Bundeskriminalamt

Startseite | Notrufnummern | Kontakt | Impressum

Wir über uns

Prävention

Betrug im Internet

Fahndung

Presse

Berichte und Statistiken

Kontakt und Meldestellen

Links

Kriminalprävention - Senioren

Internet

Man befindet sich in einem faszinierenden Netzwerk und kann weltweit kommunizieren. Viele fühlen sich durch die Anonymität des Internets sicher. Doch dieser Schein trügt! Das Internet wird immer mehr von Kriminellen für ihre Machenschaften genutzt.

Dubiose Anbieter werben für billige Medikamente wie Schmerzmittel, Diätpillen oder potenzfördernde Mittel. Von der Bestellung von Medikamenten ohne vorherige ärztliche Untersuchung bzw. Beratung wird besonders gewarnt. Die angebotenen Arzneimittel beinhalten oft nicht die angegebenen Inhaltsstoffe, sind unter- bzw. überdosiert, verfallen oder überteuert oder werden oft unter „unsauberen“ Bedingungen hergestellt. In diesen Fällen besteht Lebensgefahr!

Bankgeschäfte über das Internet (Internet-Banking):
E-Mail-Betrug (Phishing- Mails)

Die Betrüger versenden E-Mails und erstellen Internetseiten, die in der Gestaltung denen der Banken täuschend ähnlich sind. Damit wird versucht, persönliche Zugangsdaten, Passwörter, PIN- und TANCodes für den Zugriff auf Konten und Depots, aber auch Kreditkartendaten zu entlocken.

Oft werden gutgläubige Menschen gesucht, die Ihre Konten und Ihre Adressen zur Verfügung stellen, um Geldtransaktionen ins Ausland durchzuführen. Hier handelt es sich um unbekannte Personen, die einer kriminellen Organisation angehören und zumeist gestohlenes Gut bei Auktionshäusern versteigern. Kontaktinserate – Allein stehende ältere Menschen werden oft finanziell ausgebeutet.

Vorsicht Falle! Vielfach locken dubiose Anbieter mit „Gratis“-Angeboten. Oft stecken hinter vermeintlich kostenlosen Leistungen kostenpflichtige Abonnements (z. B. Gratisproben verschiedener Produkte, Gratis-SMS oder Prognosen über die angebliche Lebenserwartung).

Tipps:

  • Keine sensiblen Daten auf der Festplatte speichern.
  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten – geben Sie sie nur auf vertrauenswürdigen Seiten bekannt.
  • Das Betriebssystem sollte mittels regelmäßiger Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden und Firewall und Virenscanner sollen ständig aktualisiert werden, um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
  • Die Polizei warnt vor Mails, die nach PIN oder TAN oder sonstigen Internet-Banking-Zugangsdaten fragen. Banken verlangen niemals solche Daten per E-Mail, Telefon oder SMS. Geben Sie diese Daten niemals bekannt. Solche E-Mails sollten sofort gelöscht werden!
  • Achten Sie bei Internet-Banking auf die gesicherte Internetverbindung  s (s- steht für sicher). Achtung in Chatrooms vor Personen, die Liebe, Sex und Partnerschaft suchen.
  • Hände weg von Medikamenten aus dem Internet! Medikamente nur über Apotheken beziehen und nach Verschreibung durch den Arzt konsumieren. Hinweis auf http://www.oebig.org/. Der Handel von rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet ist verboten.
  • Achtung vor E-Mails, die von unbekannten Absendern kommen und in denen Ihnen Geld angeboten und oft sehr hohe Vorleistungen verlangt werden!
  • Stoßen Sie im Internet auf Inhalte mit Kinderpornografie, dann melden Sie dieses mit dem Link an die Meldestelle des Bundeskriminalamtes (meldestelle@interpol.at).
  • Niemals das eigene Konto und die Adresse für finanzielle Transaktionen mit unbekannten ausländischen Partnern zur Verfügung stellen! Sie können sich wegen Geldwäsche u. a. Delikte strafbar machen.
  • Angebliche „Gratis“-Angebote sorgfältig durchlesen – oft ist der vom Gesetz vorgesehene Hinweis auf die Kosten versteckt bzw. nicht gut sichtbar. Bezahlen Sie nicht für etwas, das Sie nicht bestellt haben.

 

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen gerne mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung.
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich an Ihr Landeskriminalamt / Assistenzbereich Kriminalprävention.

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

BM.I Sicherheits-App