Navigationsleiste Aktuelles | Geschäftseinteilung | Notrufnummern | Dienststellen | Kontakt | Impressum | Sitemap
Bundesministerin
Staatssekretär
Aufgabengebiete
Fahndungen
Prävention
Meldestellen
Begutachtungen
Videoportal
Downloadbereich
Termine
Presse
Jobs / Ausschreibungen
Reisepass
Links
Das Magazin des Innenministeriums, Nr. 9-10/2000
Keiner ist so klug wie alle: Reinhard Steinert, Leiter der Gruppe Bundespolizei im Innenministerium, richtet ein innerbetriebliches Vorschlagswesen ein.Vorschläge einbringen und dadurch den Betrieb verbessern sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 14 Bundespolizei- und acht Sicherheitsdirektionen. Die Abteilung II/3 (Informationstechnik) in der Gruppe Bundespolizei erarbeitete dazu ein Konzept für ein Vorschlagswesen. IT-unterstützt sollen Verbesserungsvorschläge erfasst, zur Begutachtung weitergeleitet, einer Kommission zur eventuellen Prämierung vorgelegt und schließlich umgesetzt werden.Es sollten Ideen aus jedem Bereich der Bundespolizei eingebracht und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die gegenüber dem bisherigen Zustand eine Verbesserung bringen. Gruppenleiter Steinert erwartet sich Vorschläge für einfachere, transparentere oder raschere Arbeitsmethoden und -verfahren sowie kostensenkende Ideen. Das betriebliche Vorschlagswesen gibt den Bediensteten die Möglichkeit, sich mit dem Betriebsgeschehen freiwillig, kritisch und kreativ auseinander zu setzen. Es soll also ein Wandel weg vom klassischen Mitarbeiter hin zum Mitunternehmer bzw. Mitdenker erfolgen.Pilotversuch. In der Privatwirtschaft haben die Erfahrungen gezeigt, dass der vermeintlich "kleine Mitarbeiter" durch gute Vorschläge entscheidende Verbesserungen bewirken kann. Ab Dezember 2000 wird es bei der Bundespolizeidirektion Linz und bei der Sicherheitsdirektion Niederösterreich einen Pilotversuch geben. Wenn er sich bewährt, soll das innerbetriebliche Vorschlagswesen bis Ende nächsten Jahres auf alle Polizeibehörden ausgedehnt werden.Peter Stückler
Mit einem Showprogramm versucht die Kriminalpolizeiliche Beratung der Exekutive, positive Kontakte mit Jugendlichen herzustellen.Den Traum, einmal auf der Bühne bejubelt zu werden und eine eigene CD aufzunehmen, verwirklichte heuer die Show 4 Kids rund 1.500 Kindern – ein Showprogramm der Exekutive, das im Rahmen der Vorbeugung von Jugendkriminalität eingesetzt wird. Es besteht aus zwei Teilen: einer Mini-Playbackshow, bei der die Kinder ihre Stars auf der Bühne imitieren und einer Karaokeshow, bei der sie aus 1.000 Playbacks ihre Lieblingslieder auswählen und zur Musik selber singen.Das Programm lief in sechs Bundesländern, aus denen die jeweils drei Besten am 22. Juni zum Finale während des Donauinselfests nach Wien eingeladen wurden. Siegerin des Karaokewettbewerbs wurde die Eisenstädterin Viktoria Karlich. Sie gewann eine CD-Aufnahme in einem Tonstudio im Wert von 15.000 Schilling. Die Playbackshow gewannen ein Duo aus Salzburg und zwei Gruppen aus Wien.Dem Showprogramm liegt eine Idee des Wiener Kriminalbeamten und Ex-City-Cops Reinhart Gabriel zu Grunde. In den meisten Fällen arbeitete er mit Beamten der Kriminalpolizeilichen Beratung zusammen. Allein im Land Salzburg nahmen 200 Kinder aus 15 Orten teil. 26 Salzburger Kinder kamen zum Finale nach Wien.In Feldkirchen (Kärnten) hatten die Jugendkontaktbeamten Christine Auer und Herwig Röttl insgesamt fünfzig Schülerinnen und Schüler motiviert, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Röttl begleitete einen Bus mit zwanzig Jugendlichen nach Wien zum Finale."Der Hintergedanke der Show ist, Jugendlichen die Chance zu geben, ihre Kreativität auszuleben", erläutert Reinhart Gabriel. Er will den Burschen und Mädchen zu Selbstvertrauen verhelfen und zu einem positiven Lebensgefühl, was besonders bei der Suchtprävention wichtig ist. "Den Jugendlichen bleiben außerdem positive Erlebnisse mit der Exekutive in Erinnerung", betont Gabriel. Unmittelbar nach dem Abgang von der Bühne überreicht er den jungen Künstlern eine CD-Aufnahme ihres Live-Auftritts, ein goldenes Mikrofon und eine Urkunde. Im kommenden Schuljahr plant die Kriminalpolizeiliche Beratung weitere Show 4 Kids-Veranstaltungen.
