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Das Bundeskriminalamt (.BK) warnt vor telefonischen Betrugsversuchen

Täter geben sich am Telefon als angebliche Polizei- oder Justizbedienstete aus

Derzeit versuchen Betrüger wieder vermehrt durch Telefonanrufe an persönliche Daten und letztendlich Geld von Privatpersonen heranzukommen. Die Betrüger rufen an und geben sich als Mitarbeiter von Polizei- und Justizbehörden aus. Im Zuge des Gespräches geben sie vor, dass gegen den Angerufenen im In- oder Ausland ein Strafverfahren anhängig ist. Gegen eine Zahlung von mehreren tausend Euro wäre es möglich, dieses Verfahren einzustellen. In den meisten Fällen werden die Opfer aufgefordert, den Geldbetrag über einen Geldtransfer-Dienstleister zu überweisen.

Besonders perfide dabei ist, dass die Täter die Wiener Rufnummer 01/248366 verwenden. Diese Nummer ist außer der letzten Ziffer ident mit der Festnetznummer des .BK. Somit werden potentielle Opfer bei einem Rückruf der Nummer tatsächlich mit einer Polizeidienstelle, eben dem .BK verbunden. Es ist davon auszugehen, dass die Täter ein Voice Over IP-Programm nutzen, das die tatsächliche Rufnummer unterdrückt und eine beliebige andere Nummer beim Angerufenen aufscheinen lässt.

Bis dato gibt es noch keine Schäden.

Im Hinblick auf die bevorstehende Reisezeit weist das .BK daraufhin, dass derartige Telefonanrufe weder von nationalen noch internationalen Polizei- oder Justizbehörden erfolgen und keinesfalls aufgrund dieser Anrufe Geldüberweisungen erfolgen sollten.


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 12347 vom Dienstag, 12. Mai 2015, 12:20 Uhr.
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