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Prävention

Sicher in die Fahrradsaison

Der Frühling ist angekommen und viele Menschen steigen auf das Fahrrad als Transportmittel um. Das Fahrrad ist aber auch für Kriminelle ein begehrter Gegenstand. Beachten Sie die Empfehlungen der Kriminalprävention und starten Sie sicher in die Fahrradsaison.

Der Fahrradverkehr gewinnt an Bedeutung. Fahrrad fahren ist relativ billig und gesund, es entlastet stark befahrene Verkehrsrouten und ist in der Stadt ist eines der schnellste Verkehrsmittel. Sie stehen nicht im Stau, brauchen nur wenig Abstellplatz und sind von Fahrplänen unabhängig. Der Markt hat sich angepasst und bietet Fahrräder für alle Ansprüche. Vom teuren Rennrad mit Karbonrahmen bis hin zum praktischen E-Bike ist alles zu haben.

Um verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilnehmen zu können achten Sie bitte auf eine geeignete Schutzausrüstung und an die Verkehrsregeln. Als Fahrradfahrer werden Sie leicht übersehen. Am Fahrrad sollten auch alle Ausrüstungsgegenstände gemäß der Fahrradverordnung angebracht sein. Im Fachhandel oder auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (http://www.bmvit.gv.at) erhalten sie diesbezüglich Informationen.

Die steigende Nachfrage bringt Kriminelle auf den Plan. Fahrraddiebe stehlen schlecht abgesicherte Räder und beachten dabei nicht einmal, wie alt oder wie wertvoll diese sind. Die Räder werden dann als "gebraucht" wiederverkauft. So manches Opfer findet das eigene Fahrrad auf einschlägigen Internetplattformen zum Verkauf angeboten. Diebe machen sich die Unachtsamkeit vieler Fahrradbesitzer zunutze.

Im Falle eines Abhandenkommens des Rades sind Eckdaten wie Farbe, Marke, Modell, Rahmennummer, Material wertvolle Informationen, um einerseits ihren rechtmäßigen Besitz nachzuweisen und andererseits eine Anzeige zu erstatten. Denn selbst, wenn das Fahrrad wieder auftauchen sollte: wie beweisen Sie, dass es Ihres ist, wenn Sie weder Rechnung noch Kaufvertrag haben?

Empfehlung der Kriminalprävention für einen sicheren Start in die Fahrradsaison:

Holen Sie sich einen Fahrradpass von ihrer nächstgelegenen Polizei-Dienststelle oder laden Sie diesen auf der Homepage des Kriminalamtes herunter. Den Link dazu finden Sie am Ende des Artikels. Der Fahrradpass dient als Eigentumsnachweis. Dort können Sie die Daten Ihres Rades eintragen und im bei Diebstahl hilft er der Polizei bei den Fahndungsmaßnahmen.


• Fahrrädernach Möglichkeit stets in einem versperrten Raum abstellen.
• Im Freien das Fahrrad mit Rahmen und Hinterrad an einem fix verankerten Gegenstand befestigen.
• Das Fahrrad an frequentierten Plätzen abstellen, die bei Dunkelheit gut beleuchtet sind.
• Das Fahrrad nicht immer am gleichen Platz abstellen.
• Fahrräder am Autodach oder Fahrradträger am besten mit einem Spiralkabel am Rahmen, Vorder- und Hinterrad absperren.
• Lassen Sie keine Wertgegenstände am Gepäckträger oder in den Gepäcktaschen zurück.
• Werkzeug in der Satteltasche könnten Diebe zum Knacken der Sicherung verwenden.
• Nehmen Sie teure Komponenten, wie den Fahrradcomputer ab, bevor es Diebe tun.


Die wirksamsten Schlösser:

• Bügelschlösser sollten einen Rohrdurchmesser von mindestens 19 mm aufweisen und aus speziell gehärtetem Metall sein.
• Kabelschlösser sollten mindestens 8 mm stark und durch gehärtete Stahlhülsen geschützt sein.
• Zahlenschlösser sind nicht empfehlenswert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes unter http://www.bundeskriminalamt.at oder auf den Facebook-Seiten www.facebook.com/bundeskriminalamt und natürlich auch auf jeder Polizeiinspektion.

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Artikel Nr: 14615 vom Donnerstag, 13. April 2017, 09:00 Uhr.
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