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Bundeskriminalamt warnt vor Welle von Mails mit "unseriösen Jobangeboten"

Derzeit gehen im Cybercrime-Competence-Center im Bundeskriminalamt wieder zahlreiche Mails ein, in denen den Empfängern "gutes Geld für mühelose Arbeit" angeboten wird. Als Verdienst wird ein Einkommen von bis zu 8.000 Euro in Aussicht gestellt. Das BK warnt, denn durch Annahme des Jobangebots besteht die Gefahr der Verwicklung in Geldwäscherei.

Zum Modus Operandi

Die Empfänger erhalten ein Mail, in denen "gutes Geld für mühelose Arbeit" angeboten wird. Als Verdienst wird den Nutzern ein Einkommen von bis zu 8.000 Euro in Aussicht gestellt. Die Tätigkeit besteht darin, dass die Täter einen Betrag zwischen 2.000 und 8.000 EUR auf das Konto des Mail-Empfängers überweisen. Dieser soll die überwiesene Summe in bar beheben und nach Abzug von 20 Prozent Provision den Rest über einen Bezahldienstanbieter (z.B. Western Union, MoneyGram, u.a.) an den "Betrieb" senden.

Diese Vorgangsweise ist typisch für Geldwäscherei und dient zur Verschleierung der Zahlungsströme von illegal erworbenen Vermögensbestandteilen. Wer sich auf einen solchen "Nebenverdienst" einlässt wird als sogenannter "money mule" bezeichnet und macht sich neben diversen Finanzvergehen auch der Geldwäscherei nach § 165 StGB strafbar.

Empfohlene Vorgangsweisen:
- Gehen Sie nicht auf solche Angebote ein sondern löschen Sie diese Mails.
- Antworten Sie nicht auf diese Mails und geben Sie keinesfalls persönliche Daten bekannt.


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(BK Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 13247 vom Dienstag, 29. Dezember 2015, 11:42 Uhr.
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