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Zahlen und Fakten

Alpines Unfallgeschehen Saison 2015/2016

Die vom Bundesministerium für Inneres geführte Alpinunfallstatistik umfasst alle der Polizei bekannt gewordenen Unfälle/Ereignisse im alpinen Gelände bzw. bei Alpinsportarten (auch in Kletterhallen), bei denen kriminal- oder sicherheitspolizeiliche Erhebungen geführt werden, oder bei Abgängigkeiten Suchaktionen eingeleitet und durchgeführt werden müssen.

Ausgenommen ist der organisierte Skiraum. Hier werden nur Kollisionsunfälle, Pistenrandunfälle, Lift- und Lawinenunfälle, sowie alle tödliche Ereignisse statistisch erfasst, selbstverschuldete Unfälle bleiben statistisch unberücksichtigt.
Bei Unfällen mit Bagatellverletzungen gibt es mit Sicherheit eine relativ hohe Dunkelziffer; viele dieser Unfälle werden nicht angezeigt und finden daher auch nicht Eingang in die polizeiliche Statistik.
Der Beobachtungszeitraum zum Unfallgeschehen erstreckt sich vom 1. November bis 31. Oktober des Folgejahres.
Im Beobachtungszeitraum 2015/2016 kam es zu einer Erhöhung der Gesamtunfallzahlen an Alpinereignissen von rund 4,2 % gegenüber dem Beobachtungszeitraum 2014/2015, in absoluten Zahlen: von 7.998 auf 8337.
Die Zunahme des Unfallgeschehens lässt sich zusammengefasst mit Steigerungen beim Wandern/Bergsteigen erklären.
Im organisierten Skiraum kam es zu einem leichten Rückgang an Unfällen mit Verdacht auf Fremdverschulden bzw. tödlichen Ereignissen. Ausgegangen wird davon, dass nur knapp 10 % des Gesamtunfallgeschehens bei Kollisionen passiert, ca. 90 Prozent der Unfälle (über die es kein gesichertes Zahlenmaterial gibt) sind selbst verschuldet.

Zu den wichtigsten Disziplinen:
Piste/Schiroute: minus 2,5 % auf 3666 Unfälle
Liftunfälle: plus 7,9% auf 229 Unfälle
Variantenfahren: minus 26, % auf 332 Unfälle
Rodeln: minus 15,7 % auf 165 Unfälle
Schitouren: minus 5,5 % auf 326 Unfälle
Wandern/Bergsteigen: plus 16,5 % auf 1825 Unfälle
Klettern: plus 15,7 % auf 332 Unfälle
Hochtouren: gleichbleibend bei 65 Unfällen
Flugunfälle: plus 4,7 % auf 235 Unfälle
Mountainbike: Plus 23,2 % auf 596 Unfälle

Insgesamt waren bei 8.337 Ereignissen 12.266 Menschen involviert, 7.664 wurden verletzt, 284 getötet, 3.625 blieben unverletzt.

Zu den Todesopfern:
Im Beobachtungszeitraum starben im alpinen Gelände insgesamt 284 Menschen (minus 4,6 % gegenüber dem Vorjahr), unter anderem
107 beim Wandern/Bergsteigen (- 3,7 %) von 111 auf 107
35 im organisierten Skiraum (gleichbleibend)
20 bei Skitouren (- 16,7 %)
9 beim Variantenfahren ( - 25 %)
13 beim Felsklettern (- 23,5 %)
10 bei Flugunfällen (+ 100,0 %)

18 Todesopfer wurden bei Arbeitsunfällen, 29 Todesopfer nach Suiziden registriert.

Lawinenunfälle:
In der Saison 2015/2016 wurden 101 Lawinenunfälle registriert; in der Saison davor waren es 178, insgesamt wurden 44 Personen verletzt und 14 getötet.
Im langjährigen Schnitt sterben österreichweit 25 Menschen bei Lawinenunfällen.

Suchaktionen:
Bei der Polizei wurden 412 Anzeigen registriert, bei denen eine Person im alpinen Gelände als vermisst gemeldet wurde und erste Fahndungsmaßnahmen eingeleitet bzw. Suchaktionen gestartet werden mussten; gegenüber dem Beobachtungszeitraum davor entspricht dies einem Steigerung von 4 %.
Es blieben bis dato im Beobachtungszeitraum insgesamt sieben Personen vermisst, auch diese Zahl ist relativ hoch, in den Jahren zuvor waren es im langjährigen Schnitt zwischen zwei und drei Personen.

Weiterführende Dokumente:


Erhebungen nach einem Skiunfall

Erhebungen nach einem Skiunfall


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(H.Ebner, Alpinpolizei Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 14598 vom Freitag, 07. April 2017, 16:30 Uhr.
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BM.I Bundesministerium für Inneres, Referat II/2/b - Einsatzkommanden, GSOD, Alpindienst, Diensthundewesen, 1010 Wien,Telefon: +43-1-53126 |  Kontakt

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