Sandra Ostheimer (BPD Innsbruck) und Franz Urschitz (BPD Villach) sind die besten Fünfkämpfer der Polizei. Bei den 43. österreichischen Meisterschaften 2000 im Polizei-Fünfkampf am 28. und 29. Juni in Wien und Niederösterreich nahmen Sportler von elf der 14 österreichischen Bundespolizeidirektionen teil sowie Gäste von der Gendarmerie, Zollwache und der bayerischen Polizei. Der Fünfkampf bestand aus den Bewerben Pistolenschießen, Schwimmen, Kugelstoßen, Weitsprung und Geländelauf.Die Innsbrucker Polizistin Sandra Ostheimer gewann drei der fünf Bewerbe und wurde mit 4.392,5 Punkten österreichische Meisterin im Polizeifünfkampf 2000. Der Villacher Polizist Franz Urschitz siegte beim Schießen und erreichte auch bei den anderen Bewerben Spitzenresultate; er wurde mit 4.792.5 Punkten Fünfkampfmeister 2000. Die Mannschaftswertung gewann das Team der BPD Salzburg vor den Kollegen aus Wien. In der Gästeklasse dominierten die Gendarmeriebeamten Hermann Rasser und Birgit Fussenegger.
Die Sieger
Pistolenschießen: Sandra Ostheimer (BPD Innsbruck) (Österr. Polizeifünfkampfmeisterin 2000)Franz Urschitz (BPD Villach) (Österr. Polizeifünfkampfmeister 2000)
Schwimmen: Birgit Tanzler (BPD Wien)Werner Zitzmann (BPD St. Pölten)
Kugelstoßen: Sandra Ostheimer (BPD Innsbruck)Walter Hörl (BPD Salzburg)
Weitspringen: Sandra Ostheimer (BPD Innsbruck)Martin Trefelik (BPD Wien)
Geländelauf:Elisabeth Knogler (BPD Linz)Franz Lugstein (BPD Salzburg)
Teamwertung:1. BPD Salzburg2. BPD Wien
Eine Leistungsschau des Gendarmeriesports war die 39. Bundesmeisterschaft vom 3. bis 6. Juli 2000 in der Kärntner Bezirksstadt St. Veit/Glan. "Nur eine gesunde körperliche Fitness der Gendarmen ist der Garant dafür, dass die anstrengende und gefährliche Tätigkeit bewältigt werden kann", betonte Gendarmeriezentralkommandant Oskar Strohmeyer in seiner Ansprache. Der Sport sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Gendarmeriedienstes und müsse es bleiben. Die Gendarmeriebeamtin und Weltcupsiegerin Alexandra Meißnitzer verkündete bei der Eröffnung den Sportlereid. Knapp 700 Gendarmeriesportler und Gäste von Polizei, Zollwache, Justiz und Bundesheer verglichen ihre Leistungen in den Disziplinen Polizei-Fünfkampf, USPE-Dreikampf, Leichtathletik, Schwimmen, Geschicklichkeitsfahren mit Motorrad und PKW, Schießen, Judo, Fußball, Tennis, Sportkegeln und Radrennen. Erfolgreichste Mannschaft war der Gendarmeriesportverein Steiermark mit 19 Gold-, 11 Silber- und 15 Bronzemedaillen sowie 9 Bundesmeistertiteln. Knapp dahinter landete der Gendarmeriesportverein Kärnten mit 18 Gold-, 11 Silber- und 13 Bronzemedaillen und 9 Bundesmeistertiteln. Den dritten Rang in der Bundesländerwertung belegten die Sportler aus Oberösterreich (14 Gold-, 18 Silber-, 24 Bronzemedaillen sowie 5 Bundesmeistertitel). Organisiert wurde die 39. Bundesmeisterschaft vom Gendarmerieposten St. Veit/Glan und dem Gendarmeriesportverein Kärnten, angeführt von Oberst Ignaz Assinger und Hauptmann Erich Londer.Die nächste Bundesmeisterschaft wird 2001 vom Gendarmeriesportverein Steiermark in Kapfenberg ausgerichtet.
