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Präventionstipps zur EURO 2016

Großveranstaltungen, wie zum Beispiel die Fußball-Europameisterschaft 2016, ziehen viele Menschen an, darunter auch Kriminelle. Zudem kann es bei so großen Menschenansammlungen trotz bester Feierlaune zu gewalttägigen Übergriffen kommen. Das Thema Sicherheit spielt deshalb eine zentrale Rolle.

Hier finden Sie Tipps:

1. Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr und weichen Sie potentiell gefährlichen Situationen aus! Schaffen Sie Distanz zu eindeutig gewaltbereiten Personen und Gruppen und lassen Sie sich nicht provozieren. Sollte es zu Übergriffen kommen, dann holen Sie Hilfe. Rufen Sie umgehend die Polizei unter 133 und leisten gegebenfalls Erste Hilfe, soweit dies für Sie ohne Gefährdung möglich ist. Sprechen Sie Personen in Ihrem Umfeld direkt an, um Sie zu unterstützen. Versuchen Sie, sich besondere Merkmale der Gewalttäter einzuprägen, um die Arbeit der Polizei bei der Fahndung zu unterstützen.

2. Alkoholgenuss kann die Stimmung auflockern. Zuviel davon kann aber auch eine gefährliche Situation herbeiführen! Gehen Sie mit Alkohol verantwortungsvoll um. Unter Alkoholeinfluss werden manche Menschen aggressiv. Immer wieder passieren tragische Verkehrsunfälle aufgrund von Alkohol am Steuer oder alkoholisierten Menschen im Straßenverkehr. Geben Sie Acht auf Ihre Freunde und Bekannte und weisen Sie diese auf potentielle Gefahren hin. Helfen Sie ihnen im Zweifelsfall sicher nach Hause zu kommen.

3. Die Diebstahlsmethoden und Tricks sind facettenreich. Wer sie kennt, kann sich besser davor schützen. Denn ein bekannter Trick ist kein Trick mehr! Nehmen Sie prinzipiell nur so viel Bargeld mit, wie Sie unbedingt benötigen. Vermeiden Sie das Hantieren mit größeren Geldmengen in der Öffentlichkeit.  Verwahren Sie Wertsachen dicht an der Körpervorderseite und bleiben Sie speziell bei größeren Menschenansammlungen immer achtsam! Passen Sie auf Ihr Bares auf! Gerade in Menschenmengen gehen Taschendiebe oft nicht alleine auf die Pirsch und bedienen sich unterschiedlicher Tricks: wenn mehrere Menschen, manchmal auch Kinder, zu Ihnen kommen und um Geld betteln – bleiben Sie aufmerksam, denn andere aus der Bande nützen die Ablenkung um Sie in der Zwischenzeit zu bestehlen. Tragen Sie Ihre Tasche verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter dem Arm. Lassen Sie Ihre Tasche niemals unbeachtet liegen.

4. Lassen Sie sich auf keine Kaufgeschäfte auf der Straße ein. Auch wenn das Schnäppchen noch so verlockend oder der Anbieter in einer vermeintlichen Notsituation ist: es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln.

5. Passen Sie gut auf Ihr Mobiltelefon auf. Kriminelle haben es besonders auf Smartphones abgesehen. Tragen Sie es nah am Körper und nutzen Sie es nur, wenn unbedingt notwendig. Verwenden Sie einen Entsperrcode. Lassen Sie es nicht unachtsam liegen. Vorsicht, wenn Sie beispielsweise nach der Uhrzeit gefragt werden: manchmal will ein potentieller Täter wissen, was für ein Gerät Sie besitzen. Wenn Ihnen das Telefon abhandenkommt, sofort sperren lassen und Anzeige erstatten.

6. Gehen Sie auf keine spontanen Wetten oder Spiele auf der Straße ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie jemand hereinlegen will, ist hoch.

7. Die Erfahrung zeigt, dass Täter Großereignisse nutzen, um verstärkt Falschgeld in Umlauf zu bringen. An gut besuchten Örtlichkeiten werden die gefälschten Scheine gerne von Tätern an unaufmerksame Personen weitergegeben. Oft wandert der Geldschein durch mehrere Hände bis dieser als Fälschung erkannt wird. Wenn Sie jemand bittet Geld zu wechseln, gehen Sie keinesfalls darauf ein. Bei der Weitergabe von Falschgeld machen Sie sich selbst strafbar.

