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Präventionsbericht 2016: Polizei informierte über 365.700 Menschen

Die Kriminalprävention ist ein fixer Bestandteil der täglichen Polizeiarbeit. Im Jahr 2016 wurden 365.789 Menschen in Österreich über die Möglichkeiten der Prävention von der Polizei informiert.

Gelebte Kriminalprävention erfordert, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und gemeinsam Lösungsvorschläge für vorgebrachte Anliegen zu erarbeiten. 1.200 speziell ausgebildete Beamtinnen und Beamten übernehmen diese Aufgabe in Österreich. 2016 wurden 365.789 Menschen in Österreich kontaktiert und informiert. Darüber hinaus wurde 2016 die Initiative "GEMEINSAM.SICHER" in gesamt Österreich verankert und zahlreiche Sicherheitspartnerschaften mit Vereinen und Verbänden, der Wirtschaft und Schulen abgeschlossen.

Kriminalprävention erfolgt in vielen polizeilichen Bereichen beginnend beim Schutz des Eigentums, beim richtigen Verhalten im Internet, bei Gewaltschutz bis hin zur Suchtberatung. Ein wesentlicher Ansatz dabei ist, die Kriminalität vor ihrer Entstehung zu verhindern und die Bürgerin und den Bürger gezielt miteinzubinden. Denn jede Österreicherin und jeder Österreicher kann aktiv zur eigenen Sicherheit beitragen. Die Präventionsbediensteten unterstützen dabei mit unabhängiger und kompetenter Beratung. Diese erfolgt in direktem Kontakt auf den Polizeiinspektionen und den Beratungszentren, per E-Mail und Telefon, vor Ort sowie bei Vorträgen, Veranstaltungen und in Schulen.

Durch zielgerichtete und transparente Informations- und Wissensweitergabe sollen die Menschen in die jeweils aufkeimenden Problemfelder einbezogen und so Vorteile für sich und für die Gesellschaft erzielt werden. Die gesetzten Maßnahmen insbesondere durch die Initiative "GEMEINSAM.SICHER", dienen auch dazu, das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei weiter zu steigern.

Ein besonderes Augenmerk wurde 2016 auf Jugendliche gelegt. Im Rahmen der zahlreichen Projekte konnten so 115.791 Personen, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal und Eltern, erreicht werden. Die inhaltlichen Schwerpunkte konzentrierten sich auf Maßnahmen zur Deradikalisierung für Jugendliche, Sexualdeliktsprävention für Kinder und die wiederholten Abgängigkeiten Minderjähriger aus Sozialeinrichtungen.

Zukünftig wird die Jugendarbeit unter dem Titel "Under18" in den drei Programmen "Allright – Alles was Recht ist", "Click und Check" und Look@your.Life österreichweit einheitlich zusammengefasst. Die Programme beschäftigen sich mit den Themen Rechtsaufklärung, Internetkriminalität sowie Sucht- und Gewaltprävention.

"Die Aufgabe der Kriminalprävention ist es, sich laufend weiterzuentwickeln und auf die Sorgen und Ängste der Bevölkerung einzugehen", so Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka. "Ich darf mich daher an dieser Stelle bei allen Präventionsbediensteten für ihren Einsatz und ihre Motivation sehr herzlich bedanken."

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen unter der Telefonnummer 059133 österreichweit kostenlos zur Verfügung.

Weiterführende Dokumente:


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Artikel Nr: 15018 vom Donnerstag, 24. August 2017, 10:00 Uhr.
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