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Betrug

Betrugsversuch mittels angeblichem Anwaltsschreiben aus Südafrika

In den letzten Tagen sind wiederholt Briefe eines angeblichen Rechtsanwaltes aus Südafrika verschickt worden. Der Absender gibt vor ein Erbe von 23,5 Millionen US Dollar zu verwalten und dieses dem Empfänger zukommen lassen zu wollen. Die Polizei empfiehlt dringend nicht auf die Briefe zu reagieren.

Seit Ende der letzten Woche sind in Österreich vermehrt Briefe eines angeblichen Anwalts aus Südafrika an Privatpersonen versendet worden. In den Briefen gibt der Absender an, ein Erbe in der Höhe von 23,5 Millionen Euro zu verwalten. Der Erblasser ist ein Österreicher und bereits 2007 verstorben. Um das Geld nicht an den Staat Südafrika fallen lassen zu müssen, schlagen die Betrüger eine vertrauliche Abmachung vor um das Erbe aufzuteilen. Dafür müsse der potentielle "Erbe" lediglich offiziell seinen Anspruch auf das Geld erheben, die nötigen Dokumente würden vom angeblichen Anwalt gestellt werden. Nach Auszahlung soll der Betrag zu 60 Prozent an den Anwalt und zu 40 Prozent an den Erben gehen.

Falls Sie einen solches Schriftstück erhalten, gehen Sie auf das Angebot auf keinen Fall ein und vernichten es umgehend. Es handelt sich dabei um einen Betrugsversuch. Falls sie bereits auf den Brief geantwortet haben oder geschädigt worden sind, wenden Sie sich unbedingt umgehend an die nächste Polizeiinspektion und nehmen Sie alle relevanten Dokumente zwecks Beweissicherung mit.


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Artikel Nr: 15008 vom Montag, 21. August 2017, 11:33 Uhr.
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