Tipp 1. Die Summe verschiedener Sicherheitsmerkmale lassen erst einen echten Geldschein von einer Fälschung unterscheiden. Wechseln Sie kein Geld auf der Straße, sondern nur in Banken oder Wechselstuben.
Tipp 2. Prüfen Sie gewissenhaft den erhaltenen Geldschein auf die Sicherheitsmerkmale nach dem Motto FÜHLEN – SEHEN – KIPPEN. Verlassen Sie sich nie auf nur ein Sicherheitsmerkmal.
Tipp 3. Fühlen Sie die Oberfläche. Diese ist im Bereich der Abbildungen wie der Abkürzung der Europäischen Zentralbank, der Wertzahlen und der Abbildungen der Fenster bzw. Tore deutlich  rauer. 
Tipp 4. Halten Sie den Geldschein gegen das Licht. Dabei werden die Sicherheitsmerkmale wie das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und das Durchsichtselement sichtbar. Alle drei Merkmale sind sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite echter Banknoten zu erkennen.
Tipp 5. Kippen Sie den Geldschein. Es müssen abwechselnd folgende Einzelheiten zu erkennen sein: Die Wertzahl des Geldes und ein Tür oder Fenstersymbol. Die Folienelemente leuchten in allen Regenbogenfarben.

8. Ebenso kann es auch zu Kredit- und Bankomatkartenbetrug kommen. Behandeln Sie Ihre Bankomatkarte wie Bargeld und bewahren Sie den Code nicht in der Geldbörse oder gemeinsam mit der Karte auf. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie nach der Bezahlung Ihre eigene Kreditkarte zurückerhalten. Bei der Behebung achten Sie unbedingt darauf nicht ausspioniert zu werden und Ihnen danach niemand folgt. Wenn Sie auffällige Veränderungen am Geldautomaten bemerken, melden Sie dies sofort der Polizei! Bei Verlust oder Abhandenkommen lassen Sie Ihre Karte unverzüglich sperren.

9. Verhaltensempfehlungen für Frauen
Besonders für Frauen gilt es, die Augen offen zu halten. Seien Sie wachsam und beobachten Sie Ihr Umfeld – schärfen sie ihren Gefahrenradar. Vorausschauendes Verhalten ermöglicht Ihnen Gefahren zu erkennen und diesen frühzeitig auszuweichen.
Nehmen Sie Ihre Angstgefühle ernst und vertrauen Sie Ihrer Intuition! Haben Sie bei einer bedrohlich wirkenden Gruppe von Personen ein ungutes Gefühl, dann vermeiden Sie den direkten Kontakt und gehen der Gruppe wenn möglich aus dem Weg.
Was können Sie tun wenn Sie eine Gefahr erkennen? Versuchen Sie möglichst viel Raum zu haben. Sagen Sie „Nein!“. Suchen Sie Hilfe. Damit zeigen Sie auch anderen Menschen die Gefahr. Machen Sie lautstark auf sich aufmerksam. Wehren Sie sich und flüchten sobald wie möglich!
Geben Sie KO-Tropfen keine Chance! Lassen Sie Ihr Getränk nie unbeaufsichtigt. Nehmen Sie keine Getränke von Unbekannten an, vereinbaren Sie mit Vertrauten gegenseitig auf die Getränke aufzupassen. Bei plötzlich auftretendem Schwindel oder Unwohlsein teilen Sie sich einer vertrauten Person mit, lassen Sie sich begleiten und rufen Sie den Notruf!

10.  Auch Lokalbetreiber und Anrainer von Screening-Zonen könne einen Beitrag für einen reibungslosen Ablauf leisten. Besonders in Schanigärten oder Gastgärten sollten Gegenstände, die im Streit geworfen werden könnten, vermieden werden. Nach Möglichkeit Plastikbecher und leichte Aschenbecher verwenden.

Über die Kriminalprävention 

Sicherheit gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen und ist Bestandteil Ihrer ganz persönlichen Lebensqualität. Der Kriminalprävention kommt dabei vor allem die Aufgabe zu, die Bürger über Möglichkeiten des Selbstschutzes aufzuklären. Denn jeder Bürger kann aktiv zu seiner eigenen Sicherheit beitragen. Die Kriminalprävention hilft Ihnen dabei mit unabhängiger und kompetenter Beratung.

Polizei-Servicenummer 059-133

Wo immer Sie in Österreich die Polizei-Servicenummer 059-133 wählen – Sie gelangen immer zur nächstgelegenen Polizeidienststelle. Anrufe von Mobiltelefonen werden zum zuständigen Bezirkspolizeikommando oder Stadtpolizeikommando weitergeleitet.

Die Servicenummer 059-133 ersetzt jedoch nicht den Notruf. Bei unmittelbar drohender Gefahr rufen Sie bitte den

Polizei-Notruf unter Tel. 133
bzw. den Euro-Notruf     112

Weitere wichtige Telefonnummern für den Notfall:

Feuerwehr Tel.     122
Rettung Tel.        144
Ärzte-Notruf Tel.  141

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

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