Bundeskriminalamt

Startseite | Notrufnummern | Kontakt | Impressum

Wir über uns

Prävention

Betrug im Internet

Fahndung

Presse

Berichte und Statistiken

Kontakt und Meldestellen

Links

Kriminalitätsbekämpfung

EUROPOL-Operation "BlackShades": 19 Tatverdächtige in Österreich ausgeforscht

Bereits seit Sommer 2013 führte das Cybercrime-Competence-Center im Bundeskriminalamt, kurz C4, aufgrund eines Hinweises durch das Federal Bureau of Investigation (FBI) in Österreich Ermittlungen gegen international agierende Hacker. Dabei konnten 19 Tatverdächtige ausgeforscht und eine Datenmenge in der Höhe von 56 Terrabyte sichergestellt werden.

Die Hacker verwendeten eine Schadsoftware, mit der fremde Computersysteme übernommen wurden. So konnten verschiedenste strafbare Handlungen, wie Phishing-Attacken, Accounthacking und -diebstahl von Nutzerinnen und Nutzern diverser sozialer Netzwerke, Denial of Service Attacken, Verbreitung von Spammails und Computerviren als auch der Aufbau von BotNetzwerken gesetzt werden. Im Zuge der in allen neun Bundesländern Österreichs durchgeführten Ermittlungen konnten bereits Ende des Jahres 2013 insgesamt 19 Tatverdächtige ausgeforscht werden. Die Ausforschung von neun weiteren derzeit noch unbekannten Tätern läuft.

Bei den Durchsuchungen wurde eine Vielzahl von Computermaterialien, Mobiltelefonen und Datenträger sichergestellt. Weiters wurden bei drei Tatverdächtigen auch Suchtgift aufgefunden. Weltweit gibt es tausende Geschädigte. Genauere Angaben können erst nach der vollständigen Auswertung der Datenträger gemacht werden.

Zur Operation "BlackShades"

• Bei der Operation "BlackShades" handelt es sich um eine international koordinierte und konzentrierte Aktion, die im Mai 2014 in insgesamt 16 Ländern weltweit stattfand. Für den europäischen Raum übernahm Eurojust die Koordination.

• Das C4 hat die Ermittlungen und Durchsuchungen bereits Ende des Jahres 2013 gesetzt. Aufgrund dieses Informationsvorsprungs konnte das C4 seine Informationen und Erkenntnisse an Eurojust und alle betroffenen Länder weitergeben.


Daten und Fakten für Österreich

• 19 ausgeforschte Tatverdächtige
• 21 Hausdurchsuchungen
• 80 eingesetzte Exekutivbedienstete
• Sichergestellte Gegenstände: PC´s, Notebooks, Spielekonsole, USB-Datensticks, SD Memory Card,
externe USB-Festplatten, CD/DVD´s, Mobiltelefone und Tablet PC´s, ca. 1,7 kg Suchtgift
• Sichergestellte Datenmenge: rund 56 Terrabyte

Weiterführende Links:


Foto

Symbolfoto




(BM.I Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 11221 vom Dienstag, 20. Mai 2014, 11:53 Uhr.
Reaktionen bitte an die Redaktion

Zurück

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

BM.I Sicherheits-App