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Ideenwettbewerb zum Thema Sicherheit in und um die Schule

Sicherheit geht uns alle an! Unter dem Aspekt, dass Sicherheit nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein kann, braucht es starke Partnerschaften um miteinander Ziele erreichen zu können. Darum ruft das Innenministerium einen Ideenwettbewerb zum Thema Sicherheit in und um Schulen ins Leben.

Sicherheit in der Schule ist ein sehr vielschichtiges Thema mit vielen Facetten. Sie beginnt am Schulweg, kann unterschiedliche Klassen und Altersgruppen betreffen und verschiedene Themenbereiche streifen wie Gewalt, Mobbing, Suchtverhalten, sexuelle Selbstbestimmung oder auch Unfallvorbeugung. Schülerinnen und Schüler sind gemeinsam mit Eltern und Lehrenden eingelanden ihre Ideen und Maßnahmen vorzustellen.

Das Ziel der Akten ist es neue Ideen zu erarbeiten, wie Sicherheit in und um die Schule, zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und Eltern hergestellt werden kann. Die Teilnahme kann einzeln, in Gruppen oder im Klassenverbund erfolgen. Der Kreativität sollen keine Grenzen gesetzt werden.

Die Einladung zur Teilnahme am Wettbewerb ergeht vom Bundeskriminalamt. Angesprochen werden alle Schulen und Personen die mit der Schule zu tun haben. Die Einreichfrist endet mit dem 31. März 2017.

Der Ideenwettbewerb wird in drei Alterskategorien durchgeführt und anschließend von einer Jury wie folgt prämiert:

Prämien je Bundesland:

1x 500 Euro für junge Menschen bis zur vierten Schulstufe
1x 500 Euro für junge Menschen bis zur achten Schulstufe
1x 500 Euro für junge Menschen bis zur Matura

Prämien Bundessieger: 

1x 1.000 Euro für junge Menschen bis zur vierten Schulstufe
1x 1.000 Euro für junge Menschen bis zur achten Schulstufe
1x 1.000 Euro für junge Menschen bis zur Matura

Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude bei der Ideenfindung wünschen und freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!

Einreichen können Sie in Ihrem Bundesland bei der Pressestelle der Landespolizeidirektion.

 

Die Polizei warnt vor Dämmerungseinbrüchen in der Winterzeit

 

Mit Beginn der frühen Dunkelheit steigen jährlich die Einbrüche. Die Polizei geht daher in den Herbst- und Wintermonaten 2016 und 2017 besonders gegen diese Kriminalitätsform vor: Spezifische Analysemethoden und rasche Fahndungs- und Ermittlungsschritte sollen kombiniert mit mehr Präventionsarbeit entgegenwirken.

 

Eine Analyse der Einbrüche der letzten Jahre zeigt, dass die Herbst- und Wintermonate die Zeit des Jahres sind, in der die meisten Einbrüche verübt werden. Bereits im Jahr 2014 wurde daher ein breit angelegtes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Dämmerungseinbruchs in Österreich geschnürt, das zu einem gravierenden Rückgang der Anzahl der Anzeigen von Einbrüchen geführt hat. Dieses Paket bestand aus Analyse, Fahndungs- und Ermittlungsarbeit sowie verstärkten Präventionsmaßnahmen. Auf dieses Wissen der Vorjahre wird nun aufgebaut und in den kommenden Monaten wieder verstärkt Maßnahmen gesetzt.

 

Erfolge aus dem Vorjahreszeitraum:

Die Anstrengungen der Polizei haben bereits in der letzten Saison zu Erfolgen geführt: Es konnten zahlreiche Einbruchsserien geklärt werden, wie zum Beispiel eine Serie aus Oberösterreich mit derzeit 17 zugeordneten Wohnraumeinbrüchen. Insgesamt konnten 102 Täter, die 111 Einbrüche begangen haben, ausgeforscht und festgenommen werden.

 

Diese Erfolge sind mitunter auf die gute Zusammenarbeit und das Bewusstsein der Bevölkerung zurückzuführen. Von Oktober 2015 bis Februar 2016 wurden in Österreich über 24.000 Personen speziell zum Thema Schutz vor Dämmerungseinbrüchen beraten.

