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GEMEINSAM.SICHER in Österreich

Sicherheit im öffentlichen Raum

Die Arbeitsgruppe "GEMEINSAM.SICHER mit Frauen" trägt dazu bei, das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum zu heben.

Medienberichte beeinflussen das Sicherheitsgefühl. Im letzten Jahr haben Berichte über Übergriffe auf Frauen in der Öffentlichkeit zugenommen.
Österreich ist allerdings weiterhin eines der sichersten Länder der Welt. "Dass sich die Menschen sicher fühlen, ist uns sehr wichtig. Nur, wer sich sicher fühlt, kann sich wohl fühlen und sein Leben frei gestalten", sagt Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka.
"Wir klären Frauen über Themen auf, die mit Sicherheit zusammenhängen", sagt Dr. Michaela Kardeis, Fachexpertin in der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit und Leiterin der Arbeitsgruppe "GEMEINSAM.SICHER mit Frauen". "Wir informieren, wie Frauen potenzielle Gefahrensituationen meiden können und durch einfache Maßnahmen ihre Sicherheit erhöhen können. Ob in Menschenmengen, alleine im Park oder bei Großveranstaltungen – jede Frau in Österreich soll sich sicher fühlen."

Schärfere Maßnahmen bei Belästigung

Zu verschärften Maßnahmen bei sexueller Belästigung trägt die Strafrechtsreform, die mit Jänner 2016 in Kraft getreten ist, bei. Zu den wesentlichen Erneuerungen im Strafgesetzbuch (StGB) zählt die Verschärfung bei sexueller Belästigung. Durch die Neuformulierung des Paragrafen "Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen" (§ 218 StGB) ist laut aktueller Kriminalstatistik die Zahl der Anzeigen von 1.228 im Jahr 2015 um über 56 Prozent auf 1.918 Anzeigen im Jahr 2016 angestiegen.

"Neuartigen kriminellen Phänomenen, wie der gruppenweisen Belästigung von Frauen bei Großveranstaltungen widmet die Arbeitsgruppe "GEMEINSAM.SICHER mit Frauen" besondere Aufmerksamkeit", sagt Dr. Christa Kummer, Sicherheitsbotschafterin der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich". "Sicherheit ist ein Thema, das uns alle angeht."

Gemeinsam an Lösungen arbeiten

Gemeinsam mit Sicherheitspartnerinnen und -partnern aus der Bevölkerung werden Maßnahmen erarbeitet. Dabei werden aus unterschiedlichen Bereichen möglichst viele Personen einbezogen. Das Thema Sicherheit geht alle an und umfasst unterschiedliche Aspekte. Es macht vor allem für das Sicherheitsgefühl einen Unterschied, ob eine Frau alleine durch einen dunklen Park mit viel Gebüsch geht oder ob der Park ausreichend beleuchtet und von überall gut einsehbar ist. "Straßenbeleuchtung fällt nicht in die Zuständigkeit der Polizei, aber gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung lassen sich schnell Lösungen finden", erklärt Generalmajor Gerhard Lang, Leiter der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich". Die Sicherheitspartner setzen in ihren Verantwortungsbereichen die Maßnahmen um, mit dem Ziel, sowohl die objektive Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Bürgerinnen und Bürger können die Sicherheit mitgestalten. Sie können zum Beispiel gefährlich erscheinende, etwa unbeleuchtete Straßenstücke bei einem Gemeindeamt oder beim Bürgerdienst bekannt geben.
Die Arbeitsgruppe "GEMEINSAM.SICHER mit Frauen" besteht aus Vertreterinnen der Landespolizeidirektionen und des Bundeskriminalamts. Wichtige Kooperationspartnerinnen sind Vertreterinnen von Frauenorganisationen sowie Expertinnen des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen.

Weiterführende Links:


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Fachexpertin und Leiterin der AG "GEMEINSAM.SICHER mit Frauen" Michaela Kardeis, Sicherheitsbotschafterin Christa Kummer und Leiter der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" Gerhard Lang.


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(BMI/Gerd Pachauer Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 14486 vom Mittwoch, 08. März 2017, 17:21 Uhr.
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