Sportler der Gendarmerie und Polizei dominierten die 52. Zollwachmeisterschaften im Polizei-Fünfkampf am 16. und 17. Juni in Leutschach, Steiermark. In der Mannschaftswertung siegte das Gendarmerie-Team mit Raimund Huber (LGK Kärnten), Markus Korntner und Hermann Rasser (beide Gendarmerieeinsatzkommando).Die Einzelwertung in der allgemeinen Klasse gewann Siegfried Rinner (LGK Steiermark) vor Markus Korntner. Erster in der Altersklasse I wurde Hermann Rasser.Siegerin in der Damenklasse wurde Birgit Fussenegger (LGK Vorarlberg) vor Birgit Ostheimer (BPD Innsbruck).
Seit Jahren machen die Cop Kidz, die singenden Kinder von Exekutivbeamten, mit ihren Liedern und Tänzen auf Themen wie Gewaltprävention oder Verkehrssicherheit aufmerksam. Einige der jungen Künstler sind dem Cop Kidz-Alter entwachsen und treten nun als Cop Teens auf. Am 19. Juni 2000 stellten die Cop Teens in Wien ihre Maxi-CD vor mit Liedern des bekannten Sängers und Musikarrangeurs Gary Lux. Die niederösterreichische Landesbank-Hypothekenbank finanzierte die Produktion.
Brandermittler aller österreichischen Kriminalabteilungen absolvierten vom 23. bis 25. Mai 2000 in Laßnitzhöhe (Steiermark) ein Fachseminar. Diese Fortbildungsveranstaltung wird im Zwei-Jahres-Rhythmus von der Brandgruppe der Kriminalabteilung Steiermark und der Landesstelle für Brandverhütung Steiermark organisiert. Das Seminar mit Vorträgen von Spezialisten diente auch dem Erfahrungs- und Informationsaustausch der Beamten untereinander. Dr. Wolfgang Wladkowski und Dr. Bodo Grygar, Richter am Landesgericht für Strafsachen in Graz, referierten unter anderem über die Probleme des außergerichtlichen Tatausgleichs bei der Verursachung von Bränden. Prok. Ing. Gerhard Zach (Grazer Wechselseitige Versicherung) berichtete über die Tätigkeit von Versicherungsunternehmen nach Brandstiftungen unter Hinblick auf die Situation im Europäischen Wirtschaftsraum. Über technisch interessante Brandfälle sprach Dipl.HTL-Ing. Heribert Tisch (BMI/Kriminaltechnische Zentralstelle); Chefinspektor Karl Deibl (Kriminalabteilung Oberösterreich) gab einen Überblick über die Brandserie in St. Georgen a.d.Gusen und Dipl.HTL-Ing. Hubert Kraxner (Landesstelle für Brandverhütung Steiermark) referierte über Selbstentzündungen.Die Seminarteilnehmer berichteten über Brandfälle in den Bundesländern. Gendarmerieinterne Aspekte wie Schulungen in der Kriminalabteilung, technische Ausstattung, spezielle Ausrüstung für Brandermittler usw. wurden am Schlusstag mit Vertretern des Gendarmeriezentralkommandos besprochen. Herbert Fuik
Ein Abkommen zur freiwilligen Rückführung von Migranten unterzeichneten im Juli von Innenminister Dr. Ernst Strasser und der stellvertretenden Generaldirektorin der International Organization for Migration (IOM), Ndioro Ndiaye. Strasser bezeichnete die Hilfe und die Unterstützung bei der freiwilligen Heimkehr von Migranten als "menschlichste und vorausschauendste Form der Fremdenpolitik". "Damit wollen wir gemeinsam jenen Menschen helfen, die aus einer Not- oder Gefahrensituation heraus ihr Heimatland verlassen haben und jetzt wieder freiwillig in ihre Heimat zurückkehren wollen." Wesentlicher Punkt diese Memorandums ist die Einrichtung eines umfassenden Programms für die Förderung der humanitären freiwilligen und unterstützten Rückführung erfolgloser Asylwerber und anderer Migranten ohne Aufenthaltsrecht. Die IOM hilft bei derWiedereingliederung im Heimatland. Im Memorandum ist festgelegt, dass das Innenministerium einerseits die betroffenen Personen von den angebotenen Möglichkeiten informiert und andererseits der IOM notwendige Informationen über die begünstigten Personen übermittelt. Die IOM stellt unter anderem Informationsmaterial her, unterstützt die Erlangung gültiger Reisedokumente, organisiert den Rückkehrtransport und zahlt Unterstützungsbeträge aus.
