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Kriminalprävention

Delikte gegen die sexuelle Integrität

Delikte gegen die sexuelle Integrität sind all jene strafbaren Handlungen, bei denen die Täter Grenzen überschreiten, und dadurch bei ihrem Opfer  in die sexuelle Unversehrtheit eingreifen.

Dazu zählen nicht nur die Vergewaltigung, sondern auch sämtliche Formen des Missbrauchs, der geschlechtlichen Nötigung, der pornographischen Darstellungen, sowie alle anderen Formen von sogenannten Sexualdelikten.


Für Erwachsene:

  • Nehmen Sie Ihre Angstgefühle ernst und vertrauen Sie Ihrer Intuition
    Seien Sie wachsam und beobachten Sie Ihr Umfeld – Gefahrenradar schärfen
  • Machen Sie auf sich aufmerksam
  • Bei Unsicherheiten bitten Sie ihre Freunde Sie nachhause zu begleiten
  • Fahren Sie mit dem Taxi nachhause und bitten Sie den Lenker zu warten bis Sie im Haus sind
  • Im Falle einer „Verfolgung“ oder Belästigung bitten Sie Passanten um Hilfe,
    suchen Sie Lokale oder belebte Plätze auf
  • Nützen Sie die Angebote von Selbstbehauptungskursen – dabei stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Selbstvertrauen

Für Kinder:

1. Fremde Täter:

  • Auf bekannten, vertrauten Strecken sollte Ihr Kind „Rettungsinseln“ kennen, wie z.B. Geschäfte oder Lokale
  • Erwachsene um Hilfe bitten, wenn das Kind ein Gefühl von Angst verspürt
  • Fremde „per Sie“ ansprechen, damit die Umgebung merkt, dass Ihr Kind diese Person nicht kennt
  • Keine Auskünfte an Fremde, weder persönlich noch am Telefon oder Internet
  • Fremden nicht die Wohnungstür öffnen, nicht mit ihnen mitgehen und sich nichts von ihnen versprechen lassen

2. Bekannte Täter:

Den Kindern vermitteln, dass:

  • Sie auch zu Erwachsenen „nein“ sagen dürfen, wenn ihre Grenzen von diesen missachtet werden
  • Sie über ihren eigenen Körper selbst entscheiden können und sich gegen unangenehme Berührungen – auch von Familienmitgliedern – wehren dürfen
  • Sie sich auf ihre eigenen Gefühle (gute und schlechte „Bauchgefühle“) verlassen sollen

Was können Sie tun, wenn Sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind?

  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei
  • Denken Sie daran, dass Sie niemals schuld sind an der Gewalt, die Ihnen angetan wurde. Die Verantwortung liegt allein beim Täter
  • Versuchen Sie den Drang, sich nach dem Überfall zu waschen, zu unterdrücken – gehen Sie in ein Krankenhaus und lassen Sie sich untersuchen. Eventuelle Spuren werden dort von den Ärzten gesichert.
  • Waschen Sie keinesfalls die Kleidung, die Sie während des Überfalls getragen haben – eventuelle DNA Spuren des Täters können sonst verloren gehen.

Sie haben das Recht auf eine psychosoziale und juristische Prozessbegleitung - diese ist in jedem Fall kostenlos!

Organisationen die Ihnen in solchen Fällen helfen können sind die Interventionsstellen bzw. die Gewaltschutzzentren.

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

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