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Kriminalitätsbekämpfung

Europaweite Operation gegen Schleppernetzwerk mit österreichischer Beteiligung

Österreich beteiligte sich gemeinsam mit Griechenland, Großbritannien, Schweden und Ungarn an einer Europol-Operation gegen ein internationales Schleppernetzwerk. Es wurden insgesamt 23 Festnahmen vollzogen, sieben davon in Österreich. Die Gruppe steht unter Verdacht tausende Menschen nach Europa geschleppt zu haben.

In der Operation namens Mahmoud liefen die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden in Griechenland, Großbritannien, Schweden, Ungarn und Österreich und unter der Koordinierung von Europol zusammen. Von österreichischer Seite ermittelte das Landeskriminalamt Burgenland und das Bundeskriminalamt gegen die international agierende Schlepperorganisation, die unter Verdacht steht seit mindestens vier Jahren Schleppungen von syrischen Staatsangehörigen von der Türkei über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn nach Österreich und weitere Zielländer organisiert zu haben. Durch diese Gruppe wurden so mehrere tausend Personen auf der Balkan-Route nach Österreich und in weitere EU-Mitgliedstaaten transportiert.

Am Dienstag, den 2. Dezember 2015 wurden die Europäischen Haftbefehle – ausgestellt von den griechischen Behörden – akkordiert umgesetzt: Der Hauptorganisator und somit ein Kopf der kriminellen Organisation ist in Großbritannien festgenommen worden. In Wien wurden zwei Personen festgenommen. Eine Person ist staatenlos aus Palästina, bei der zweiten Person handelt es sich um einen Staatsangehörigen aus Syrien. Die Festgenommenen befinden sich derzeit in Haft und sollen so bald als möglich nach Griechenland ausgeliefert werden.

Bereits im April 2015 konnten im Rahmen dieser Operation zwei weitere Staatsangehörige aus Syrien, zwei aus Palästina und einer aus Algerien in Österreich festgenommen werden, so dass aus österreichischer Sicht von insgesamt sieben Festnahmen gesprochen werden kann, die dieser Tätergruppe zuzuordnen sind.

Im Laufe der Operation wurden insgesamt 23 Personen festgenommen: 13 Personen in Griechenland, zwei in Schweden, einer in Großbritannien und sieben in Österreich.

Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner bedankte sich bei allen Ermittlern für diesen europäischen Schulterschluss: "Diese europaweit akkordierte Aktion bestätigt unseren eingeschlagenen Weg der internationalen Ermittlungsarbeit. Nur durch diese Vorgehensweise können wir auch nachhaltig die Strukturen der Netzwerke zerschlagen."

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Artikel Nr: 13179 vom Mittwoch, 02. Dezember 2015, 17:48 Uhr.
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