Der Schäferhund Demon le Bosseur ist der beste Polizeidiensthund Österreichs. Er und sein Herrl Franz Waller von der Schwechater Polizei gewannen am 17. Juni die Gesamtwertung der Polizeidiensthundemeisterschaft 2000 in Wien. Demon le Bosseur und Franz Waller siegten auch im Einzelbewerb Aufstöbern von Gegenständen; in den beiden anderen Einzelbewerben gewannen Berthold Gasser (Unterordnung) und Sabine Empacher (Schutzarbeit), beide aus Wien, mit ihren Diensthunden.An der Meisterschaft nahmen acht Diensthundeführer aus Wien teil, drei aus Graz, zwei aus Innsbruck und je einer aus Wels und Schwechat. Der Erlös der Veranstaltung durch Getränke- und Speisenverkauf kam der Witwe und den beiden Waisen eines Wiener Polizeihundeführers zu, der vor kurzem 29-jährig verstorben ist.Meisterhund Demon le Bosseur und Franz Waller haben als nächstes Ziel die erste Exekutivdiensthundemeisterschaft im Visier, die nächstes Jahr in Wien stattfinden wird. Erstmals werden Diensthundeführer der Polizei, Gendarmerie und der Zollwache ihr Können in einem Bewerb unter Beweis stellen.
Funktionäre des Polizeisportvereins Wels übergaben vor kurzem 10.000 Schilling an Franz Grünbart, den Leiter der Landesgruppe Oberösterreich der Verbrechensopfer-Hilfsorganisation Weißer RingNach zwei Vergewaltigungsfällen in Wels veranstaltete die Polizei Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen. Diese Aufgabe übernahmen besonders ausgebildete Mitglieder des Polizeisportvereins Wels. Die Aktion wurde von der Welser Bevölkerung äußerst positiv aufgenommen. Bürgermeister Dr. Peter Koits, der Leiter der Welser Stadtwerke, Direktor Ronodell und der Inhaber eines Mc-Donalds-Restaurants in Wels sponserten die Kurse.Dem Wunsch des Organisationsleiters Johann Huprich entsprechend, sollte der Reinerlös aus den Selbstverteidigungskursen einer Organisation zugesprochen werden, die sich um Gewaltopfer kümmert. Im Raum Wels helfen vier Exekutivbeamte ehrenamtlich beim Weißen Ring mit.
Innenminister Dr. Ernst Strasser traf am 30. Juni 2000 in Klingenbach und Eisenstadt mit dem ungarischen Amtskollegen Dr. Sandor Pinter zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Hauptthemen dieser Unterredung waren der gemeinsame Kampf gegen die organisierte Kriminalität und das Schlepperunwesen, die Erstellung von gemeinsamen Grenzlagebildern zur besseren und intensiveren Zusammenarbeit und die Vorbereitung eines Aktionsplans gegen Autoschieberei.
Innenminister Dr. Ernst Strasser und die Polizeimusik Wien präsentierten bei einer Sicherheitsshow am 19. Juli 2000 im Wiener Einkaufszentrum Lugner City einen Polizeibär. Der Stoffsheriff wird von der Wiener Sicherheitswache bei Veranstaltungen um 250 Schilling verkauft. Der Reinerlös kommt der Aktion Licht ins Dunkel zugute. Der Bär ist auch über das Kuratorium Polizeimusik Wien zu beziehen. Auskunft: Eduard Bachner, Telefon (01) 31310/76020.
