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Einsatzkommando Cobra

Erfolgsgeschichte

Seiltechniker auf einem Flachdach

01. Juli 2002 - 30. Juni 2005

Einsatzkommando Cobra

Das Einsatzkommando Cobra wurde am 1. Juli 2002 mit den vier Standorten Wr. Neustadt, Graz, Linz, Innsbruck - und mit 1. Jänner 2003 mit weiteren 3 operativen Außenstellen in den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Vorarlberg im Vollbetrieb installiert.

Das Einsatzkommando Cobra ist die dem Bundesministerium für Inneres unmittelbar nachgeordnete Sondereinheit der Österreichischen Sicherheitsexekutive zur Besorgung besonderer Aufgaben im öffentlichen Sicherheitsdienst.

Im Einsatzfall untersteht es direkt dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit. In Angelegenheiten des inneren Dienstes ist die Abteilung 2 (Einsatzabteilung) des BM.I für die Belange des EKO-Cobra zuständig. Die neue Cobra versteht sich als:

  • Krisenfeuerwehr der österreichischen Sicherheitsexekutive
  • verlässlicher Partner für die Kolleginnen und Kollegen der Exekutive bei Amtshandlungen mit erhöhter und hoher Gefährdungslage
  • international anerkannte, in den Regionen arbeitende österreichische Antiterroreinheit

Polizei- und Gendarmeriebeamtinnen und -beamte aus ganz Österreich können sich zum Dienst bei dieser Sondereinheit bewerben.
 
 

Abseilübung am Kletterturm im AEZ Wr.  Neustadt

Installierung des Einsatzkommandos Cobra

Innenminister Dr. Ernst Strasser erteilte im Herbst 2001 im Zuge der weltweiten Evaluierung der Sicherheitssysteme nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 den Auftrag, die Sondereinheitenstruktur in Österreich einer grundlegenden Bewertung - und erforderlichenfalls einer Reform zu unterziehen:

Die zur Evaluierung eingesetzte Arbeitsgruppe kam zum Ergebnis, dass trotz der damals bestehenden 23 Spezialeinheiten der österreichischen Sicherheitsexekutive (Gendarmerieeinsatzkommando Cobra, Mobile Einsatzkommanden der Bundespolizeidirektionen MEK, Sondereinsatzgruppen der Landesgendarmeriekommanden SEG) Unzulänglichkeiten bestanden:

  • Zu lange Anfahrtswege für das damalige Gendarmerieeinsatzkommando
  • Zu viele Führungsebenen
  • Unterschiedliche Ausbildungs- und Ausrüstungsstände
  • Begrenzte örtliche Zuständigkeiten (Stadt- und Bundesländergrenzen)
  • Keine durchgehende Fallbearbeitungskompetenz für MEK und SEG

Nach Bewertung der Ergebnisse der Evaluierungsgruppe wurde von der Ressortleitung der Auftrag erteilt, ein Sondereinheiten-System unter Führung der Cobra zu entwerfen und zu implementieren, welches folgende Parameter erfüllen soll:

  • in 70 Minuten muss jeder Punkt in Österreich erreicht werden
  • einheitliche Führungsstruktur
  • einheitliche Ausrüstungs- und Ausbildungsstandards
  • international kompatibel
  • durchgehende Falllösungskompetenz
  • Integration der bestehenden MEK und SEG

Diese Vorgaben wurden mit der neuen Organisationseinheit des Einsatzkommandos Cobra erfüllt.
 
 

 

Aufgerichtete Cobra in Abwehrstellung

Der Name 'Cobra'

Von den Leistungen und Methoden der Beamten wirklich beeindruckt, gaben Journalisten dem GEK nach der amerikanischen Fernsehserie "Cobra, übernehmen Sie!" (OT: "Mission Impossible") den Beinamen Cobra - deswegen auch mit "C". Schon bald darauf wurde die Kobra in das Einheitsabzeichen aufgenommen.

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