 

Über den Dämmerungseinbruch und die Vorgehensweise der Täter:

Die Dämmerungseinbrecher schlagen von November bis Jänner zu. Die Täter sind besonders zwischen 16 und 21 Uhr, abhängig von der Dämmerungszeit, unterwegs. Zu den Tatorten zählen meist Wohnungen und Wohnhäuser, die gut an den Hauptverkehrsverbindungen angebunden sind und eine rasche Flucht ermöglichen. Siedlungsgebiete mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen stehen besonders im Fokus.

Die Täter versuchen zumeist durch das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern, Türen oder Kellerzugängen in das Wohnobjekt einzudringen. Dabei nurzen sie meist einfache Hilfsmittel und brechen mit Schraubenzieher oder einer Zange schlecht gesicherte Türen oder Fenster auf. Gelingt es ihnen in die Wohnung einzudringen, haben sie es auf schnell verwertbares Gut abgesehen. Daher ist es ratsam, Schmuck, Bargeld und wertvolle Gegenstände in einem Safe zu verwahren oder am besten keine höheren Bargeldbeträge zuhaus zu haben.

 

Die Polizei ist vorbereitet:

Die Polizei beugt diesem Phänomen vor und reagiert zielgerichtet darauf. Vernetzte Analysemethoden, rasche Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen sowie Schwerpunkte beim Streifendienst stehen im Fokus. Großes Augenmerk wird auch heuer wieder auf Prävention und den Kontakt mit der Bevölkerung gelegt. Denn durch eigene, meist einfache Sicherungsmaßnahmen, können Einbrecher abgeschreckt werden, was auch die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik belegen: Im Jahr 2015 sind über 40 Prozent aller Wohnraumeinbrüche in Österreich gescheitert. Dieser hohe Prozentsatz geht erfreulicherweise meist mit dem guten Eigenschutz und richtig gesetzten Präventionsmaßnahmen der Bevölkerung einher. Dabei sind eine guten Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe enorm wichtig. Eine Vertrauensperson, die bei Abwesenheit nach dem Rechten sieht und den Postkasten entleert, leistet wertvolle Dienste. Die Polizei will aber auch die Menschen dazu motivieren, sie bei verdächtigen Beobachtungen zu verständigen. Niemand soll sich scheuen die nächste Polizeidienststelle zu kontaktieren oder im Notfall 133 zu wählen.

 

Tipps der Kriminalprävention

  • gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind sehr wichtig! Zusammenhalt schreckt Täter ab!
  • Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Leeren Sie Briefkästen und beseitigen Sie Werbematerial.
  • Schließen Sie Fenster, Terrassen- und Balkontüren.
  • Vermeiden Sie Sichtschutz, der dem Täter ein ungestörtes Einbrechen ermöglicht.
  • Räumen Sie weg, was Einbrecher leicht nützen können.
  • Verwenden Sie bei Abwesenheit in den Abendstunden Zeitschaltuhren und installieren Sie eine Außenbeleuchtung.
  • Sichern Sie Terrassentüren und lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.

Kontakt

Die Spezialistinnen und Spezialisten der Kriminalprävention stehen kostenfrei in ganz Österreich unter der Telefonnummer 059 133 zur Verfügung.

 

Mehr Informationen zu Diebstahl und Einbruch finden Sie hier

 

 

 

Über die Kriminalprävention 

Sicherheit gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen und ist Bestandteil Ihrer ganz persönlichen Lebensqualität. Der Kriminalprävention kommt dabei vor allem die Aufgabe zu, die Bürger über Möglichkeiten des Selbstschutzes aufzuklären. Denn jeder Bürger kann aktiv zu seiner eigenen Sicherheit beitragen. Die Kriminalprävention hilft Ihnen dabei mit unabhängiger und kompetenter Beratung.

Polizei-Servicenummer 059-133

Wo immer Sie in Österreich die Polizei-Servicenummer 059-133 wählen – Sie gelangen immer zur nächstgelegenen Polizeidienststelle. Anrufe von Mobiltelefonen werden zum zuständigen Bezirkspolizeikommando oder Stadtpolizeikommando weitergeleitet.

Die Servicenummer 059-133 ersetzt jedoch nicht den Notruf. Bei unmittelbar drohender Gefahr rufen Sie bitte den

Polizei-Notruf unter Tel. 133
bzw. den Euro-Notruf     112

Weitere wichtige Telefonnummern für den Notfall:

Feuerwehr Tel.     122
Rettung Tel.        144
Ärzte-Notruf Tel.  141

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

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