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Kriminalitätsbekämpfung

Polizei, Justiz und Finanz gemeinsam im Kampf gegen den Drogenhandel im Darknet

Beim zweiten Meeting zum EU-Projekt gegen Drogenhandel im Darknet trafen sich am 26. und 27. Mai 2015 in Krems ressortübergreifend die Vertreter der Ermittlungsbehörden.

Seit Februar 2015 ermittelt das österreichische Bundeskriminalamt (.BK) gemeinsam mit seinem deutschen Projektpartner, dem Bundeskriminalamt Wiesbaden gegen Drogendealer im Darknet. Dazu fand nun am 26. und 27 Mai 2015 unter der Federführung des .BK das zweite operative Meeting zum EU-Projekt "Joint Investigation to combat drug trafficking via the virtual market (darknet) within and also into the EU", kurz JICDT-VM statt. Zwei Tage berieten 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Polizei, Justiz und Finanz in Krems über den Kampf gegen den organisierten Drogenhandel im Darknet.

Neben einer Großkonferenz werden im Laufe der Projektlaufzeit von zwei Jahren insgesamt zwölf sogenannte operative Meetings abgehalten. Aktuelles Thema ist die rechtliche Vorgehensweise gegen diese Kriminalitätsform. Rechtsmaterien wurden beleuchtet, Problemfelder analysiert und an Hand aktueller Fälle diskutiert. Durch die Teilnahme von Vertreterinnen und Vertreter von Richter- und Staatsanwaltschaft, Kriminalpolizei, Cybercrime-Bekämpfung und Zoll war das Diskussionsforum breit gestreut. Unterstützt wurde die Expertenrunde auch von Abgesandten von Europol und Eurojust. Dadurch wird das Thema auch international beleuchtet und soll so die Grundlage zur Erarbeitung von EU-Standards und Best Practice Methoden geschaffen werden.

Über JICDT-VM:

Im Rahmen des Projekts ermitteln Drogenfahnder gemeinsam mit IT- und Cybercrime-Experten zwei Jahre im Darknet. Ziel ist Drogendealer festzunehmen und illegale Drogen sicherzustellen. Ebenso soll eine "Best Practice"-Vorgehensweise für eine EU-weite Bekämpfungsstruktur mit internationaler Netzwerkbildung und Kommunikation aufgebaut werden. Zur Teilnahme am Projekt selbst sind die 28 EU-Mitgliedsstaaten, Kandidaten- und Drittländer, Interpol, Europol, EMCDDA, UNODC und die Europäische Kommission eingeladen. Das durch die EU geförderte Projekt verfügt über ein Budget von 470.000 Euro.

Über den Suchtgifthandel im Darknet:

Der illegale Drogenhandel läuft auf Handelsplattformen mit Bewertungsmöglichkeiten der Ware und des Anbieters, Informationsaustausch und Kundenwerbung. Die gehandelten Drogenmengen bewegen sich sowohl auf Großhandels-, als auch Eigenkonsumniveau. Die Zahlung erfolgt vorwiegend mit virtuellem Geld, die Finanzströme sind schwer nachvollziehbar.


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 12396 vom Mittwoch, 27. Mai 2015, 12:37 Uhr.
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