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Öffentliche Sicherheit

Das Magazin des Innenministeriums, Nr. 3/2000

WIEN - Sicherheitspreis 1999

Zum 20. Mal ehrte die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien Menschen, die sich um die Sicherheit besonders verdient gemacht haben.

Wiens Polizeipräsident Dr. Peter Stiedl und Dr. Georg Kraft-Kinz (Raiffeisenlandesbank) überreichten am 21. Dezember 1999 die Sicherheitsverdienstpreise 1999 an folgende Mitarbeiter der Wiener Polizei:

  • Johann Dastl ist Kontaktbeamter und engagiert sich in der Verkehrserziehung in Kindergärten und Vorschulklassen.
  • Den Sicherheitswachebeamtinnen Elke Schachner und Tamara Stadler ist es durch besonderen Einsatz gelungen, einen Bankräuber festzunehmen.
  • Franz Leidwein und Michael Willvonseder von der Sicherheitswache haben Menschen das Leben gerettet.
  • Major Gerhard Haimeder, leitender Kriminalbeamter im Sicherheitsbüro, erhielt den Preis für die Klärung einer Reihe großer Fälle.
  • Chefinspektor Werner Kucera vom Sicherheitsbüro zählt zu den erfahrensten Kriminalbeamten, vor allem bei der Aufklärung von Überfällen auf Geldinstitute.
  • Chefinspektor Franz Sonnleithner und seine Kollegen von der Kriminalbeamtenabteilung des Bezirkspolizeikommissariats Neubau haben im vergangenen Jahr erfolgreich gegen einen Kinderpornoring ermittelt.
  • Ausgezeichnet wurde auch das Team des "Musteramts" im Bezirkspolizeikommissariat Wien-Liesing.

Das Musteramt im Rahmen des Projekts "Polizei 2000" des Innenministeriums trägt dazu bei, Bürgerservice, Kundenfreundlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

UMFRAGE - Vertrauen in die Polizei

Das Vertrauen der Österreicher zur Polizei ist nach wie vor hoch. Das ergab eine Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) über das Verhältnis der Bewohner zu staatlichen oder staatsnahen Einrichtungen. Das höchste Vertrauen genießt die Oesterreichische Nationalbank (72 %), gefolgt von der Polizei, deren Wert allerdings seit 1995 von 68 auf 64 Prozent gesunken ist.

FINANZKRIMINALITÄT - Forschung und Praxis

Erste Zusammenarbeit zwischen Kriminalisten und Wiener Wirtschaftsuniversität: "Sicherheit im Bankengeschäft – ein Streifzug durch die internationale Wirtschaftskriminalität" war das Seminarthema im Wintersemester 1999/2000 am Institut für Kreditwirtschaft, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bühler.

Acht Studenten befassten sich in diesem Seminar mit ausgewählten Bereichen der Finanzkriminalität. Sie wurden betreut von Univ.-Ass. Dr. Bernulf Bruckner sowie von Mag. Josef Mahr, Leiter des Bereichs Wirtschaftskriminalität der Einsatzgruppe im Innenministerium zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (Edok) und Mag. Max Edelbacher, Vorstand des Wiener Sicherheitsbüros. Die Seminarteilnehmer definierten "Wirtschaftskriminalität" als "Abweichen von gewünschten wirtschaftlichen Verhaltenserwartungen und Normen".

Die Zusammenarbeit zwischen Innenressort und Wirtschaftsuniversität wird fortgesetzt; behandelt werden ökonomische Aspekte der Kriminalität.

KSÖ VORARLBERG - Sicherheitspreis

Der Landesklub Vorarlberg des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) verlieh am 14. Jänner 2000 im ORF-Landesstudio Vorarlberg den Sicherheitspreis 1999. Fünf Vorarlberger erhielten Medaillen, Dekrete und Bücher – sie hatten besondere Zivilcourage bewiesen.

Sicherheitsdirektor Dr. Elmar Marent verwies auf die seit Jahren im Bundesland Vorarlberg höchsten Aufklärungsquoten Österreichs. Neben der ausgezeichneten Arbeit der Exekutive im Lande sei auch das hohe Sicherheitsverständnis in der Bevölkerung Basis für diese erfreuliche Entwicklung.

BM.I Bundesministerium für Inneres, Postfach 100, A-1014 Wien,Telefon: +43-(0)1-53126-2307 |  Kontakt

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