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Integration

Innenministerin gibt Startschuss für Nationalen Aktionsplan für Integration

"Wir laden zur Mitarbeit ein, gemeinsam den Nationalen Aktionsplan für Integration zu erarbeiten", erklärte heute, 25. März 2009, Innenministerin Dr. Maria Fekter bei der Präsentation des Einführungspapiers zum Nationalen Aktionsplan für Integration im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Dr. Alexander Janda, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds und Dr. Peter Hackl, Generaldirektor der Statistik Austria.

"Integration kann nicht einfach verordnet werden, sondern braucht gemeinsame Anstrengungen auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Die Fakten zeigen klar auf, dass Verbesserungsbedarf besteht und wir enormes Verbesserungspotential haben. Mit wirksamen, zielgerichteten Maßnahmen müssen wir Integration ermöglichen und gleichzeitig Integration fordern", so Fekter. In diesem Sinn soll der im Regierungsübereinkommen vereinbarte Nationale Aktionsplan für Integration, welcher bis Herbst erarbeitet wird, die österreichweite Zusammenarbeit für erfolgreiche Integrationsmaßnahmen strukturieren und die tatsächliche Umsetzung ermöglichen.

Nationaler Aktionsplan für Integration – Verabschiedung im Herbst 2009

Der vom Bundesministerium für Inneres koordinierte Nationale Aktionsplan für Integration der Bundesregierung wird künftig alle integrationspolitischen Maßnahmen und Initiativen bündeln. Der Aktionsplan wird unter Mitwirkung der Bundesministerien, Länder, Städte, Gemeinden und Sozialpartner erstellt und umgesetzt. Wesentlich ist auch eine aktive Einbindung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Grundlage dafür ist ein vom Bundesministerium für Inneres erstelltes Einführungspapier. Es gründet auf den im Rahmen der Integrationsplattform gewonnenen Erkenntnissen. "Die bisherigen Arbeiten, Erkenntnisse und Analysen zeigen klar in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht", betonte die Innenministerin.
Für die Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans für Integration wird eine Steuerungsgruppe aus Vertretern der Bundesministerien, Länder, Städte, Gemeinden und Sozialpartner konstituiert. In den folgenden Monaten werden zudem Expertengespräche zu den einzelnen integrationspolitischen Handlungsfeldern abgehalten. Zivilgesellschaftliche Organisationen werden darüber hinaus zur Formulierung konkreter Maßnahmenvorschläge eingeladen. Ziel ist die Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans für Integration im Herbst 2009.

Der Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), Dr. Alexander Janda, erklärte, dass die systematische Aufbereitung von Zahlen, Daten und Fakten eine wichtige Grundlage für eine strategische, zukunftsorientierte Integrationspolitik ist. "Mit dem Statistischen Jahrbuch für Migration und Integration leisten wir einen Beitrag zur Versachlichung der Integrationsdebatte."

"Am 1. Januar 2008 lebten rund 1,4 Millionen Menschen ausländischer Herkunft in Österreich. Das waren etwa 17% der Gesamtbevölkerung", sagte Dr. Peter Hackl, Generaldirektor der Statistik Austria. Die Ergebnisse des aktuellen Jahrbuchs "Migration & Integration" zeige, so Hackl, dass Zuwanderer um knapp 50 Prozent häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind als Österreicherinnen und Österreicher.

Das Einführungspapier zur Erstellung des Nationalen Aktionsplans für Integration kann man ab sofort auf der Homepage des BMI (www.bmi.gv.at) und des ÖIF (www.integrationsfonds.at/NAP) herunterladen. Ebenso das Statistik-Jahrbuch, welches man als Print-Produkt kostenlos bei ÖIF bestellen kann.

Weiterführende Dokumente:

Weiterführende Links:


Generaldirektor Dr. Peter Hackl (Statistik Austria), Innenministerin Dr. Maria Fekter, Leiter des Integrationsfonds Dr. Alexander Janda

Generaldirektor Dr. Peter Hackl (Statistik Austria), Innenministerin Dr. Maria Fekter, Leiter des Integrationsfonds Dr. Alexander Janda


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Artikel Nr: 5363 vom Mittwoch, 25. März 2009, 11:06 Uhr.
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