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Prävention allgemein

Der Begriff der Prävention kann umfassend auf alle Formen von Vorsorge und Verhütung bezogen werden. Üblicherweise wird er aber auf die Bereiche der Verbrechensbekämpfung und seit einigen Jahrzehnten auch vermehrt der Krankheitsvermeidung angewendet.


Ansatzpunkte für Gewaltprävention

Ansatzpunkt gelungener Gewaltprävention sind immer die Menschen, da sie sich potenziell immer in gewaltträchtigen Situationen befinden: jede Nahesituation birgt die Gefahr des Zusammenstoßens oder eines Konflikts in sich, jeder Konflikt kann eskalieren.

Üblicherweise denkt man bei Gewalt nur an physische Gewalt und die Delikte Körperverletzung, Totschlag oder Mord. Vielfach beginnt Gewaltgeschehen aber mit verbaler oder psychischer Gewalt.

Das ist oft auch bei sexueller Gewalt eine Ursache. Eine häufige Form, die man zu den psychischen Beeinträchtigungen zählen kann, besteht in finanzieller Gewalt, indem jemand beispielsweise jegliche Verfügungsmacht über eigenes Einkommen oder eigenen Besitz genommen wird.

Wenn man sich kritiklos auf übergeordnete Autoritäten beruft, entsteht die so genannte institutionelle Gewalt; das Gleiche gibt es aber ebenso in Familien, Vereinen und anderen sozialen Gruppierungen

Hinter all diesen Formen von Gewalt stehen Interessen von einer Person oder mehreren, die keine andere Form der Selbstdurchsetzung kennen oder gelten lassen wollen.

Umfassende Gewaltprävention versucht mehrperspektivisch, das heißt unter Berücksichtigung einer Vielheit von Ursächlichkeiten, emotionales Aufschaukeln zu verhindern und statt dessen im sachlich-offenen Gespräch zu einem Interessensausgleich zu gelangen – wohl wissend, dass dies dort nicht gelingen wird, wo bewusst Heimlichkeit und Tücke eingesetzt werden.

 

Univ. Prof. i. R. Dr. iur. Rotraud A. Perner


Mehr über die wissenschaftliche Analyse von Gewaltprävention der Expertin Univ. Prof. i. R. Dr. iur. Rotraud A. Perner finden Sie hier.

 

 

 

 

Fotohinweis: Esther Crapélle

 

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