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Kriminalprävention

EUCPN (European Crime Prevention Network)

Am 28. Mai 2001 hat der Europäische Rat den Beschluss zur Einrichtung eines Europäischen Netzes für Kriminalprävention (European Crime Prevention Network, EUCPN) angenommen. Das Netz trägt zur Weiterentwicklung der verschiedenen Aspekte der Kriminalprävention auf Unionsebene bei und unterstützt Maßnahmen zur Kriminalprävention auf örtlicher und nationaler Ebene. Das Netz erfasst zwar sämtliche Kriminalitätsformen, befasst sich jedoch insbesondere mit den Bereichen Jugendkriminalität, Kriminalität in den Städten und Drogenkriminalität. Es fördert die Zusammenarbeit, die Kontakte sowie den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, nationalen Stellen, der Kommission und anderen auf Fragen der Kriminalprävention spezialisierten Netzen. Eine weitere wichtige Aufgabe des Netzes ist die Sammlung und Bewertung von Informationen über die bestehenden Maßnahmen zur Kriminalprävention. Der internationale Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern zum Thema Qualität in der Kriminalprävention, das europaweite von einander Lernen – dies zählt zu den definierten Zielen des Europäischen Netzwerkes für Kriminalprävention (EUCPN).

Das Netz besteht aus nationalen Kontaktstellen und einem nationalen Repräsentanten des Bundesministeriums für Inneres, vertreten durch das Büro 1.6 Kriminalprävention und Opferhilfe des Bundeskriminalamtes, sowie einem Stellvertreter des Bundesministeriums für Justiz, die regelmäßig beide oder im Wechsel an den EUCPN Board Meetings (zwei pro EU-Ratspräsidentschaft) sowie Best Practice Konferenzen teilnehmen.

Am 30. November 2009 wurde das Netzwerk im Rahmen eines neuen Ratsbeschlusses (Council Decision 2009/902/JHA) einer Strukturreform unterzogen. Um eine nachhaltige Arbeitsweise im Sinne der Mitgliedsstaaten, Beitrittsländer und auch im Umgang mit internationalen Organisationen und Partnern gewährleisten zu können, bietet das EUCPN straffe Organisationsstrukturen, ein optimiertes Verwaltungsmanagement und eine serviceorientierte Wissensplattform (Research) für alle Mitgliedsstaaten an.

In professioneller Weise werden administrative Serviceleistungen, die Optimierung des Website Auftritts und Forschungsthemen (Theory and Practice in Crime Prevention Research) für die Mitgliedsstaaten zur Verfügung gestellt, um den Transfer von Wissenschaft in die Praxis optimal zu leisten. Die EUCPN Website wurde ebenfalls neu gestaltet. Eine wichtige Änderung ist unter anderem eine multilinguale Frontseite, die in alle EU-Amtssprachen übersetzt worden ist. Dies erleichtert den Zugang für die Mitgliedsstaaten, um sprachliche Barrieren zu vermindern.

Das Bundeskriminalamt, hier das Büro 1.6 Kriminalprävention und Opferhilfe, ist derzeit durch den Leiter des Büros, Herrn OR. Ing. Mag. Herwig Lenz, als National Representative Österreichs, vertreten.


Weiterführende Informationen: http://www.eucpn.org/

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

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