Zum zweiten Mal gab es im Sicherheitszentrum in Klagenfurt einen "Tag der offenen Tür". Den Besuchern wurde am 1. Juli 2000 ein Einblick in die Arbeit der Polizei geboten mit Ausstellungen, Polizeimusik, Vorführungen der Diensthundeabteilung und des Sondereinsatzkommandos. Innenminister Dr. Ernst Strasser nahm die Veranstaltung zum Anlass, Kärntens Sicherheitsdirektor Mag. Hein-Jürgen Mastalier in den Ruhestand zu verabschieden. Der Minister übergab an Beamte des Gendarmeriepostens Feldkirchen einen Laptop für die Präventionsarbeit.
Zwanzig ausgediente Gendarmeriefahrzeuge wechselten bei der diesjährigen Versteigerung den Besitzer. Knapp 400.000 Schilling wanderten in die Kasse; für die Autos, die zum Teil schon fahrunfähig waren, wurden Preise zwischen 6.500 und 45.000 Schilling bezahlt. Ein Liebhaber ersteigerte ein reparaturbedürftiges Honda-Motorrad um 12.000 Schilling. Ein Vergrößerungsglas wurde um 2.500, eine Nachtsichtbrille um 3.000 Schilling erworben.Die Auktion sorgte im Ländle für großen Andrang: Zaungäste, Sammler und Verkäufer. Ein Interessent reiste für die Versteigerung aus Bulgarien an – er bekam den Zuschlag für das dritte Auto.Markus Amann
Den 7. Platz erreichte ein Team der Schulabteilung der Wiener Sicherheitswache bei der 7. internationalen General Spannocchi-Patrouille vom 26. bis 28. Mai 2000. An dem 25-Kilometer-Orientierungsmarsch mit Marschgepäck und Sturmgewehr 77 nahmen 29 Teams aus Deutschland, Italien, Kroatien, Lettland, Österreich und Polen teil.
222 Polizeibeamte nahmen Anfang Juli an der Blutspendeaktion des Österreichischen Roten Kreuzes in der Schulabteilung der Wiener Sicherheitswache teil. 160 Menschen spendeten Ende Juni der Polizeidirektion Wien Blut. Darunter 70 Motorradfahrer, die auch bei der Benefizfahrt Toy-Run am 18. Juni 2000 mitmachten. Mehr als 4.000 Biker sammelten Spielsachen und über eine Million Schilling zugunsten eines Kinderheims in Niederösterreich.
Bezirksinspektor Norbert Felder, stellvertretender Leiter der Alpinen Einsatzgruppe Wolfsberg, verunglückte am 15. Juni 2000 bei der diesjährigen Sommereinsatzübung auf den Koschutnikturm in den Karawanken tödlich. Kurz vor dem Durchstieg einer Kletterpassage, bei der der erfahrene Gendarmeriebergführer und Flugretter seine Seilschaft anführte, löste sich vermutlich ein Felsstück, das er als Griff benützte. Norbert Felder stürzte 30 Meter ins Seil und erlitt schwerste Kopfverletzungen, denen er trotz sofortiger Hilfe durch seine Bergkameraden und das Notarztteam der Kärntner Flugrettung noch am Abend im LKH Klagenfurt erlag. Am 20. Juni 2000 wurde Norbert Felder auf dem Stadtfriedhof in Wolfsberg zu Grabe getragen. Innenminister Dr. Ernst Strasser, Gendarmeriezentralkommandant Oskar Strohmeyer und Landesgendarmeriekommandant Brigadier Willibald Liberda erwiesen ihm die letzte Ehre, ebenso Gendarmeriekameraden, Abordnungen der Bergrettung, der Flugrettung, der Militärmusik, des Gesang- und Musikvereins der Gendarmen Kärntens und der Stadtkapelle Wolfsberg.
