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Polizei und Frauenministerium informieren gemeinsam über die Gefahr von K.O.-Tropfen

Die Polizei und das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) arbeiten bereits seit zwei Jahren im Rahmen der Informationskampagne „K.O.-Tropfen – Nicht mit mir!“ zusammen. Im Sommer wird wieder verstärkt auf die Gefahr der flüssigen Betäubungsdroge hingewiesen. Mit der österreichweiten Verteilung von Flyern und Plakaten durch die Präventionsbeamtinnen und -beamten der Polizei und das Frauenministerium wird im Sommer wieder verstärkt auf die Gefahr von K.O.-Tropfen hingewiesen und insbesondere Jugendliche über wichtige Verhaltensmaßnahmen aufgeklärt.

K.O.-Tropfen – Die Gefahr lauert im Glas
Unter K.O.-Tropfen werden flüssige Drogen verstanden, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höherer Dosierung betäubend und einschläfernd wirken. Diese werden meist Mädchen und Frauen in Diskotheken, Bars oder auf Festen unbemerkt ins Getränk gemischt, um die Opfer zu betäubten und gefügig zu machen. Die Tropfen sind farb- und geruchlos, schmecken salzig bis seifig, sind jedoch in Mixgetränken kaum wahrnehmbar.

Nach Einnahme der K.O.-Tropfen werden die Opfer zunächst willenlos und leicht manipulierbar. Danach folgen Übelkeit und Schwindel. In diesem willenlosen Dämmerzustand – ähnlich dem eines schweren Alkoholrausches - hat der Täter Zeit, das Opfer an einen anderen Ort zu bringen, um sich an diesem zu vergehen oder dieses zu berauben. In weiterer Folge führen K.O.-Tropfen meist zur Bewusstlosigkeit und Verlust der Erinnerung. Eine Überdosis kann zum Tod führen!

Risikominimierung ist der beste Schutz
Folgende Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln können dabei helfen das Risiko eines Angriffs zu vermeiden:

• Lassen Sie das eigene Getränk nie unbeaufsichtigt stehen.
• Vereinbaren Sie mit Freundinnen und Freunden, gegenseitig auf die Getränke aufzupassen.
• Nehmen Sie keine offenen Getränke von fremden Personen an.
• Vereinbaren Sie Verabredungen (vor allem Internet- und Blind-Dates) immer an öffentlichen Orten, die Ihnen bekannt sind und informieren Sie eine Vertrauensperson.
• Falls Sie plötzlich Schwindel, Übelkeit oder Enthemmung verspüren, wenden Sie sich an eine Vertrauensperson.
• Rufen Sie im Zweifelsfall die Rettung (144) oder die Polizei (133).

Schnelles Handeln und Beweissicherung – denn jede Sekunde zählt
Aufgrund der sehr schnell einsetzenden Wirkung und einer relativ kurzen Nachweisbarkeitsdauer von etwa 12 Stunden ist es wichtig, umgehend ärztliche Hilfeleistung in Anspruch zu nehmen. Vorab sollte das Rettungs- oder Krankenhauspersonal über den K.O.-Tropfen-Verdacht informiert werden, um eine gezielte Versorgung zu gewährleisten. Ebenso ist umgehend die Polizei zu verständigen, damit mögliche weitere Gefahren beendet und Ermittlungsarbeiten rasch begonnen werden können.

Weitere Infos finden Sie auf den Internetseiten des BMBF: https://www.bmbf.gv.at/

Den Flyer zu den K.O.-Tropfen finden Sie hier

 

Jahresberichte "Kriminalprävention in Österreich"

Straftaten aufzuklären und die Täter zur Verantwortung zu ziehen sind zweifelsfrei Erfolge für die Kriminalpolizei. Der weitaus bessere und nachhaltigere Erfolg ist es aber, Straftaten überhaupt zu verhindern. Daher setzt das Bundeskriminalamt ein besonderes Augenmerk auf die Kriminalprävention. Unter dem Motto „Prävention geht uns alle an“ werden Kooperationen mit der Wirtschaft, mit staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen sowie mit Kommunen ausgearbeitet und abgewickelt und Phänomen spezifische Projekte und Kampagnen initiiert. Speziell ausgebildete Polizeibeamtinnen und -beamte übernehmen diese wichtige Aufgabe in Österreich.

Jahresberichte der Kriminalprävention zum Download:

Teilnehmer

Innenministerium und Mobilfunkanbieter gemeinsam gegen Handydiebstahl

Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner präsentiert mit der Internetoffensive, der Wirtschaftskammer und den Mobilfunkanbietern Drei, A1 und T-Mobile die Präventionskampagne "Schützen Sie Ihr Handy".

