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Zielfahndung ist die modernste Form von internationaler Personenfahndung, unter Ausschöpfung aller polizeilichen und technischen Möglichkeiten.
Zielfahndungsfälle entstehen meist aus spektakulären, in der Öffentlichkeit umfangreich berichteten Kriminalfällen. Die örtlich zuständige Kriminalpolizei oder eingesetzten Sonderkommissionen können Verdächtige oft namentlich durch umfangreiche Ermittlungen ausforschen, den bei Gericht erwirkten Haftbefehl jedoch nicht vollziehen, da der Täter in das Ausland geflüchtet ist. Zur Erschwernis einer Ausforschung verwenden die Flüchtigen im Ausland meist noch Alias - Namen oder gefälschte Ausweise und wollen sich auf diese Weise der österreichischen Strafverfolgung entziehen. Zur standardmäßig eingeleiteten „Internationalen Personenfahndung“ kommen in besonders wichtigen Fällen die Zielfahnder zum Einsatz.
Zielfahnder agieren auch im Ausland und konnten diese im Durchschnitt 10 Fahndungsfälle pro Jahr positiv abschließen. Die Deliktsgruppen reichen von Mord bis zum schweren Betrug.
Ihr Einsatzgebiet ist nicht nur das gesamte österreichische Bundesgebiet, sondern die gesamte Welt. Geografisch gesehen liegen die Schwerpunkte ihrer Arbeit in Europa sowie Nord- und Südamerika.
Zielfahndungsarbeit ist eine besonders zeitintensive kriminalpolizeiliche Arbeit. Einige Fälle konnten erst nach mehr als 30 Monate abgeschlossen werden.
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