Manfred Wallensteiner und Andreas Schaller von der Kärntner Landesdirektion der Bank Austria überreichten Ende Juli in der Gendarmeriekaserne in Krumpendorf einen Scheck über 21.000 Schilling an die Organisation Exekutive für Special Olympics. Der Betrag kommt behinderten Sportlern in Kärnten zugute. Der Verein Exekutive für Special Olympics hat sich nach dem Vorbild aus den USA dazu verpflichtet, die sportlichen Aktivitäten geistig behinderter Sportler zu unterstützen. Die Idee der weltweit tätigen Special Olympics-Bewegung soll gezielt verbreitet werden. Die Finanzmittel für den Behindertensport werden durch Wohltätigkeitsveranstaltungen aufgebracht. Obmann und Initiator der Landesgruppe Kärnten von Exekutive für Special Olympics ist Rudolf Naschenweng von der Verkehrsabteilung (Außenstelle Spittal/Drau).In den vergangenen drei Jahren wurden durch den Verein in Kärnten 350.000 Schilling an geistig behinderte Sportler ausgeschüttet.
Hilfstransporte nach Serbien und Bulgarien verabschiedeten am 26. Juli 2000 Innenminister Ernst Strasser und Organisator Walter Hamböck vom Wiener Ballhausplatz. Mit drei Lastkraftwagen und zwei Anhängern wurden Injektionsnadeln, Sanitärmaterial, Spitalsbetten, Krücken, Schreibmaschinen, Kinderbekleidung und Süßigkeiten für zwei Spitäler und vier Kinderheime in Novi Sad und Sofia gebracht. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem durch die American Women´s Association.
Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Erik Buxbaum bedankte sich am 6. Juli 2000 im Innenministerium bei einer Abordnung der Sonderkommission "Lucifer" und anderen Beamten, die zur Aufklärung der Brandserie im vergangenen Winter in Sankt Georgen an der Gusen in Oberösterreich beigetragen haben. Der Serienbrandstifter konnte damals durch einen aufwändigen Einsatz überführt werden. Er wurde am 25. Juni 2000 als mutmaßliches Mitglied einer siebenköpfigen Einbruchsbande neuerlich in Untersuchungshaft genommen.
Franz Soronics, Bundesminister für Inneres von 1968 bis 1970, wurde am 28. Juli 80 Jahre alt. Innenminister Ernst Strasser würdigte im Rahmen einer Feierstunde die Leistungen des Jubilars. Franz Soronics war von 1950 bis 1954 Landesobmann des ÖAAB-Burgenland und Stadtrat von Eisenstadt, von 1956 bis 1959 Mitglied des Bundesrats, von 1959 bis 1971 Abgeordneter zum Nationalrat, von 1963 bis 1966 Staatssekretär im Bundesministerium für Inneres, von 1966 bis 1968 Staatssekretär im Bundesministerium für Soziales, von 1968 bis 1970 Bundesminister für Inneres und von 1971 bis 1982 Mitglied der burgenländische Landesregierung, Landeshauptmann-Stellvertreter von Burgenland sowie 2. Landtagspräsident des burgenländischen Landtags.
Innenminister Ernst Strasser überreichte am 29. Juni 2000 die Ernennungsdekrete an die Mitglieder der Kommissionen des Menschenrechtsbeirats. "Sie werden vor Ort als verlängerter Arm des Menschenrechtsbeirats die eigentliche Arbeit leisten", sagte der Vorsitzende des Menschenrechtsbeirats, Dr. Gerhart Holzinger.
einer Delegation hochrangiger japanischer Polizeiangehöriger am 27. Juni im Bundesministerium für Inneres: Die japanischen Kollegen informierten sich vor allem über die Öffentlichkeits- und Medienarbeit des Innenressorts.
Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum verabschiedete am 11. Juli 2000 in der Meidlinger Kaserne in Wien 20 Polizei- und Gendarmeriebeamte. Die Beamten verstärken das Österreich Kontingent der UN-Mission im Kosovo (UNMIK).
Gendarmeriezentralkommandant Oskar Strohmeyer besuchte am 7. Juni den Seminarlehrgang für Diensthundesausbildner der Gendarmerie. 16 Hundeführer nehmen an dieser Ausbildung teil, Bundesausbildungsleiter ist Otto Krippel; der Vortragende Horst Böthig stammt aus Deutschland.
Bilder des Wiener Künstlers Rudolf Heller waren im Juni im Innenministerium ausgestellt.
Fußzeile BM.I Bundesministerium für Inneres, Postfach 100, A-1014 Wien,Telefon: +43-(0)1-53126-2307 | Kontakt