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Zielfahnder des Bundeskriminalamtes forschen international gesuchten Beschuldigten in Istanbul aus

Weltweite Fahndung nach 47-Jährigem Österreicher wegen Mordversuchs

Am 25. Juni 2011 wurde in einem Restaurant in Sopron/Ungarn eine ungarische Staatsbürgerin durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt, der Täter flüchtete. Als Beschuldigter wurde durch die ungarische Polizei der Österreicher Ismail K. ausgeforscht.

Da der 47-Jährige in Niederösterreich seinen ordentlichen Wohnsitz hatte, wurde das Strafverfahren von der ungarischen Justiz an das Landesgericht Wiener Neustadt abgetreten. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt (LKA) Niederösterreich eingeleitet. Als Fluchtörtlichkeit wurde die Türkei vermutet. Über Ersuchen des LKA Niederösterreich wurde im Jänner 2012 vom Bundeskriminalamt (Zielfahndung) die internationale Fahndung übernommen. Nach umfangreichen und intensiven Maßnahmen wurde nach 616 Tagen der Aufenthaltsort von K. in Istanbul ausgeforscht. Er hatte dort unter falscher Identität gelebt.

Unter Einbindung des österreichischen Verbindungsbeamten konnte K. am 12. Oktober 2013 von der örtlichen Polizei in Istanbul festgenommen werden. Er befindet sich derzeit in Auslieferungshaft für die österreichische Justiz.


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(BM.I Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 10602 vom Dienstag, 15. Oktober 2013, 13:26 Uhr.
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