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Bundeskriminalamt warnt vor neuen Betrugsversuchen mit Gewinnverständigungen

"Sie haben im Lotto gewonnen!" So oder so ähnlich versenden Betrüger via E-Mail Gewinnverständigungen. Tatsächlich wollen sie aber nur, dass der vermeintliche "Gewinner" Geld für die Transaktion überweist.

In der Meldestelle des C4 (Cybercrime-Competence-Center) der Bundeskriminalamtes (.BK) gehen derzeit vermehrt Anzeigen bezüglich gefakter Gewinnverständigungen ein.

Anders als bei den bereits bekannten Gewinnverständigungen oder Lotteriebenachrichtigungen, wird aber derzeit intensiv mit dem Gewinn eines Awards und einem damit zusammenhängenden Geldpreis geworben. Dabei werden namhafte Firmen und Daten verwendet.

Die E-Mails werben mit namhaften Firmen, wie etwa "Google Winning Notice!", "Samsung Award Board", "MICROSOFT E-MAIL PROMO AWARD 2013" oder "Microsoft Förderpreis-Team". Seriöse Firmen würden und werden aber nie auf eine solche Weise an Gewinner herantreten. Insbesondere da es sich jeweils um Gewinne von über einer Million Euro handelt.

Aber auch bei den üblichen gefälschten Lotteriegewinnbenachrichtigungen ist verstärkt festzustellen, dass analog zu den E-Mails in Einzelfällen auch direkt Telefonanrufe erfolgten. Dabei werden auch Drohungen ausgesprochen, wenn jemand die Polizei verständigen will.
Das Bundeskriminalamt rät daher, grundsätzlich keine Überweisungen an Personen oder Firmen aufgrund von Gewinnversprechungen durchzuführen und gibt folgende Präventionstipps:

• Seien Sie vorsichtig und misstrauisch bei Gewinnbenachrichtigungen, insbesondere wenn Sie sich nicht erinnern, an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben.

• Informieren Sie sich bei der Polizeilichen Kriminalprävention ihres jeweiligen Bundeslandes oder auch im Internet, so zum Beispiel beim Verein für Konsumenteninformation (www.konsument.at).

• Geben Sie keine persönlichen Daten bekannt, auch wenn die Gewinnversprechen noch so verlockend klingen. Alle Daten sind für die Täter lohnend, um sie in weiterer Folge missbräuchlich zu verwenden.

Verdächtige Wahrnehmungen können Sie unter against-cybercrime@bmi.gv.at
an das Bundeskriminalamt melden.


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(©Amy Walters – Fotolia.com)

Artikel Nr: 10777 vom Montag, 09. Dezember 2013, 09:49 Uhr.
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