Die Zahl der Smartphone-Nutzer steigt. Die Geräte verfügen über immer mehr Funktionen, das macht sie wertvoller – und für Diebe attraktiver. "Ein Überfall stellt neben dem materiellen Verlust auch eine enorme psychische Belastung dar. Daher haben wir hier akuten Handlungsbedarf. Um Handydiebstahl effektiv zu bekämpfen, ist es wichtig, dass wir den Tätern einen Schritt voraus sind. Wir setzen daher sehr stark auf Prävention, denn gerade die Prävention ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg", sagte Innenministerin Mikl-Leitner bei der Präsentation der Präventionskampagne "Schützen Sie Ihr Handy" am 19. Dezember 2014 in Wien. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit des Innenministeriums mit der Internetoffensive Österreich (IOÖ), vertreten durch den Fachverband "Telekom & Rundfunk" der Wirtschaftskammer sowie durch die Telekommunikationsunternehmen A1, T-Mobile und Drei. Vorgestellt wurde "Schützen Sie Ihr Handy" von Mag.a Johanna Mikl-Leitner sowie von den CEOs Dr. Hannes Ametsreiter (A1), Dr. Andreas Bierwirth (T-Mobile) und DI Jan Trionow (Hutchison Drei) im Innenministerium.

"Das Smartphone ist ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens geworden", sagte DI Jan Trionow, CEO der Hutchison Drei Austria und IOÖ-Vorstand. "Für viele Österreicherinnen und Österreicher ist es wichtiger als der Haustürschlüssel. Neben dem immer größeren materiellen Wert moderner Smartphones gehen bei einem Verlust oder Diebstahl oft auch wesentliche Informationen verloren."

Informationsoffensive für Smartphone-Besitzer:

Für die Präventionskampagne wurde eine Informationskarte zum Thema "Schützen Sie Ihr Handy" entwickelt. "Das Handy, wie wir es noch vor ein paar Jahren gekannt haben, ist nicht mit einem Hochleistungs-Smartphone von heute zu vergleichen", sagte Dr. Hannes Ametsreiter, CEO A1 Telekom Austria und IOÖ-Vizepräsident. "Es ist ein Wertgegenstand und als solcher zu behandeln. Gerade deshalb begrüßen wir diese gemeinsame Initiative und informieren Kunden besonders in der Urlaubs- und Weihnachtszeit aktiv darüber, wie man sich vor Diebstahl, aber auch Datenklau schützen kann."

Die Internetoffensive Österreich, als Interessenvertretung österreichischer IT- und Telekommunikationsunternehmen, ist eine Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Politik und Industrie. Das Thema Sicherheit im Allgemeinen und Datensicherheit im Speziellen, stellt den Schlüsselfaktor für den vertrauensvollen Umgang mit moderner Technologie dar.

"Kill-Switch-Technologie" macht gestohlene Smartphones unbrauchbar:

Die Informationskarte enthält Tipps zum sicheren Umgang mit Smartphones. Auf der Karte befinden sich Informationen über die neue "Kill-Switch-Technologie". "Mit dieser Technologie kann ein Opfer eines Handydiebstahls sein Mobiltelefon via Computer orten, sperren und persönliche Daten löschen", erklärte Innenministerin Mikl-Leitner. "Damit wird das Smartphone für die Täter unbrauchbar und der Diebstahl lohnt sich nicht."

"Es ist uns ein Anliegen, unsere Kunden vor Missbrauch und Schaden zu schützen", sagte Dr. Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria und IOÖ-Vizepräsident. "Darum bieten wir auch Internetschutz vor Phishing und Kinderschutz an, damit Eltern die Smartphone-Verwendung ihrer Kinder sicher gestalten können. Wir unterstützen diese Präventionskampagne, um Handydiebstähle zu verhindern oder zumindest den Schaden zu begrenzen."

zum Download: Infoblatt "Polizei-App"

 

Über die Kriminalprävention 

Sicherheit gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen und ist Bestandteil Ihrer ganz persönlichen Lebensqualität. Der Kriminalprävention kommt dabei vor allem die Aufgabe zu, die Bürger über Möglichkeiten des Selbstschutzes aufzuklären. Denn jeder Bürger kann aktiv zu seiner eigenen Sicherheit beitragen. Die Kriminalprävention hilft Ihnen dabei mit unabhängiger und kompetenter Beratung.
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Polizei-Servicenummer 059-133

Wo immer Sie in Österreich die Polizei-Servicenummer 059-133 wählen – Sie gelangen immer zur nächstgelegenen Polizeidienststelle. Anrufe von Mobiltelefonen werden zum zuständigen Bezirkspolizeikommando oder Stadtpolizeikommando weitergeleitet.

Die Servicenummer 059-133 ersetzt jedoch nicht den Notruf. Bei unmittelbar drohender Gefahr rufen Sie bitte den

Polizei-Notruf unter Tel. 133
bzw. den Euro-Notruf     112

Weitere wichtige Telefonnummern für den Notfall:

Feuerwehr Tel.     122
Rettung Tel.        144
Ärzte-Notruf Tel.  141

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

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