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Der Straßen- bzw. Handtaschenraub ist ein typisches Großstadtdelikt, das ganz wesentlich zum Bedrohtheitsgefühl und Unbehagen in der Bevölkerung beiträgt.
Schauplätze solcher Verbrechen sind häufig dunkle und abgelegene Orte wie beispielsweise einsame Wege oder Bahnhöfe und Schnellbahnstationen zur Nachtzeit. Handtaschenräuber schlagen aber auch an belebten Orten, wie Einkaufsstraßen oder U-Bahn-Stationen zu.
Bezeichnend für den Handtascheraub ist das überraschende Wegnehmen bzw. Wegreißen einer Handtasche, ohne weitere Auseinandersetzung mit dem Opfer. Der Täter setzt die eigene Körperkraft unter Ausnutzung des Überraschungsmoments beim Vorbeilaufen oder Vorbeifahren ein.
Es lässt sich feststellen, dass die Täter meistens ein einzelnes, körperlich unterlegenes Opfer angreifen. Jugendliche Täter treten häufig in einer Gruppe auf, wobei zumeist andere Jugendliche angegriffen und ausgeraubt werden.
Straßenräuber haben es zumeist auf Bargeld oder Handys, aber auch oft auf geringwertige Dinge wie Zigaretten abgesehen. Vor allem bei jugendlichen Tätern steht oft nicht die Bereicherungsabsicht im Vordergrund, sondern vielmehr Langeweile, Nachahmung, oder die Tat ist eine Art Mutprobe.
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