll den Staaten „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegeben werden, die sie befähigt, den Projektbereich selbst weiter zu verfolgen.

Tätigkeitsbereiche:
Im Rahmen des "Stability-Pact" für Südosteuropa nimmt der Bereich MOEL an der Ausarbeitung einer harmonisierten europäischen Ausbildungsunterlage für den Bereich des Menschenhandels teil.
 
Im Rahmen von OSZE Aktivitäten unterstützt er beim Aufbau der Verkehrspolizei in Aserbaidschan.
 
Im Rahmen von EU-Projekten engagiert sich der Bereich MOEL unter anderem auch in der Türkei, Tschechien und Ungarn.
 
In bilateralen Aktivitäten betreibt er Ausbildungsinitiativen in Rumänien (Pädagogik, Polizeiethik), Ungarn (gegenseitige Sprachausbildungen), Ukraine (Antidiskriminierungsprojekte in Tschernowitz), Russland (noch in Planung: Polizeiethik und Menschenrechtsbildung) und Serbien (Verkehrspolizei).
 
Aus den angeführten Staaten, aber auch aus anderen Staaten der Region, wie Bulgarien oder Kroatien, kommen immer wieder Beamte zu Studienaufenthalten nach Österreich.

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